Toggenburger Messe eröffnet +++ Hier wird geblitzt +++ Mietvertrag mit BWZT verlängert
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16:54 Uhr
Freitag, 1. Mai
Wattwil: Grösste Gewerbeschau eröffnet

Auch wenn das Wetter am Freitag fast zu schön war für einen Ausstellungsbesuch: Zum Auftakt der diesjährigen Toggenburger Messe, der grössten und alle drei Jahre stattfindenden Gewerbeschau des Thurtals, war am frühen Nachmittag bei und in der Markthalle Wattwil schon reger Betrieb. Es musste kurz vor der Türöffnung gar angestanden werden, berichtet Messeleiter Walter Schlegel. Schon mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher waren am Freitag dabei. Die Organisatoren hoffen an den drei Messetagen, wie bei der letzten Durchführung, auf etwa 15'000 Gäste.
Auch das «Toggenburger Tagblatt» ist an der TOM, wie die Messe abgekürzt genannt wird, vertreten. Und zwar in Halle 2. Alles in allem schicken sich an diesem Wochenende 150 Organisationen an, um bei bestehenden und möglichen neuen Kunden zu punkten. Noch bis am Sonntagabend sind die Stände geöffnet. (sdu)
16:39 Uhr
Freitag, 1. Mai
Hier wird in der Region Wil und im Toggenburg geblitzt

Die Kantonspolizei St.Gallen veröffentlicht als Massnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit die Standorte der semistationären Messanlagen im Kanton St.Gallen.
Auch in der Region Wil und im Toggenburg wird geblitzt, nämlich weiterhin an der Wilerstrasse in Schwarzenbach sowie gleich zweimal in der Gemeinde Neckertal: in Hoffeld an der Hoffeldstrasse und in Dicken an der Schwellbrunnerstrasse.
Die Aktualität der Liste wird nicht garantiert. Die Kantonspolizei schreibt, dass es sein könne, dass einzelne Standorte zwischen den Publikationsdaten versetzt werden. (kapo)
15:43 Uhr
Freitag, 1. Mai
Lichtensteig: Mietvertrag mit BWZT ein letztes Mal verlängert

Das ehemalige Oberstufenschulhaus in Lichtensteig wird seit 2008 durch das Berufs- und Weiterbildungszentrum Toggenburg (BWZT) gemietet. Der entsprechende Mietvertrag konnte nun ein letztes Mal bis zum 31. Juli 2030 verlängert werden.
Anschliessend ist eine Neunutzung des Gebäudes notwendig, weil die Berufsschule dann in den neuen Campus Wattwil umzieht. Voraussichtlich im Jahr 2028 soll mit dem Bau der neuen BWZT auf dem Campus Wattwil begonnen werden. Das Zentum soll 2030 fertiggebaut und bezugsbereit sein. (pd)
11:08 Uhr
Freitag, 1. Mai
Mitte Kirchberg will sachliche Windpark-Diskussion

An der Hauptversammlung der Mitte Kirchberg im «Rössli» in Gähwil war die aktuelle Diskussion rund um mögliche Windkraftanlagen im Gebiet Hamberg/Alvensberg ein wichtiges Thema. «Die Mitglieder begrüssen die offene und sachliche Haltung des Gemeinderates, der eine fundierte und ergebnisoffene Prüfung entsprechender Projekte unterstützt», schreibt die Mitte Kirchberg. Dieses Vorgehen entspreche auch der Haltung der Ortspartei. Kritisch beurteilt wurde hingegen eine zunehmend zugespitzte Debatte einzelner Akteure, die aus Sicht der Versammlung wenig zu einer konstruktiven Lösungsfindung beitrage.
Weiter sprachen sich die anwesenden Mitglieder klar dafür aus, die Oberstufen von Bazenheid und Kirchberg zusammenzuführen. Im zweiten Teil der Versammlung informierte Schulpräsidentin Dominique Dupont über den Stand der Schulraumplanung. Eine gemeinsame Oberstufe werde als Chance gesehen, sowohl organisatorische als auch finanzielle Vorteile zu realisieren, schreibt die Mitte Kirchberg. Die Ortspartei will sich deshalb für eine Einheitsoberstufe einsetzen. Die Standortfrage soll in einem nächsten Schritt vertieft geprüft werden.
Am 14. Juni stehen in Kirchberg Ersatzwahlen für den freigewordenen Gemeinderatssitz an. Mit Christoph Kauz präsentiert Die Mitte Kirchberg eine «engagierte und motivierte Persönlichkeit mit grosser Erfahrung». Die Ortspartei ist überzeugt, den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern damit einen starken und breit abgestützten Kandidaten vorzuschlagen. (pd)

09:56 Uhr
Freitag, 1. Mai
Mosnang: Bearbeitung des Zonenplans sistiert

Die weitere Bearbeitung des Zonenplans und Baureglements in der Gemeinde Mosnang wird aufgrund des pendenten Antrags um Anpassung des kantonalen Richtplans vorerst sistiert. Dies schreibt der Gemeinderat im aktuellen Mitteilungsblatt, nachdem er die Rückmeldungen aus der öffentlichen Mitwirkung und der kantonalen Vorprüfung beraten hat.
Der Gemeinderat hat im Herbst 2024 die Rahmennutzungsplanung (Baureglement und Zonenplan) zur kantonalen Vorprüfung verabschiedet. Die erarbeiteten Unterlagen wurden der Bevölkerung anlässlich der öffentlichen Informationsveranstaltung vom 11. Februar 2025 vorgestellt. Im Anschluss daran fand von Februar bis Mai 2025 das Mitwirkungsverfahren statt. Während dieser Frist gingen 28 Eingaben ein.
Das Baureglement und der Zonenplan wurden in mehreren Punkten angepasst. Der Mosliger Gemeinderat wird über eine erneute Mitwirkung befinden. Wie der Gemeinderat bereits in einem früheren Mitteilungsblatt informierte, wurde ein Antrag auf Anpassung des kantonalen Richtplans eingereicht. Eine Zustimmung zu diesem Antrag hat wesentlichen Einfluss auf den Zonenplan. Aufgrund des hängigen Verfahrens wird die Weiterbearbeitung der Rahmennutzungsplanung vorläufig ausgesetzt.
In der Zwischenzeit hat eine Arbeitsgruppe die Rückmeldungen aus der kantonalen Vorprüfung – eingegangen im Herbst 2025 – sowie aus der Mitwirkung eingehend geprüft. Gestützt darauf wurden zuhanden des Gemeinderats entsprechende Anpassungsvorschläge erarbeitet. In der Arbeitsgruppe vertreten waren Mitarbeitende des beauftragten Ortsplanungsbüros, ein Baujuristen, Bauverwalter Mario Schönenberger, Ratsschreiberin Michelle Brunner, Gemeinderatsmitglied Gabriel Länzlinger und Gemeindepräsident Renato Truniger.
Der Gemeinderat hat die Eingaben geprüft, definitive Beschlüsse und Stellungnahmen gefasst und, wo erforderlich, über Anpassungen an den bestehenden Unterlagen entschieden. Die Teilnehmenden des Mitwirkungsverfahrens erhielten einen Mitwirkungsbericht. Dieser ist in anonymisierter Form auch auf der Webseite der Gemeinde Mosnang einsehbar. (pd)
18:13 Uhr
Donnerstag, 30. April
Mosnang: Renato Truniger nicht mehr beim Hallenbad Bütschwil dabei

Der Mosliger Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 15. Januar 2026 die überarbeitete Zweckverbandsvereinbarung des Hallenbads Bütschwil genehmigt und dem fakultativen Referendum unterstellt. Während der Referendumsfrist wurde kein Referendum ergriffen.
Gemäss der revidierten Vereinbarung stehen der Politischen Gemeinde Mosnang neu noch ein Verwaltungsratsmitglied sowie vier Delegierte zu. Im Rahmen der Konstituierung für die Amtsdauer 2025–2028 wurden jedoch zwei Verwaltungsratsmitglieder und sechs Delegierte gewählt.
Infolgedessen haben das Verwaltungsratsmitglied Dario Fari sowie die Delegierten Renato Truniger und Marlies Brändle ihren Rücktritt aus dem Zweckverband Hallenbad Bütschwil erklärt. Auch der Delegierte Gabriel Länzlinger ist zurückgetreten; sein Amt wird neu vom bisherigen Verwaltungsratsmitglied Dario Fari übernommen. Marcel Jent, Martin Lendi und Gregor Schnellmann wurden weiter als Delegierte gewählt. Aron Gerber bleibt weiterhin Präsident und Mitglied des Verwaltungsrats. (pd)
16:45 Uhr
Donnerstag, 30. April
Der Abstiegskampf am Donnerstagabend konnte nicht stattfinden

