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Lichtensteig: Pascal Brändle für das Schulpräsidium nominiert +++ Fussball: Neckertal-Degersheim gewinnt Derby gegen Flawil

Im Toggenburg-Ticker finden Sie einen bunten Mix aus News, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus dem Thur- und Neckertal.
von Redaktion
FDP-Präsident Flurin Schmid gratuliert Pascal Brändle zur Nomination als Schulpräsident. (Bild: zvg)
Roberto Manzo, links, schoss im Derby gegen Flawil beide Neckertaler Tore. (Bild: Archivbild: Beat Lanzendorfer)
Die SP sieht wenig Sparpotenzial beim Sanierungsprojekt und ist klar der Meinung, das Hallenbad sollte mit der Erweiterung zukunftsfähig gemacht werden. (Bild: zvg)
Die Toggenburger Kantonsrätin Andrea Abderhalden-Hämmerli ist die designierte Nachfolgerin für das Parlamentspräsidium. (Bild: Benjamin Manser)
Dominik Bayer, neuer Schulleiter im Sonnenhof, Kirchberg. (Bild: zvg)
Einblick in die Halle während der Testphase. (Bild: zvg)
Roman Kipfer, links, hört Ende Saison bei Ebnat-Kappel als Trainer auf. Nun steigt sein bisheriger Assistent Stefan Hinterberger zum Chef-Coach auf. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Die Mühlaubrücke ist dauerhaft gesperrt (Bild: zvg)
Das noch junge Orchester trat vor Kurzem mit einem Werkstattkonzert im Klanghaus Toggenburg auf. (Bild: zvg/Louis Stalder)
Die Schwertlilien müssen die Nassschneelast tragen. (Bild: Adi Lippuner)

Feedback: toggenburgmedien@chmedia.ch

15:58 Uhr

Donnerstag, 14. Mai

Lichtensteig: Pascal Brändle für das Schulpräsidium an Hauptversammlung nominiert

FDP-Präsident Flurin Schmid gratuliert Pascal Brändle zur Nomination als Schulpräsident. (Bild: zvg)

Am 11. Mai 2026 führte die FDP Wattwil-Lichtensteig ihre jährliche Hauptversammlung durch. Die Mitglieder nominierten an der Hauptversammlung Pascal Brändle einstimmig als Kandidaten für die am 27. September 2026 anstehende Ersatzwahl für das Schulpräsidium in Lichtensteig. Für den führungserfahrenen und entscheidungsfreudigen Kantonspolizisten, welcher als Leiter der Polizeistation Uznach-Schänis arbeitet, ist eine intakte Schule in Lichtensteig ein wichtiger Identitäts- und Standortfaktor für Lichtensteig.

Pascal Brändle steht für eine Schule, in der die Kinder und deren positive Entwicklung im Zentrum stehen, schreibt die FDP Wattwil-Lichtensteig in einer Mitteilung. «Dafür müssen Lehrpersonen gute Rahmenbedingungen erhalten und den Bildungsauftrag konsequent erfüllen.» Ebenso ist ihm eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Kindern wichtig. (pd)

06:23 Uhr

Donnerstag, 14. Mai

Neckertal-Degersheim schöpft im Abstiegskampf wieder Hoffnung

Roberto Manzo, links, schoss im Derby gegen Flawil beide Neckertaler Tore. (Bild: Archivbild: Beat Lanzendorfer)

Drittligist Neckertal-Degersheim gibt ein starkes Lebenszeichen von sich und schlägt im Derby Flawil mit 2:0. Es war ein etwas hitziges Spiel, in dem die Entscheidung erst in der zweiten Halbzeit fiel. Beide Tore schoss Routinier Roberto Manzo, wobei er beim zweiten vom Elfmeterpunkt aus traf.