Am Donnerstag hätte im Oberstufenzentrum Necker der 3.-Liga-Abstiegskampf zwischen Neckertal-Degersheim und Kirchberg über die Bühne gehen sollen. Daraus wurde nichts.
Weil die Flutlichtanlage defekt ist, musste das Spiel abgesagt werden. Ein Ersatztermin steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Das Problem trat gemäss Vereinspräsident Stephen Bosshard erstmals vor rund einer Woche auf, als das Flutlicht an einem der sechs Masten seinen Geist aufgab. Trainings seien auf dem Platz zwar weiterhin möglich, für Spiele sei es aber definitiv zu dunkel.
Nun arbeitet der Verein an einer Lösung. Er hofft, das Problem innerhalb von einer Woche beheben zu können. Sollte der Defekt trotzdem länger andauern, müsste der Fussballclub nach Varianten auf einem neutralen Platz suchen. Die Vorgabe seitens des Ostschweizer Fussballverbandes lautet, dass die am Donnerstag abgesagte Partie innert drei Wochen nachgeholt werden muss. Ein Platzabtausch mit dem FC Kirchberg sei laut Bosshard aber kein Thema. (bl)
15:26 Uhr
Donnerstag, 30. April
Gemeindepräsidium Neckertal: Zweikampf um Gertschs Nachfolge

Ende Januar teilte Christian Gertsch seinen Rücktritt vom Amt als Gemeindepräsident von Neckertal mit. Seither konnten Wahlvorschläge von Kandidatinnen und Kandidaten eingereicht werden. Bereits nominiert wurden Michael Ledergerber und Bruno Schweizer. Am Donnerstag um 11.30 Uhr ist die Frist abgelaufen. Nun steht fest, dass es bei diesen beiden Kandidaten bleibt. Am 16. August findet die Wahl statt.
Der von der SVP Neckertal vorgeschlagene Bruno Schweizer ist in Brunnadern-Hinteregg wohnhaft und als Landwirt tätig. Von 2013 bis 2022 war er Mitglied des Neckertaler Gemeinderats und seit 2024 ist er SVP-Kantonsrat. Im vergangenen Jahr war Schweizer einer der lautesten Kritiker des Flüchtlingszentrums Auboden. Nun möchte er das Vertrauen der Bevölkerung in die Gemeinde wieder herstellen und auch das strukturelle Defizit in den Griff bekommen.
Im Zweikampf tritt als Kandidat der Mitte auch Michael Ledergerber an, der bereits vor vier Jahren kandidierte, damals aber nur in den Gemeinderat gewählt wurde. Der Betriebsökonom lässt sich momentan zum Landwirt ausbilden. Ledergerber setzt sich für finanzielle Stabilität, touristisches Potenzial und lebenswerte Wohn- und Arbeitsräume ein. (lia)
14:26 Uhr
Donnerstag, 30. April
Kirchberg: Frisches Sägemehl für die Finnenbahn Norenberg

Mitten im Norenbergwald zwischen Bazenheid und Kirchberg befindet sich der Fitness-Parcours Norenberg. Ob auf der Finnenbahn oder an den zwölf Fitness-Stationen – hier treffen sich Tag für Tag Sportbegeisterte aus der ganzen Region zum individuellen Training. Dank Beleuchtung ist die Anlage täglich auch in den Abendstunden nutzbar. Damit die Anlage erhalten bleibt, engagiert sich die IG «Fitness-Parcours Norenberg», in der sämtliche Sportvereine der Gemeinde zusammengeschlossen sind. Jedes Jahr übernehmen ein bis zwei Vereine die Pflege der Anlage.
Ende April war der Unihockeyclub Toggenburg an der Reihe: Rund 20 motivierte Vereinsmitglieder verteilten insgesamt 20 Kubikmeter frisches Sägemehl auf der 400 Meter langen Finnenbahn. Unterstützt wurden sie vom Vorstand der IG sowie von Guido Brägger, der mit einem Raupentransporter tatkräftig mithalf. Mit vereinten Kräften wurde das Material zusätzlich von Hand – mit Planen transportiert und sorgfältig mit Rechen verteilt. Das Resultat: eine perfekt präparierte Laufbahn in Rekordzeit. (pd)
10:23 Uhr
Donnerstag, 30. April
Zum Ricken unterwegs: Motorradfahrer kollidiert mit Lastwagen

Am Mittwochabend, dem 29. April, ist ein Motorradfahrer bei einer Kollision mit einem Lastwagen eher schwer verletzt worden. Dies teilt die St.Galler Kantonspolizei mit. Ein 18-jähriger Mann war kurz nach 20 Uhr mit seinem Motorrad von Uznach herkommend in Richtung Ricken unterwegs. Ausgangs Gommiswald überholte er innerorts zwei Autos. Dabei übersah er einen entgegenkommenden Lastwagen.
Der 18-Jährige konnte eine Kollision nicht mehr verhindern und prallte mit seinem Motorrad in die linke Fahrzeugseite des Lastwagens. Der Motorradfahrer verletzte sich bei der Kollision eher schwer. Er wurde vom Rettungsdienst erstversorgt und anschliessend von der Rega ins Spital geflogen. Der 57-jährige Lastwagenfahrer blieb unverletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von rund 13'000 Franken. (kapo)

17:59 Uhr
MiTTwoch, 29. April
Südostbahn steigert Passagierzahlen auf Rekordniveau

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) hat 2025 so viele Reisende transportiert wie noch nie: 32,8 Millionen Passagiere nutzten das Angebot, leicht mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig konnte das Unternehmen die Pünktlichkeit weiter steigern: 97,2 Prozent der Züge erreichten ihr Ziel mit weniger als drei Minuten Verspätung.
Finanziell schliesst die SOB das Geschäftsjahr laut Geschäftsbericht mit einem Gewinn von 5,3 Millionen Franken ab, nach 6,9 Millionen im Vorjahr. Belastet wurde das Ergebnis durch einen ausserordentlichen Sondereffekt von 7,9 Millionen Franken im Zusammenhang mit der internen Übertragung von Grundstücken in die Immobiliensparte. Ohne diesen Effekt hätte der Gewinn bei 13,2 Millionen Franken gelegen.
Mit den Übertragungen treibt die SOB ihre Immobilienstrategie voran und schafft Voraussetzungen für künftige Entwicklungsprojekte. Positiv entwickelte sich auch der regionale Personenverkehr: Die Erträge stiegen deutlich auf 75,1 Millionen Franken, getragen von einer höheren Nachfrage und zusätzlichen Angeboten wie der Linie S81 zwischen St. Gallen und Herisau.
Die 25. ordentliche Generalversammlung der Schweizerischen Südostbahn AG findet am 29. Mai in St. Gallen statt. (pd/ahi)
13:28 Uhr
Mittwoch, 29. April
Wildhaus: Aufräumaktion für Alpvieh und Uganda

Tatkräftiger Einsatz für die Umwelt: Rund 55 Schülerinnen und Schüler der 3. bis 6. Klasse der Primarschule Wildhaus haben sich am Tag des Waldes vom 24. April aktiv für die Natur engagiert. Gemeinsam mit ihren Lehrpersonen und Vertretern der Alpkooperation räumten sie auf den Alpen Gamplüt und Lisigweid Wiesen von Ästen, Steinen und Wurzeln frei und bereiteten sie für die bevorstehende Alpsaison vor.
Mit sichtbarer Freude arbeiteten die Kinder im Gelände und tauschten das Schulzimmer für einen Tag gegen praktische Arbeit in der Natur. Nach getaner Arbeit kochten sie über dem offenen Feuer gemeinsam Älplermagronen und liessen den Vormittag bei einem Essen im Freien ausklingen. Anschliessend blieb Zeit für freies Spiel im Wald.
Die Aktion stärkt das Bewusstsein für Natur und Umwelt sowie den Gemeinschaftssinn. Über den Tag hinaus wirkt der Einsatz weiter: Im Rahmen eines Wiederaufforstungsprojekts des Jane Goodall Instituts für Schimpansen werden pro Klasse fünf Bäume in Uganda gepflanzt. (pd)
11:45 Uhr
Mittwoch, 29. April
Säntis-Schwebebahn fährt zum letzten Mal – Start am Chäserrugg

Am Donnerstag ist es soweit. Die Säntis-Schwebebahn fährt zum letzten Mal vor dem grossen Umbau. Bis voraussichtlich im Spätherbst dieses Jahres ist der Säntisgipfel dann nur noch zu Fuss und mit dem Helikopter erreichbar. Diese Zeitung wird am Donnerstag bei einer der letzten Fahrten auf den Ostschweizer Hausberg dabei sein und darüber berichten.
Während am Säntis bahntechnisch ab Donnerstagabend der Sommerschlaf eintritt, wird auf der anderen Talseite just am Tag danach der Betrieb wieder aufgenommen. Zumindest am Chäserrugg, wo aktuell noch die Revisionsarbeiten laufen. Ab Freitag, 1. Mai herrscht auf der Achse Unterwasser-Iltios-Chäserrugg wieder Leben. Verbunden mit der Frage, ob auf dem Chäserrugg noch einmal Ski gefahren werden kann.
Laut Livia Miliffi von den betreibenden Toggenburg Bergbahnen AG fällt der Entscheid, ob der Chäserrugg-Skilift in Betrieb sein wird, am Donnerstag und wird via Homepage kommuniziert. Miliffi sagt: «Mit dem Betrieb von Unterwasser bis auf den Gipfel starten wir aber am Freitag sowieso.» Die Sessel- und Gondelbahn von Alt St.Johann auf die Alp Sellamatt fährt erstmals zwischen dem 14. Mai und dem 17. Mai (Auffahrtswochenende). Und dann ab dem 23. Mai täglich.
Bei den benachbarten Wildhaus Bergbahnen ist der Saisonstart bei der Oberdorfbahn für das Pfingstwochenende (23./24./25. Mai) geplant – gutes Wetter vorausgesetzt. Der tägliche Betrieb der Oberdorfbahn ist ab dem 6. Juni vorgesehen. Die Gamsalpbahn startet bei gutem Wetter am 13. Juni in die Sommersaison. Täglicher Betrieb ist ab dem 27. Juni. (sdu)
07:24 Uhr
Mittwoch, 29. April
Motocross: 12-jähriger Lichtensteiger triumphiert in Ichertswill

Grosse Erfolge für die Toggenburger Motocross-Szene im solothurnischen Ichertswill: Der 12-jährige Robin Wiedemeier (#69) aus Lichtensteig gewinnt auf seiner Destimoto-KTM souverän beide Läufe der 85 ccm-Klasse und lässt der Konkurrenz keine Chance. Mit zwei klaren Laufsiegen kontrollierte er das Geschehen von Beginn weg. Damit tritt er in die Fussstapfen seines Vaters Robert (#60), der 1992 SAM Inter 125 Schweizermeister und 1993 Vize-Schweizermeister wurde.
Auch Schwester Larina Wiedemeier (#74) zeigt eine starke Leistung: Die 14-Jährige fährt auf ihrer Yamaha in der Swiss MX Women Klasse auf Rang sechs. Sie ist bislang die erste und einzige Schweizer Motocross-Fahrerin, die vom Verband Swiss Moto mit der Talentcard ausgezeichnet wurde und wird dadurch von Swiss Olympic gefördert.
Ebenfalls erfolgreich: Giuseppe «Pepe» De Simone, selbständiger Motorradmechaniker von Destimoto in Lichtensteig, fährt auf seiner KTM 250 (Baujahr 1979) auf Rang zwei der Kategorie Oldtimer TwinShock.
Das nächste Rennen findet am Wochenende vom 2./3. Mai in Schlatt bei Winterthur statt. (pd)
16:39 Uhr
Dienstag, 28. April
Rosy Brändle als neue Spitex-Präsidentin gewählt

Seit Dezember herrschte beim Spitexverein Bütschwil-Ganterschwil-Mosnang eine Ausnahmesituation: Balz Wielatt, der fast zehn Jahr das Amt des Präsidenten ausübte, musste dieses aufgrund gesundheitlicher Probleme abgeben und verstarb wenige Wochen später. Seine damalige Vizepräsidentin Rosy Brändle übernahm die Führungsverantwortung. Wie diese Zeitung berichtete, führte die 60-jährige Ganterschwilerin als ad-interim-Präsidentin den Verein unter Unterstützung des gesamten Vorstandes.
Am Montag dieser Woche wurde nun im Restaurant Post in Dreien an der Mitgliederversammlung über die Zukunft des Amtes abgestimmt. Brändle wurde vom Vorstand für das Amt als Präsidentin vorgeschlagen und an der Mitgliederversammlung gewählt. Dies vermeldet der Spitexverein auf Anfrage.
Zudem stand mit dem Bütschwiler Alex Forrer ein neues Vorstandsmitglied als Personalverantwortlicher und somit als Nachfolger von Rosy Brändle zur Wahl. Auch Forrer, der Berater für Führung, Strategie und Unternehmenskultur ist, wurde von den Teilnehmenden gutgeheissen.
Weiter konnte der Spitexverein Bütschwil-Ganterschwil-Mosnang jemanden finden, der das Amt des medizinischen Beraters übernehmen wird. Mit Georgios Vatsakis vom Ärztezentrum Mosnang ist diese Rolle erstmals seit dem Rücktritt des Bütschwiler Arztes Martin Schoch vor vier Jahren wieder besetzt. Er wurde ebenfalls vom Vorstand vorgeschlagen und an der Versammlung von den Teilnehmenden gewählt. (lia)
15:50 Uhr
Dienstag, 28. April
Hallenbad Bütschwil: FDP will nur sanieren

Der Verwaltungsrat des Zweckverbands Hallenbad Bütschwil orientierte kürzlich über die in den vergangenen neun Jahren erarbeiteten Projekte «Sanierung» und «Sanierung mit Erweiterung». Die FDP-Ortsparteien aus Bütschwil-Ganterschwil, Lütisburg, Mosnang und Neckertal empfehlen, eine Sanierung mit Augenmass weiterzuverfolgen, wie sie in einer gemeinsamen Medienmitteilung schreiben.
Augenmass deshalb, weil auch die Sanierungsvariante gut 3,6 mal teurer wäre als ursprünglich geplant. «Der Verwaltungsrat tut gut daran, das Saunaprojekt und den geplanten Eingangsbereich zu überdenken. Hier liegt nach wie vor Sparpotenzial», so die Ortsparteien. Infrage komme auch eine Sanierung in Teilschritten. Zwingend sei zudem die Prüfung eines Kiosk ohne Gastroküche oder einer privaten Trägerschaft des Gastrobereichs.
Die finanzpolitischen Rahmenbedingungen in den Zweckverbandsgemeinden haben sich seit 2020 deutlich verändert, argumentiert die FDP. Die Gemeinden Lütisburg und Mosnang seien hoch verschuldet oder auf dem Weg dazu. Auch in Bütschwil-Ganterschwil und Neckertal sei davon auszugehen, dass das Hallenbad-Projekt finanzpolitisch herausfordernd sein werde. Weil eine Schliessung des Hallenbads zwingend verhindert werden müsse, könne man sich ein Nein zum Projekt – und sei es auch nur aus einer Gemeinde – nicht leisten. Die nochmals deutlich teurere Sanierung mit Erweiterung ist für die FDP-Ortsparteien keine Option.
Die mehrjährige Verzögerung des Projekts ist für die Partei Folge des unbefriedigenden Zweckverband-Konstrukts, das Einstimmigkeit erfordert, und auch jahrelang fehlender Führung durch den Verwaltungsrat. Die Ortsparteien halten entschieden an ihrer Forderung nach einer Umwandlung in eine AG fest.
Weiter fordern sie den Verwaltungsrat zu einer ehrlichen Kommunikation auf. Bei der jährlich anfallenden Gesamtbelastung für die Verbandsgemeinden habe dieser den Vergleich zu einem ausserordentlichen Jahr gezogen und in der Broschüre von einer nur moderaten Steigerung geschrieben. Diese Angabe sei irreführend und eines «zur sachlichen und neutralen Kommunikation verpflichteten Gremiums mehr als unwürdig». (pd)
15:16 Uhr
Dienstag, 28. April
Grossflächiger Stromausfall im unteren Toggenburg