Spieler und Präsident Stephen Bosshard sprach danach von einer guten Leistung, die mit drei Punkten belohnt wurde. Wobei der Abend für ihn nicht zu hundert Prozent befriedigend verlaufen ist. Nach 75 Minuten war für ihn der Arbeitstag beendet. Nachdem er schon zuvor Gelb hatte, schickte ihn der Unparteiische nach einem weiteren Foul mit Gelb/Rot vorzeitig unter die Dusche.

Nach dem dritten Saisonsieg schöpfen die Neckertaler im Abstiegskampf plötzlich wieder Hoffnung. Bei noch fünf ausstehenden Spielen beträgt der Rückstand auf Platz 10, den Uzwil 3 zurzeit inne hat, noch sieben Punkte. Dazu Bosshard: «Klar sieht die Situation weiterhin nicht gut aus, wir haben den Kampf aber noch nicht aufgegeben.»

Nach dem vorgezogenen Spiel gegen Flawil hat das Team am Wochenende Pause. Weiter geht es am Mittwoch, 20. Mai, mit dem Gastauftritt beim Tabellenachten Aadorf. (bl)

16:53 Uhr

Mittwoch, 13. Mai

SP Alttoggenburg ist für Erweiterung des Hallenbads Bütschwil

Die SP sieht wenig Sparpotenzial beim Sanierungsprojekt und ist klar der Meinung, das Hallenbad sollte mit der Erweiterung zukunftsfähig gemacht werden. (Bild: zvg)

Die SP Alttoggenburg bekennt sich in einer Medienmitteilung klar zum Erhalt des Hallenbads Bütschwil. Das Hallenbad sei für das Schulschwimmen unverzichtbar und stelle gleichzeitig ein zentrales Sport- und Freizeitangebot für die Bevölkerung der Region dar. Aus Sicht der SP Alttoggenburg muss alles darangesetzt werden, diese wichtige Infrastruktur langfristig zu sichern.

Die SP Alttoggenburg spricht sich für die Variante Sanierung und Erweiterung aus. «Eine reine Ertüchtigung eines Baus aus den 1980er-Jahren greift zu kurz», schreibt die Partei. Die dringend notwendige Sanierung soll genutzt werden, um das Hallenbad zeitgemäss und massvoll zu erweitern und damit zukunftsfähig zu machen. Nur mit einer Erweiterung könnten bestehende Defizite – insbesondere das fehlende Angebot für Kleinkinder – behoben werden. Auch brauche es heute mehr Wasserfläche, da die Bevölkerung deutlich gewachsen ist. Die Mehrkosten für die Erweiterung bewegen sich aus Sicht der SP Alttoggenburg in einem vertretbaren Rahmen und stehen in einem guten Verhältnis zum zusätzlichen Nutzen für Schulen, Familien und die gesamte Bevölkerung.

Sparmassnahmen am falschen Ort lehnt die SP Alttoggenburg ab. Weder bei der notwendigen Asbestsanierung noch bei zentralen Angebotsbestandteilen wie dem Sport-Café oder einem Sauna-Angebot sollte gespart werden. Diese Elemente tragen für die Partei zur Attraktivität des Hallenbads und zur Reduktion des laufenden Betriebsbeitrags bei. Die SP Alttoggenburg sieht entsprechend kein wesentliches Sparpotenzial.

Die SP Alttoggenburg ist sich bewusst, dass die Kosten für die Sanierung und Erweiterung hoch sind und es eine Herausforderung sein wird, eine Mehrheit der Bevölkerung in allen Zweckverbandsgemeinden zu überzeugen. Entsprechend brauche es viel Überzeugungsarbeit aller Beteiligten. Den Bürgerinnen und Bürgern müsse aufgezeigt werden, dass es um eine sinnvolle Investition mit einer vernünftigen und massvollen Erweiterung gehe, die wir uns zugunsten von uns allen und der nächsten Generation leisten sollten. (pd)

15:48 Uhr

Mittwoch, 13. Mai

Nesslau lädt zum Empfang für Andrea Abderhalden

Die Toggenburger Kantonsrätin Andrea Abderhalden-Hämmerli ist die designierte Nachfolgerin für das Parlamentspräsidium. (Bild: Benjamin Manser)

Die Nesslauer Kantonsrätin Andrea Abderhalden wird an der Juni-Session zur Kantonsratspräsidentin gewählt. Als «höchste St.Gallerin» vertritt sie während eines Jahres den Kantonsrat nach aussen und nimmt repräsentative Aufgaben wahr.

Am Dienstag, 9. Juni, bereitet die Gemeinde seiner Kantonsrätin und Schulratspräsidentin auf dem Büelenareal einen herzlichen Empfang. Die Bevölkerung ist zum Apéro mit Beginn um 17 Uhr eingeladen, wie dem Mitteilungsblatt zu entnehmen ist. Bei trockener Witterung findet der Apéro auf dem roten Sporthartplatz statt, bei schlechter wird in die Sporthalle ausgewichen. (pd)

13:50 Uhr

Mittwoch, 13. Mai

Zwei 100. Geburtstage in Bazenheid

In den vergangenen Wochen durften gleich zwei Einwohnerinnen von Bazenheid ihren 100. Geburtstag feiern. Am 10. April erreichte Adelheid Stillhard ihr 100. Lebensjahr und am 20. April 2026 feierte Paulina Ammann ihren 100. Geburtstag. Anlässlich dieser besonderen Jubiläen überbrachte Gemeindepräsident Roman Habrik den beiden Jubilarinnen die besten Wünsche. Dies ist dem Kirchberger Mitteilungsblatt zu entnehmen. (pd)

11:41 Uhr

Mittwoch, 13. Mai

Neuer Schulleiter für Kirchberger Primarschule Sonnenhof

Dominik Bayer, neuer Schulleiter im Sonnenhof, Kirchberg. (Bild: zvg)

Ab August übernimmt Dominik Bayer als Nachfolger von Jürg Seitter die Schulleitung im Sonnenhof, eine Primarschule der Gemeinde Kirchberg. Nach mehreren Jahren als Mittelstufenlehrer in Winterthur und Schulleiter in Aadorf sowie zuletzt als Leiter Bildung der Volksschulgemeinde Aadorf freut er sich sehr darauf, wieder nah am Schulalltag, bei den Kindern und im Team zu arbeiten. Dies ist dem Kirchberger «Gmeindsblatt» zu entnehmen.

Dominik Bayer bringe viel Erfahrung in der Schulführung und Schulentwicklung mit und lege grossen Wert auf eine offene, wertschätzende und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Schule verstehe er als gemeinsamen Lebens- und Lernort, der mit Engagement, Freude und Humor gestaltet wird. Privat lebt er mit seiner Familie in Münchwilen und findet Ausgleich beim Volleyball, Skifahren, Wandern oder Lesen. (pd)

10:02 Uhr

Mittwoch, 13. Mai

Regio-Turnier für World Robot Olympiad in Degersheim

Einblick in die Halle während der Testphase. (Bild: zvg)

In der Mehrzweckhalle in Degersheim wurde kürzlich eifrig gebaut, getüftelt und programmiert. Die Regionalausscheidung der «World Robot Olympiad» fand in Degersheim statt. 34 Teams mit 86 Teilnehmerinnen und Teilnehmern massen sich in den verschiedenen Altersklassen von 8 bis 19 Jahren mit ihren Robotern auf dem Spielfeld.

Die Aufgaben der Roboter waren je nach Kategorie unterschiedlich. Bei den Jüngsten bestand das Ziel darin, durch automatisierte Abläufe ein Konzert zu unterstützen. So mussten beispielsweise Kabel für die Lautsprecher an den richtigen Platz gebracht, Musikinstrumente in den Backstage-Bereich transportiert oder verschiedene Noten an den korrekten Ort für das Lied verschoben werden.