Und plötzlich war der Saft weg. Am Dienstagnachmittag ab 13:59 Uhr war im unteren Toggenburg kein Strom mehr da. Laut Recherchen dieser Zeitung waren mehrere Gemeinden betroffen. Welches Gebiet genau ist noch nicht bekannt, sicher aber die Region zwischen Lichtensteig und Jonschwil.
Laut Auskunft der Regionalwerk Toggenburg AG (RWT) handelt es sich um ein übergeordnetes Problem auf der Hauptachse der Axpo. Die Ursache des Stromausfalls ist noch nicht geklärt. Wie die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) gegenüber dieser Zeitung äusserte, war der Strom um 14:56 Uhr wieder zurück. (lia)
14:40 Uhr
Dienstag, 28. April
Kirchberg Jeremy Egli siegt beim Autorennen

Am vergangenen Wochenende fand in Bière (Kanton Waadt) der 59. Automobilslalom statt. Dieses Rennen am Jurasüdfuss und oberhalb des Genfersees findet seit 1966 statt. Traditionellerweise bildet sogar ein Bahnübergang einen Teil der Strecke.
Der 22-jährige Jeremy Egli aus Kirchberg geht als grosser Sieger aus dem Doppellauf-Rennen hervor. Am Samstag fuhr der Toggenburger in seinem 300 PS starken Mitsubishi EVO IX auf Platz zwei in der Klasse L4 über 3000 und wurde Gesamtdritter. Am Sonntag gelangen Jeremy Egli auf der 3,8 Kilometer langen Rennstrecke, die mit 77 Slalom-Leitkegeln ausgestattet war, zwei geniale Läufe. Der gelernte Automechaniker siegte über alle vier LOC Klassen mit insgesamt 28 Teilnehmern. Damit verwies er den Lokalmatador Stéphane Merébel im Audi Quattro S1 und Denis Ganton aus Polen im Toyota GR Yaris auf die hinteren Plätze.
Der Kirchberger zeigte sich am Sonntagabend als strahlender Sieger und sagte: «Das war mein erster Sieg über alle LOC-Klassen.» So könne es natürlich weitergehen, sagten auch seine Fans. Bereits am nächsten Wochenende vom 2. und 3. Mai findet in der Schweizer Sonnenstube, auf dem Flugplatz in Ambri (Kanton Tessin), der nächste Automobilslalom Doppellauf satt. (elo)
12:15 Uhr
Dienstag, 28. April
Instandsetzung Stützmauer Rittberg

Ab Montag, 4. Mai, führt das Tiefbauamt des Kantons an der Oberhelfenschwilerstrasse in Bütschwil-Ganterschwil Instandsetzungsarbeiten an der Stützmauer Rittberg durch. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte August.
Im Rahmen der Bauarbeiten wird die bestehende Stützmauer saniert. Dadurch wird die Verkehrssicherheit entlang der Oberhelfenschwilerstrasse langfristig gewährleistet und der angrenzende Hang stabilisiert, wie das Tiefbauamt mitteilt.
Während der Bauzeit regelt eine Lichtsignalanlage den Verkehr. Es ist mit Einschränkungen im Verkehrsfluss zu rechnen. Die entsprechende Signalisation wird vor Ort eingerichtet. Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, kann es bei ungünstigen Wetterbedingungen zu Verschiebungen im Bauablauf kommen. (pd)
10:28 Uhr
Dienstag, 28. April
Ski Alpin: Elin Romer weiter im C-Kader

Swiss Ski hat für die nächste Saison 2026/2027 die Selektion für die verschiedenen Kader vorgenommen. Im Bereich Ski Alpin wurden 104 Athletinnen und Athleten selektioniert und in Nationalmannschaft, A-Kader, B-Kader und C-Kader unterteilt. Elin Romer aus Ulisbach bleibt wie in der vergangenen Saison im C-Kader.
Bei den Skispringern schafft Simon Ammann aus Unterwasser für nächste Saison den Sprung zurück ins A-Kader. Dem Skisprung-Nationalteam gehört wie in der Vorsaison einzig Gregor Deschwanden an. (pd)
09:30 Uhr
Dienstag, 28. April
SVP Ebnat-Kappel fordert Augenmass bei Gewässerraumfestlegung
Die SVP Ebnat-Kappel hat sich in einem offenen Brief an den Gemeinderat gewandt. Darin fordert sie eine verhältnismässige Umsetzung der Gewässerraumfestlegung. Aus Sicht der Partei drohen ansonsten unnötige Einschränkungen für Grundeigentümer, Landwirtschaft und Gewerbe.

Im Fokus der Kritik stehen gemäss einer Medienmitteilung der SVP insbesondere die geplante Ausdehnung der Gewässerräume über das notwendige Mass hinaus sowie die damit verbundenen Folgen für Kulturland und Eigentumsnutzung. Die SVP hält fest, dass die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten sind, sieht jedoch erheblichen Spielraum bei der konkreten Umsetzung auf Gemeindeebene.
«Entscheidend ist, dass die Lösungen mit Augenmass erfolgen und die lokalen Gegebenheiten berücksichtigt werden», hält die Partei fest. Kritisch beurteilt die SVP unter anderem geplante Festlegungen an Gewässern wie dem Howartbach sowie die generelle Handhabung in dicht überbauten Gebieten.
Neben den Auswirkungen auf Grundeigentümer weist die SVP auch auf die finanziellen Folgen hin. Umfangreiche Massnahmen und mögliche Revitalisierungen könnten den Gemeindehaushalt langfristig belasten und müssten sorgfältig gegenüber anderen Investitionen abgewogen werden.
Mit dem offenen Brief möchte die SVP Ebnat-Kappel erreichen, dass die Interessen der Bevölkerung, der Landwirtschaft und des Gewerbes stärker gewichtet und differenzierte Lösungen geprüft werden. (pd)
15:00 Uhr
Montag, 27. April
Auf dem Tanzboden herrscht Frühling

Dieser Schnappschuss auf dem Tanzboden gelang unserer Leserin Angelika Alder. Mit ihrem Bild zeigt sie: Südlich von Ebnat-Kappel blüht es allenortes, der Frühling ist längst da. (pd)
11:36 Uhr
Montag, 27. April
Friedhof Wattwil wird weiter umgestaltet

Die Gemeinde Wattwil passt ihren Friedhof schrittweise an neue Bedürfnisse an. Nachdem in den vergangenen Jahren eine Aufbahrungshalle, eine Urnenwand sowie neue Grabfelder entstanden, überarbeitet die Gemeinde nun auch die Wegführung und integriert sie ins Gesamtkonzept. So heisst es in einer Mitteilung.
Im laufenden Jahr steht eine weitere Etappe der Umgestaltung an. Entlang des Hauptweges sollen die Wege saniert und die Bepflanzung mit Bäumen, Rabatten und Rasenflächen erneuert werden. Ziel ist es, den Friedhof sowohl funktional als auch gestalterisch aufzuwerten.
Den Auftrag für die Arbeiten hat die Gemeinde an die Firma Gärten und mehr AG aus Lütisburg vergeben. Die Umsetzung erfolgt wie bisher: Schritt für Schritt. (pd)
10:36 Uhr
Montag, 27. April
Ratsschreiberin verlässt Wattwil nach kurzer Zeit