In den älteren Kategorien wurde es zunehmend anspruchsvoller, schreibt der Verein Robotikfreunde Ostschweiz in einer Medienmitteilung: Dort mussten Blöcke gehoben und gestapelt sowie über ein Zufallsprinzip die richtige Farbe an einen bestimmten Ort gebracht werden.

Der Wettbewerbstag begann mit der Vorstellung einer Überraschungsaufgabe. Danach hatten die Teams 75 Minuten Zeit, ihre Roboter zu testen und ihre Programme anzupassen, bevor die Roboter zur ersten Wettbewerbsrunde zugelassen wurden. Es folgten drei weitere Wettbewerbsrunden, wobei jeweils erneut gebaut und programmiert werden konnte. Für die Schlusswertung wurden bei jedem Team die zwei besten Durchgänge berücksichtigt.

In der Kategorie Juniors holte sich am Ende des Tages das Degersheimer Team Robo Masters den zweiten Platz. Und in der ältesten Kategorie platzierte sich das Team TPP aus Degersheim auf dem dritten Rang.

Die Gewinner haben nun teilweise die Möglichkeit, sich direkt für das Schweizer Finale am 20. Juni im Kanton Aargau zu qualifizieren. Dort werden sie sich mit den besten Teams aus der ganzen Schweiz messen. (pd)

09:24 Uhr

Mittwoch, 13. Mai

Der bisherige Co-Trainer wird in Ebnat-Kappel Nachfolger von Roman Kipfer

Roman Kipfer, links, hört Ende Saison bei Ebnat-Kappel als Trainer auf. Nun steigt sein bisheriger Assistent Stefan Hinterberger zum Chef-Coach auf. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der FC Ebnat-Kappel hat seine Hausaufgaben betreffend Trainerfrage gemacht. Für Roman Kipfer, der den Verein auf Ende Saison verlässt, er war zwei Jahre Co- und zwei Jahre Chef-Trainer, rückt sein bisheriger Assistent Stefan Hinterberger nach. Ihm zur Seite stehen Roman Bollhalder und Dominik Schweiwiller.

Der Verein betont auf Anfrage, dass das Trio gleichberechtigt in der Verantwortung stehen wird. Stefan Hinterberger war bis vor zwei Jahren Spieler und Captain bei den Obertoggenburgern und freut sich nun, die erste Mannschaft seines Stammvereins als Headcoach führen zu dürfen.

Der 28-jährige Roman Bollhalder wäre im Grunde genommen im besten Fussballeralter, hat sich nun aber aus gesundheitlichen Gründen entschieden, vom Rasen an die Seitenlinie zu wechseln. Dritter im Bunde ist der 45-jährige Dominik Schweiwiller, der den Verein bis anhin als Juniorentrainer unterstützt hat.

Der Drittligist belegt in der Gruppe 4 zurzeit Platz 7. Gemäss Auskunft des Vereins darf es mit dem neuen Trio durchaus noch einen Schritt nach vorne gehen. Ein konkretes Ziel wird nicht genannt, ein Platz in der ersten Tabellenhälfte sei mit der jungen und ambitionierten Mannschaft aber im Bereich des Möglichen. (bl)

17:01 Uhr

Dienstag, 12. Mai

Die Mitte: Ortsparteien sind für Erweiterung des Hallenbades Bütschwil

Die Mitte – Ortsparteien empfehlen dem Verwaltungsrat, den Zweckverbandsgemeinden die Variante «Sanierung mit Erweiterung» vorzulegen. Mit dieser Variante schafft der Zweckverband Zukunft für weitere 50 Jahre Hallenbad Bütschwil und für die Region Unteres Toggenburg. Das schreiben die Ortsparteien von Bütschwil-Ganterschwil, Lütisburg, Neckertal und Mosnang in einer gemeinsamen Mitteilung.

Das Hallenbad Bütschwil wurde vor rund 50 Jahren erbaut und mittlerweile besteht baulicher Handlungsbedarf. Die Variante «Sanierung mit Erweiterung» deckt mit der geplanten Vergrösserung der Wasserflächen die stetig steigenden Frequenzen im Schulschwimmen und bei der Freizeitnutzung ab. Die umfassenden technischen und energetische Arbeiten am Bau erfüllen die neuesten Standards und senken die Betriebskosten. Diese Variante fokussiert sich gezielt auf die Bedürfnisse der verschiedenen Nutzergruppen. Auf den ersten Blick bringt die Variante «Sanierung mit Erweiterung» höhere Kosten und ein höheres Defizit mit. Die Mitte-Ortsparteien weisen jedoch darauf hin, dass aufgrund der hohen Attraktivität eines erweiterten Hallenbads gegenüber dem Verlust an Attraktivität eines nur sanierten Hallenbads die Mehrkosten der Erweiterung nicht stark ins Gewicht fallen werden.

Die Mitte fordert aber auch, dass im Sinne der Machbarkeit mögliche Kostenoptimierung geprüft werden. Sollte erkannt werden, dass sich einzelne Teile des Projekts wie z.B. die Sauna negativ auf die Wirtschaftlichkeit des gesamten Betriebs auswirken, sollte dort auf eine Erweiterung verzichtet werden. Diese Beurteilung ist mit den aktuell veröffentlichten Zahlen nur schwer vorzunehmen, weshalb dieser Entscheid vom Verwaltungsrat zu treffen ist. Zudem sind die Kosten für die Zweckverbandsgemeinden bei beiden Varianten beträchtlich. Die Mitte - Parteien erwarten deshalb, dass der Verwaltungsrat bis zur Vorlage der Abstimmung aufzeigt, welche Mittel bei Dritten über Baukostenbeiträge etc. beschafft werden können und wie schlussendlich die Nettobelastung für die Zweckverbandsgemeinden aussehen wird. (pd)

15:53 Uhr

Dienstag, 12. Mai

Mühlaubrücke: Nein aus Lütisburg sei Dank

Die Mühlaubrücke ist dauerhaft gesperrt (Bild: zvg)

Nachdem die Bürgerversammlung Lütisburg einen Projektierungskredit zur Mühlaubrücke aus Spargründen ablehnte, wurde erst die vertiefte Überprüfung des Bauwerkes ausgelöst. «Eine Überprüfung, die sich im Nachhinein als entscheidend erwiesen hat», schreibt die FDP Lütisburg in einer Medienmitteilung. Die Ortspartei dankt daher den Antragstellern, welche die Ablehnung des Kredits beantragt haben.

Die Resultate der statischen Analyse sind eindeutig: Die Mühlaubrücke stellt ein akutes Sicherheitsrisiko dar. Ohne die angestossene Überprüfung wäre dieser Zustand nicht erkannt worden, schreibt die FDP. Die Brücke könne im schlimmsten Fall spontan – sogar unter ihrem Eigengewicht – einstürzen.

Das führt die Ortspartei zu einer Frage: «Hätten wir dieses Risiko wirklich noch Jahre bis zum geplanten Neubau tragen wollen? Und falls die Brücke unerwartet eingestürzt wäre: Wer hätte die Verantwortung getragen?»

In der Medienmitteilung heisst es weiter: «Die Gemeinderäte von Lütisburg und Kirchberg haben in dieser schwierigen Situation einen mutigen, verantwortungsvollen und weitsichtigen Entscheid getroffen.» Für die Ortspartei Lütisburg ist auch klar: Es braucht jetzt eine rasche, nachhaltige und zugleich kostenbewusste Lösung, um die Verkehrssituation für Bevölkerung, Gewerbe und Landwirtschaft verlässlich zu bewältigen. (pd)

15:12 Uhr

Dienstag, 12. Mai

Phenomenon Orchestra and Chorus spielte im Klanghaus Toggenburg

Das noch junge Orchester trat vor Kurzem mit einem Werkstattkonzert im Klanghaus Toggenburg auf. (Bild: zvg/Louis Stalder)