Die Wattwiler Ratsschreiberin Sarina Wenk verlässt ihre Stelle bereits nach gut einem Jahr. Laut einer Mitteilung des Gemeinderats Wattwil wechselt die 29-Jährige per 1. Juli in die Ratskanzlei der Gemeinde Uzwil. Sie hatte ihre Funktion in Wattwil im März des vergangenen Jahrs angetreten.
Der Gemeinderat bedauert den Abgang und würdigt Wenk als engagierte Fach- und Führungskraft, die in kurzer Zeit positive Akzente gesetzt habe. Die Gemeinde plane bereits die Nachfolge sowie die Überbrückung der Vakanz. (pd)
09:52 Uhr
Montag, 27. April
Neckertal: Wechsel an Spitze der Propstei St. Peterzell

Beim Verein Ereignisse Propstei St. Peterzell kommt es zu einem Präsidiumswechsel. Wie es in einer Mitteilung heisst, wurde Melanie Alder an der Hauptversammlung zur neuen Präsidentin gewählt.
Alder folgt auf Lucrezia Meier-Schatz, die nach langjährigem Engagement verabschiedet wurde. Bereits vor der Gründung des Vereins im Jahr 2001 setzte sich Meier-Schatz als Mitglied des Kirchenverwaltungsrats dafür ein, die Propstei umzubauen und zu öffnen.
Seitdem prägte Meier-Schatz die Entwicklung der Propstei, insbesondere seit ihrer Präsidentschaft ab 2011. Sie setzte ihr Augenmerk darauf, Veranstaltungen und Ausstellungen zu fördern.
Der Verein Ereignisse Propstei St. Peterzell organisiert jährlich eine Ausstellung im Spätsommer. Mit begleitenden Veranstaltungen will er gemäss Mitteilung dazu beitragen, dass die Propstei «als kultureller Treffpunkt in der Region lebendig bleibt». Der Verein bereitet aktuell die nächste Ausstellung «Espaces de vie» vor, die im August eröffnet wird. (pd)
06:59 Uhr
Montag, 27. April
Oberhelfenschwil: Cornetist Luca Bodmer erhält Solopreis

Wöchentlich treffen sich ambitionierte junge Musikerinnen und Musiker zur Probe in Waldkirch. Die meisten davon stammen aus verschiedenen Musikvereinen der Ostschweiz – auch aus den Regionen Wil und Toggenburg. Weil sie die Qualifikation für die Teilnahme am Europäischen Jugend Brass Band Wettbewer (EYBBC) geschafft hatten, reisten die Jugendlichen am Freitag nach Linz, in der Nähe von Wien. Dort fand während der vergangenen Tage der Europäische Brass Band Wettbewerb statt.
Die Reise in das östliche Nachbarland und die intensive Probearbeit haben sich für die Liberty Brass Band Junior gelohnt. Sie erreichten den 3. Rang. Dafür hatten sie sich während 25 Minuten auf der Bühne zu präsentieren. Dirigent Roman Ledergerber aus Andwil wählte die drei Titel «Stai si, defenda!» von Corsin Tuor und «Little Clover» von Etienne Crausaz. Zudem wurde als Aufgabenstück «Burn the Church» von Otto M. Schwarz vorgeschrieben. Das musste auch im 25-minütigen Vortrag enthalten sein.

Beim Wettbewerb bot sich zugleich die Möglichkeit, dass sich ein Solist, eine Solistin auszeichnen kann. Bei der Liberty Brass Band Junior übernahm Principal Cornetist Luca Bodmer aus Oberhelfenschwil diese Rolle und erhielt letztlich diese besondere Auszeichnung. (zi)
17:28 Uhr
Sonntag, 26. April
Michel Gammenthaler vor vollem Haus in Mogelsberg

Das Jahr 1998 markierte für den heute 53-jährigen Michel Gammenthaler den Anfang seiner Künstlerkarriere. Dann nämlich zahlten Leute zum ersten Mal Eintritt, um ihn auf der Bühne zu erleben. Längst ist er mit seiner Mischung aus Comedy und Zauberei eine feste Grösse in der Schweizer Kleinkunstszene.
Am Samstag war er mit seinem Programm «Impossible» im vollen Rösslisaal in Mogelsberg zu Gast. Nebst wortwitzigen Alltagsbeobachtungen sowie verblüffenden Zauber- und Artistiktricks überzeugte der Künstler die rund 100 Besucherinnen und Besucher bei Kultur in Mogelsberg mit seinen erstaunlichen Gedächtnisleistungen. (pd)
14:29 Uhr
Sonntag, 26. April
Saisonstart in Wattwiler Badi mit 15,1 Grad Wassertemperatur

Stattliche 100 Besucherinnen und Besucher waren am Eröffnungstag bereits in der Badi Wattwil. Die Saison begann am Samstag bei angenehm warmer Lufttemperatur – mit etwas Biswind – von knapp über 20 Grad. Wobei die Wassertemperatur aktuell noch frische 15,1 Grad beträgt.
Kein Problem für Ruth Keller aus Wattwil. «Ich habe mir heute sogleich das Saisonabonnement geholt, ich will doch keinen schönen Tag verpassen», sagt sie mit einem Lachen. Zum Schwimmen ist es jedoch auch ihr noch etwas zu kalt. Sie erklärt, dass sie an diesem Eröffnungstag zum Kneippen gekommen sei. «Ins Wasser bis knapp zum Bauch, das geht. Sobald die Wassertemperatur auf 18 Grad klettert, werde ich aber meine ersten Bahnen schwimmen.»

Im Jahr 1973 hat Ruth Keller nach Wattwil disloziert und löst seit damals jedes Jahr ein Saisonabonnement. «Schon in der alten Badi hat es mir sehr gut gefallen. Das ganze Angebot jetzt in der neu erstellten Badi finde ich gelungen. So geniesse ich ab und zu auch einen Aufenthalt im Bistro, ohne schwimmen zu gehen». Die bald 80-Jährige geniesst ihre Stunden in der hiesigen Badi und betont, dass die Freundlichkeit hier grossgeschrieben werde. Nebst Ruth Keller sind es vornehmlich Kinder und Jugendliche, die einen ersten Sprung ins kühle Nass wagen. Einige Sonnenanbeter räkeln sich derweil auf dem Rasen, während andere lieber eine Runde Minigolf spielen. (che)
17:01 Uhr
Freitag, 24. April
TMF Bazenheid: Weniger Tierkörper geholt, aber hohe Gesamtmenge

Die TMF Extraktionswerk AG in Bazenheid hat im vergangenen Jahr weniger Tierkörper abgeholt als noch 2024. Es waren genau 11'397 Stück, was einem Rückgang um rund sechs Prozent entspricht. Die Direktabholungen von Grosstierkörpern auf Landwirtschaftsbetrieben entwickelten sich rückläufig. Auch bei den regionalen Tierkörpersammelstellen setzte sich der bereits zuvor beobachtete Mengenrückgang fort. Alles in allem ist man bei der TMF aber zufrieden mit dem vergangenen Geschäftsjahr. «Nach den ausserordentlich hohen Mengen im Vorjahr entspricht diese Entwicklung den Erwartungen», heisst es im unlängst publizierten Geschäftsbericht.
Die gesamte Rohwarenmenge hat gegenüber dem Vorjahr um 500 Tonnen auf total rund 50'000 Tonnen zugenommen. Massgeblich dazu beigetragen haben die höheren Mengen bei Schlachthöfen und auch die Zunahme der Direktanlieferungen. Auch bei den Abholungen von Metzgereien wurde 2025 ein Anstieg verzeichnet. Grund dafür war die Geschäftsaufgabe eines Verwerters im Tessin, was zum Abschluss neuer Verträge mit mehreren Metzgereien führte. (sdu)
16:12 Uhr
Freitag, 24. April
Hemberg: Bibliothek soll umziehen