Mit einem ausverkauften Werkstattkonzert im Klanghaus Toggenburg hat das noch junge Phenomenon Orchestra and Chorus unter der Leitung von Matthias Ammann seine neue Konzertreihe «AufFahrt durch Hollywood» eindrucksvoll eröffnet. Das Publikum erlebte einen Abend, der musikalische Präzision, Offenheit und spürbare Nähe verband. Die Reaktionen waren überwältigend: Begeisterter Applaus und eine Standing Ovation würdigten die besondere Atmosphäre dieses Auftakts. Das schreiben die Organisatoren in einer aktuellen Mitteilung.

Das professionelle Sinfonieorchester, erweitert durch semiprofessionelle Musiker sowie einen stimmenstarken Chor mit Mitgliedern aus dem Toggenburg und der Region, bietet zudem jungen Talenten eine einzigartige Plattform, um auf hohem musikalischem Niveau zu wachsen. Charakteristisch und einzigartig ist die bewusste Entscheidung der Initianten zu Gunsten eines tieferen Kammertons. Statt der üblichen 442 Hertz spielt das Orchester auf 438 Hertz, perspektivisch 432–435 Hertz. Diese Stimmung verleiht den Streichern Wärme, den Bläsern eine goldene Rundung und dem Chor eine sinnliche Resonanz. Das Publikum erlebt dadurch einen Klang, der vertraut wirkt und doch neu – ein Klang, der nicht nur gehört, sondern körperlich gespürt werden kann.

Die dreijährige Konzertreihe widmet sich dem schottischen Filmkomponisten Patrick Doyle, dessen Musik weltweit Kinogeschichte geschrieben hat. Im Werkstattkonzert präsentierte das Ensemble erste Ausschnitte aus seinem Schaffen, darunter zwei Uraufführungen neuer Orchesterfassungen, die exklusiv für das Phenomenon Orchestra and Chorus entstanden sind.

Das Werkstattformat bot zudem Einblicke in musikalische Prozesse: klangliche Experimente, Probenmomente und Erklärungen zu künstlerischen Entscheidungen machten den Abend zu einem besonderen Erlebnis. Nach diesem erfolgreichen Auftakt folgen zwei Konzerte am 13. und 14. Mai in der Tonhalle Wil, und zwei weitere am 22. und 24. Mai im Würth Haus Rorschach und im Verrucano Mels. (pd)

10:32 Uhr

Dienstag, 12. Mai

Eisheilige schlagen im Obertoggenburg zu

Die Schwertlilien müssen die Nassschneelast tragen. (Bild: Adi Lippuner)

Für einmal ist nicht Frau Holle, sondern die Herren Pankratius, Sevatius und Bonifazius für den Schneefall im Mai verantwortlich. Am Dienstagmorgen, dem Tag von Pankratius, schneite es in Wildhaus wie mitten im Winter. Als Übergang zu Servatius sagten die «Wetterfrösche» dann eine kühle Nacht voraus. Wie ein Blick auf die Wetterstatistik zeigt, ist im Mai oft mit einem Kälteeinbruch zu rechnen. Dass dies allerdings pünktlich zu den Eisheiligen passiere, komme nicht jedes Jahr vor, war von Meteorologe Thomas Bucheli zu hören.

Ein kurzer Rundgang in Wildhaus zeigte am Dienstag, dass die schon frühlingshafte Vegetation unter dem nassen Schnee litt. So wurden die Äste der Bäume und Büsche nach unten gedrückt und die blühenden Blumen liessen ihre Köpfe hängen. Wer nicht musste, verzichtete am Vormittag auf den Aufenthalt im Freien. (adi)

Artikel: http://www.vaterland.li/regional/ostschweiz/toggenburg-ticker-die-aktuellsten-news-aus-der-region-toggenburg-art-731001

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