Die Bibliothek in Hemberg zieht um. Sie soll aus dem Wohngebäude an der Scherbenstrasse 6 ins ehemalige Gemeindehaus Hemberg wechseln. Der Gemeinderat von Neckertal hat bauliche Massnahmen am Gemeindehaus beschlossen. Mit nötigen Renovierungen und Malerarbeiten soll der Bibliothekseinbau auf total 194'418 Franken zu stehen kommen. Beglichen wird die Summe durch einen Kredit über 75'000 Franken gemäss der Bürgerversammlung, die Restkosten von 119'428 Franken gehen zulasten des Bhargava-Fonds. So steht es im aktuellen Neckerblatt.
Der Bhargava-Fonds wurde durch ein Vermächtnis von Frau Margrith Bhargava mit einem Fondsvermögen von 199'000 Franken ausgestattet. Dieses Geld darf für Projekte, Anliegen und Notsituationen auf dem ehemaligen Gemeindegebiet von Hemberg eingesetzt werden. Der Gemeinderat erachtet das Bibliotheksprojekt als sehr geeignet für einen Fondsbezug. Die Bibliothek dient der ganzen Hemberger Bevölkerung und insbesondere den Kindern und ihren Familien. Das Geld ist demnach dem Fondszweck entsprechend sinnvoll eingesetzt. Das Wohngebäude an der Scherbstrasse 6 in Hemberg, welches heute die Bibliothek beherbergt, wird von einer Fachfirma geschätzt und anschliessend zum Verkauf ausgeschrieben. (pd)
12:15 Uhr
Freitag, 24. April
Spitzenpaarungen beim Toggenburger Verbandsschwingfest sind bekannt

Die Einteilung hat die Spitzenpaarungen beim Anschwingen vorgenommen, sie lauten: Schlegel Werner, S ***, Wattwil - Kolb This, T **, Hinterthurgau; Ott Damian, S ***, Wil - Feldmann Patrik, T **, Glarus-Mittelland; Rotach Lars, S **, Wattwil - Roth Martin, S ***, Herisau; Heierli Pascal, S **, Wattwil - Fejzaj Naim, S **, Wolfhalden; Kurmann Patrick, S **, Wil - Bürgler Patrick, T *, Schaffhausen; Bernold Michael, S **, Mels - Bösch Mario, S *, Herisau; Bärtsch Fabian, S **, Mels - Schiesser Patrik, S *, Glarus-Mittelland. Das Anschwingen beginnt am Sonntag um 10 Uhr. Der Schlussgang ist um 16.30 Uhr vorgesehen. (pd)
11:37 Uhr
Freitag, 24. April
Wattwil: Bütikofer AG schliesst Standort

Wie die Toggenburger Zeitung berichtet, schliesst die Bütikofer AG Ende Juni den Standort in Wattwil. Inhaber Ruedi Bütikofer zieht angesichts von Branchenwandel, Rückgang im Verkauf und Zunahme von Elektrofahrzeugen den Schlussstrich und schliesst den Standort im Toggenburg per Ende Juni, teilte das Unternehmen den Kundinnen und Kunden mit. Vor mehr als 40 Jahren hat Ruedi Bütikofer in Gachnang den Grundstein für die Betriebe der AG gelegt. In den Jahren darauf erfolgte der stetige Ausbau an verschiedenen Standorten in der Ostschweiz. 2023 übernahm Bütikofer die Garage Ehrbar AG und gliederte sie in sein Unternehmen ein, schreibt die Toggenburger Zeitung.
Am Standort Wattwil kam zur Mazda-Vertretung so ein Ford-Händler in der Region dazu. Doch das ist nun Geschichte: Die Mazda-Kundschaft muss sich einen neuen Partner suchen. Das Automobil-Gewerbe habe sich in der letzten Zeit stark verändert, so die Bütikofer AG. Darum wurden die Standorte sowie ihre Marktchancen in den nächsten Jahren neu beurteilt. Für den Betrieb in Wattwil bedeutet das die Schliessung. Man werde diesen einer neuen Neunutzung zuweisen, schliesst die Toggenburger Zeitung. (pd)
08:26 Uhr
Freitag, 24. April
Schulrat Zweckverband Primarschule Schönengrund-Wald wieder komplett

Der Schulrat des Zweckverbands Primarschule Schönengrund-Wald ist wieder vollständig besetzt. Das schreibt die Schulratspräsidentin im aktuellen Neckerblatt. Nach einer längeren Phase mit offenen Sitzen freut sich das Gremium, nun wieder in kompletter Zusammensetzung arbeiten zu können und mit neuer Energie die anstehenden strategischen Aufgaben anzugehen.
Neu im Schulrat Einsitz genommen haben Anja Gebhardt aus der Gemeinde Schönengrund und Mario Krellner aus der Gemeinde Neckertal (Wald). Anja Gebhardt hat Wirtschaftspädagogik studiert, im Bereich Bildung (Sozialwissenschaften) an der Universität St.Gallen promoviert und ist seit mehreren Jahren als Dozentin und Forscherin an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen tätig. Ihre Schwerpunkte liegen in der Jugendforschung, insbesondere mit Blick auf die Berufsorientierung. Sie unterstützt den Schulrat zudem mit ihrer wertvollen pädagogischen Expertise sowie mit ihrer Führungserfahrung in verschiedenen Bereichen. Sie wohnt mit ihrem Partner und ihrer Tochter seit bald vier Jahren in der Gemeinde Schönengrund.
Mario Krellner ist ausgebildeter Sozialpädagoge und arbeitet als Bereichsleiter Tagesstruktur sowie als Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung in der Institution Landscheide. Als Mitglied der Schulkommission Neckertal bringt er zudem wertvolle Erfahrungen und Kenntnisse aus dem Schulumfeld sowie einen geschärften Blick für aktuelle Herausforderungen in der Bildungspolitik in den Zweckverband ein. Überdies kann er in seiner Rolle die Bedürfnisse und Interessen beider Schulen bzw. Gemeinden ausgewogen vertreten.
Dem Schulrat gehören weiterhin Anick Volger (Gemeinderat Schönengrund, Kantonsrat Appenzell Ausserrhoden) als Vertreter der Gemeinde Schönengrund sowie Ursula Fluck als Schulratspräsidentin und Vertreterin der Gemeinde Neckertal an. (pd)
17:07 Uhr
Donnerstag, 23. April
Neckertal überarbeitet das Friedhof- und Bestattungsreglement

Die Gemeinde Neckertal unterhält folgende Friedhöfe: Hemberg Oberdorf, Hemberg Underdorf, St.Peterzell, Brunnadern, Mogelsberg und Oberhelfenschwil. Das ist eine grosse Anzahl Friedhöfe für knapp 6'500 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Gemeinderat möchte an diesen Strukturen mittelfristig festhalten und die Friedhöfe in den Dörfern belassen, schreibt er nun im aktuellen Neckerblatt.
In den letzten Jahren wurden in den ehemaligen Gemeinden Oberhelfenschwil, St.Peterzell und Mogelsberg die Friedhöfe umgestaltet und den heutigen Anforderungen angepasst. Der massive Rückgang von Erd- und Urnenbestattungen lässt die Friedhöfe immer mehr zu Frei- und Rückzugsflächen werden. Zurzeit gelten für die Friedhöfe auch unterschiedliche Regeln. Dies führt zu komplizierten Abläufen bei Todesfällen. Das möchte der Gemeinderat mit dem neuen Reglement ändern und eine einheitliche Regelung über das ganze Gemeindegebiet herbeiführen.
In den letzten Monaten wurde deshalb ein neues Friedhof- und Bestattungsreglement erarbeitet. Das neue Reglement ermöglicht eine pietätvolle Bestattung, welche auch individuelle Wünsche berücksichtigen kann. Das Reglement wurde den kirchlichen Behörden und Pfarrämtern zur Vernehmlassung unterbreitet. Deren Rückmeldungen sind berücksichtigt worden. Nun ist das neue Reglement bereit für das fakultative Referendum.
Was sich geändert hat
Die Grabesruhe bei Erdbestattungen beträgt jetzt einheitlich 25 Jahre, bei Urnenbestattung einheitlich 20 Jahre. Auf den Friedhöfen Mogelsberg und St.Peterzell ist eine Gedenkstätte für Kinder, welche vor oder während der Geburt verstorben sind (sogenannte Sternenkinder) vorgesehen. In Mogelsberg ist diese bereits realisiert, in St.Peterzell in Planung. Auf allen Friedhöfen (Ausnahme von Hemberg Oberdorf) gibt es neu Familienurnengräber. Diese Familienurnengräber können für einen längeren Zeitraum gemietet werden. Ausser auf dem Friedhof Brunnadern gibt es überall Gemeinschaftsgräber.
Die Grabunterhaltstaxen mussten der Teuerung und der verlängerten Grabesruhe angepasst werden. Der Bestattungstarif wird vom Gemeinderat festgelegt und untersteht nicht dem fakultativen Referendum. Auf dem Friedhof St.Peterzell gibt es keine Reihengräber mehr. Die Bestattungen können in zugeteilten Feldern auf der Wiese erfolgen, mit Grabstein, Stele oder Kreuz, mit oder ohne Bepflanzung und in freier Ausrichtung des Grabes. (pd)
11:38 Uhr
Donnerstag, 23. April
Tour de Suisse besucht das obere Toggenburg

Auf der dritten Etappe (Bad Ragaz) wird die Tour de Suisse am 19. Juni auch das Toggenburg besuchen. Konkret verläuft die Etappe durch Wildhaus, Unterwasser, Alt St.Johann, Stein, Nesslau und Neu St.Johann und dann weiter auf die Schwägalp. Das entscheidende Hindernis des Tages sei dann auch die Schwägalp. «Hier wird sich zeigen, ob die Sprinter den Anschluss halten können – und falls nicht, wie gross der Rückstand ausfällt», schreiben die Organisatoren auf ihrer Website. Von der Schwägalp geht es dann weiter in Richtung Altstätten und zurück nach Bad Ragaz. (ser)
10:13 Uhr
Donnerstag, 23. April
Wattwil: Sperrung Wanderweg Gebiet Rumpf, Eggli

Die Forstbetriebe der Ortsgemeinde Lichtensteig führen vom 27. April 2026 bis 22. Mai 2026 im Gebiet Rumpf in Wattwil Holzschlagarbeiten entlang des Wanderwegs durch.
Aus Sicherheitsgründen wird der Wanderweg in diesem Zeitraum jeweils von Montag bis Freitag gesperrt und umgeleitet. Eine entsprechende Signalisation ist vor Ort vorhanden, schreibt die Gemeinde Wattwil auf ihrer Website. (pd)
16:27 Uhr
Mittwoch, 22. APril
Wings for Life World Run auch in Wattwil

Am Sonntag, 10. Mai 2026, wird Wattwil Teil der grössten Laufveranstaltung der Welt. Um 13.00 Uhr fällt beim Bistro der Badi Wattwil der Startschuss zum lokalen App Run des Wings for Life World Run. Weltweit starten zur gleichen Zeit Tausende Teilnehmende – darunter auch bekannte Schweizer Sportler wie Marco Odermatt oder Simon Ehammer – für den guten Zweck.
Das Besondere: Eine klassische Ziellinie gibt es nicht. Stattdessen verfolgt ein virtuelles «Catcher Car» die Läuferinnen, Läufer und Rollstuhlfahrenden und beendet das Rennen individuell. Sämtliche Startgelder und Spenden fliessen zu 100 Prozent in die Rückenmarksforschung.
Die Strecke in Wattwil führt entlang der Thur und ist flexibel gestaltet: Neben der rund 3,2 Kilometer langen Runde stehen auch kürzere Varianten zur Auswahl. Damit eignet sich der Lauf für Einsteiger ebenso wie für Ambitionierte.
Wer keinen Startplatz beim mit 8’300 Teilnehmenden ausverkauften Flagship Run in Zug erhalten hat, kann so dennoch Teil des globalen Events werden – und gemeinsam mit einer weltweiten Community für die Heilung von Querschnittslähmung laufen. Das Startgeld beträgt 27 Franken. (pd)
14:39 Uhr
Mittwoch, 22. April
Degersheim: Rekordbeteiligung am Toggenburger Verbandsschwingfest

Am kommenden Wochenende steht Degersheim im Zentrum des Schwingsports. Mit dem Toggenburger Verbandsschwingfest am Sonntag und dem Flawiler Buebeschwinget am Samstag treten rund 380 Schwinger auf der Schulanlage Steinegg an. Besonders das Teilnehmerfeld der Aktiven ist rekordverdächtig: Mit aktuell 147 Schwingern ist es so gross wie noch nie.
Eine Woche vor dem Start der Kranzfestsaison bietet sich den Athleten die letzte Gelegenheit zum Feinschliff. Als Favorit gilt Werner Schlegel, der in dieser Saison bereits zwei Festsiege feiern konnte. Mit Damian Ott und Marcel Räbsamen sowie weiteren starken Gegnern ist jedoch für Spannung gesorgt. Der Nachwuchs startet am Samstag um 8 Uhr, die Aktiven stiegen am Sonntag um 10 Uhr ins Sägemehl. (pd)
11:23 Uhr
Mittwoch, 22. April
Wattwil: Susanne Stillhart seit 40 Jahren bei Coop

Im April 1986 starteten verschiedene Mitarbeitende ihre berufliche Laufbahn bei Coop. Darunter auch Susanna Stillhart, die im Verkauf Frischprodukte bei Coop in Wattwil tätig ist.
«Ob Blumen, Joghurts oder Teigwaren: Susanna Stillhart ist eine Allrounderin und fühlt sich in jedem Ladenbereich wohl», heisst es in der Medienmitteilung des Unternehmens. Nach der Lehre in Wil übernahm sie dort die Rayonleitung Molkerei und schätzte vor allem die Eigenverantwortung. «Das war mein eigenes Reich, ich konnte alles selbst organisieren», erzählt sie. «Manchmal bin ich eine ‹Tüpflischiisserin», lässt sich die 55-Jährige zitieren.
Ihr Weg führte sie später bis zur stellvertretenden Geschäftsführerin im Coop Wattwil, heute ist sie dort hauptsächlich in der Blumen-Abteilung anzutreffen. «Der sichere Arbeitsplatz und die tägliche Abwechslung waren mir stets wichtig», sagt sie. Langweilig wird es der fröhlichen Oberhelfen-schwilerin sowieso nie: Sie ist im Turnverein, im Skiclub und im Volleyball sehr engagiert und hilft auch in der örtlichen Dorfbäckerei aus. (pd)
10:28 Uhr
Mittwoch, 22. April
Ebnat-Kappel: Oberstufe wird zur ESC-Bühne

Die Oberstufe Wier bringt nach zehn Jahren wieder ein grosses Musicalprojekt auf die Bühne – und setzt dabei ganz auf eigene Kreativität. Rund 140 Schülerinnen und Schüler schreiben Texte und Musik selbst, stehen auf der Bühne oder wirken in Band, Bühnenbild und Technik mit. Im Zentrum der Geschichte: Ebnat-Kappel wird überraschend zum Austragungsort des Eurovision Song Contest. Nach anfänglichem Staunen kommt Bewegung ins Dorf, bis am Ende gemeinsam gefeiert wird.
Die Aufführungen finden am 8. und 9. Mai, jeweils um 19.30 Uhr, in der Turnhalle Schafbüchel statt. Vor der Vorstellung werden ab 18 Uhr verschiedene Essensstände geöffnet sein. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Platzreservation sind auf der Website www.schuleek.ch zu finden. (pd)
13:41 Uhr
Dienstag, 21. April
Drei Toggenburger Sieger an Auto Renntagen

Bei schönem Frühlingswetter organisierte der ACS Thurgau am Wochenende die 26. Auto Renntage auf der Allmend in Frauenfeld. Auf der 3,2 Kilometer langen Strecke mussten die Pilotinnen und Piloten 49 Tore fehlerfrei umfahren. Die schnellsten Boliden erreichten auf der langen Startgeraden über 200 km/h. Drei Toggenburger konnten sich dabei in Szene setzen. Die Schnupperklasse für Rennsport Einsteiger gewann Alex Lusti aus Ulisbach im Audi RS3, Roland Graf aus Brunnadern siegte im Toyota Yaris in der Kategorie L2 2000 bis 3000 und Hermann Bollhalder aus Wattwil gewann die Klasse E1 2500 bis 3000 im Opel Speedster EGMO.
Die Auto Renntage waren der Auftakt zur Schweizer Automobilslalom Meisterschaft. Rund 360 Teilnehmer standen am Start. Etwa 9000 Zuschauer verfolgten die Rennen in den verschiedenen Klassen. Ein besonderer Höhepunkt waren die raren, im Zelt ausgestellten Oldtimer, die jeweils in den Pausen ihre Runden drehten. Bereits am kommenden Wochenende findet der nächste Automobilslalom (Doppellauf) von Bière in Cheseaux (VD) statt.
Neben den drei Kategoriensiegern waren noch mehrere weitere Fahrerinnen und Fahrer aus dem Toggenburg in Frauenfeld am Start. Unter anderem erreichte Christian Nüssli von der Firma Peka in Ebnat-Kappel in seinem Lotus Exige Cup 430 Platz drei in der Lotus Swiss V6 Competition Class. Tobias Meier aus Ebnat-Kappel, der Präsident des Rennclubs Untertoggenburg, erreichte in seinem blauen Opel Astra Rang neun in der Kategorie E1 über 3000. Und bei den Formel-Autos erreichte Christian Müller, der Wirt vom Restaurant Frohwies in Bächli, in seinem Formel BMW den fünften Rang. (pd)
09:23 Uhr
Dienstag, 21. April
Ein farbiger Morgen in Kirchberg

08:20 Uhr
Dienstag, 21. April
Raiffeisenbank Obertoggenburg: Neuer Verwaltungsratspräsident gewählt

Zahlreiche Genossenschafterinnen und Genossenschafter folgten am vergangenen Freitag der Einladung der Raiffeisenbank Obertoggenburg zur Generalversammlung in Nesslau. Neben musikalischen Darbietungen und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm standen insbesondere die Erneuerungswahlen des Verwaltungsrats im Mittelpunkt des Abends. Das schreibt die Raiffeisenbank in einer Meldung.
Verwaltungsratspräsident Markus Hobi führte letztmals durch die Traktandenliste. In seiner Abschiedsrede blickte er auf seine langjährige Tätigkeit zurück. Bankleiter Thomas Bleiker präsentierte den Jahresabschluss 2025 und informierte über aktuelle Entwicklungen in der Bank sowie bei den Mitarbeitenden. Sämtliche Anträge des Verwaltungsrats wurden von den anwesenden Genossenschaftsmitgliedern diskussionslos genehmigt.
Die Genossenschaftsmitglieder wählten Tobias Kobelt zum neuen Verwaltungsratspräsidenten und damit zum Nachfolger von Markus Hobi. Für die neue Amtsperiode 2026–2030 wurden zudem nebst Kobelt die bisherigen Verwaltungsräte Walter Sprenger und Hansjörg Huser in ihrem Amt bestätigt.
Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurden Jasmin Wenk und Sabine Walser, beide wohnhaft in Wildhaus. Die beiden Kandidatinnen stellten sich den Genossenschaftsmitgliedern vor der Wahl in einem Gespräch mit Moderatorin Regula Elsener persönlich vor.
Die nächste Generalversammlung der Raiffeisenbank Obertoggenburg findet am Freitag, 30. April 2027 in Unterwasser statt. (pd)
15:44 Uhr
Montag, 20. April
Neophyten-Tauschaktion im Toggenburg

Invasive Neophyten, also exotische Pflanzen, welche die einheimische Artenvielfalt verdrängen, sollten aus den Gärten entfernt werden. Bei der Neophyten-Tauschaktion am Samstag, 9. Mai, von 9 bis 12 Uhr können ausgegrabene Neophyten kostenlos gegen einen einheimischen Strauch getauscht werden. Die Tauschaktion findet zeitgleich in Kirchberg, Lichtensteig und Nesslau statt, wie Energietal Toggenburg in einer Mitteilung schreibt.
Der Essigbaum fällt im Herbst durch seine bunte Blätterpracht auf, der Kirschlorbeer ziert so manchen Garten. Beide Pflanzen sind so genannte invasive Neophyten, also exotische Problempflanzen. Problematisch deshalb, weil sie sich durch einen üppigen Wuchs schnell verbreiten und so einheimische Arten verdrängen. Einige der Neophyten stellen eine Gefahr für die Gesundheit der Menschen dar, andere schmälern der Ertrag der Forst- und Landwirtschaft. Aus diesen Gründen sollten Neophyten samt dem gesamten Wurzelwerk ausgegraben und beseitigt werden.
Mit dem ganzen Wurzelwerk ausgraben
Im Rahmen der Green Days des Kantons St. Gallen organisieren Energietal Toggenburg und der Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB), zusammen mit weiteren Organisationen und mit mehreren Naturschutzvereinen eine Neophyten-Tauschaktion. Am Samstag, 9. Mai, von 9 bis 12 Uhr können ausgegrabene Neophyten samt Wurzelwerk an die drei Sammelstellen in Kirchberg, Lichtensteig und Nesslau gebracht werden. Dort können die Neophyten kostenlos gegen einen einheimischen Strauch getauscht werden. Pro Haushalt kann ein Strauch mitgenommen und im eigenen Garten gepflanzt werden. Das Ausgraben invasiver Neophyten erfordert Gründlichkeit, da viele Arten (wie Staudenknöterich oder Goldrute) aus kleinen Wurzelresten neu austreiben. Einige Arten wie die Ambrosia und Riesenbärenklau können zu Hautreaktionen und Allergien führen. Tragen Sie zur Sicherheit Handschuhe, lange Kleidung, evtl. Schutzmaske in der Blütezeit und entsorgen Sie die Pflanzenteile direkt in einem Plastiksack.
Standorte für den Tausch am Samstag, 9. Mai, 9 bis 12 Uhr:
- Kirchberg, Werkhof der Gemeinde, Husenstrasse 52
- Lichtensteig, Areal Jost-Bürgi-Schulhaus, Bürgistrasse 14
- Nesslau, Werkhof der FOAG, Laaderstrasse
Auch zu einem späteren Zeitpunkt können Neophyten jederzeit in einem Neophytensack des ZAB zusammen mit dem Hauskehricht entsorgt werden. Der Neophytensack kann kostenlos bei der Wohngemeinde bezogen werden. (pd)
14:44 Uhr
Montag, 20. April
Ebnat-Kappel: Ehrung für Samariter-Lehrer

Fredi Hildebrand vom Verein Samariter Ebnat-Kappel wurde kürzlich an der Delegiertenversammlung des Samariterverbandes SG/FL in Vaduz geehrt. Seit vier Jahrzenten engagiert er sich für Ausbildung, Erste Hilfe und die Förderung der Gemeinschaft. Zahlreiche Kurse, Übungen und Einsätze tragen seine Handschrift, stets mit dem Ziel, Menschen zu helfen und Wissen weiterzugeben. Das schreibt der Verein Samariter Ebnat-Kappel in einer Mitteilung.
Die Verbandspräsidentin hob hervor, dass Fredi Hildebrand Generationen von Samariterinnen und Samariter geprägt habe. Sein Fachwissen, gepaart mit Humor und Geduld, habe viele motiviert, sich selbst einzubringen. (pd)
10:39 Uhr
Montag, 20. April
Lichtensteig: «Hössli Haus» aus Glarus kommt erneut an Mini-Pride

Es zieht den Verein «Hössli Haus» aus Glarus wieder an die Mini-Pride nach Lichtensteig, wie der Verein in einer Mitteilung schreibt. Schon letztes Jahr besuchte eine Glarner Delegation die Mini-Pride, um sich für die Glarus Pride inspirieren zu lassen.
Der Präsident des Trägervereins «Hössli Haus», Werner Kälin, erinnert sich: «Auf die Stadtführung und das Podium folgte ein bunter Umzug, an dem sich alle beteiligten: queere und nicht queere, junge und alte, binäre und non-binäre Personen, Menschen mit Behinderung, Einheimische und Auswärtige. In den Gesprächen unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde klar: Lokale Prides oder Dorf-Prides sind wichtige Zeichen für ein wohlwollendes Zusam-menleben. Sowieso in einer Zeit, in der globale politische Entwicklungen die Gleichstellung bedrohen. In der kleinsten gemeinsamen politischen Zelle, im Dorf oder der Gemeinde, können es sich die Menschen nicht leisten, sich gegenseitig aufzuhetzen – sie brauchen einander, damit die Gemeinschaft stark ist.» Wenig später lag an der Glarus Pride vom 5. Juli 2025 genau diese wohlwollende Atmosphäre in der Luft.
Historische Verbundenheit
Nebst einem ÖV-Halbstundentakt verbinden das Glarnerland und das Toggenburg mehrere historische Figuren. Der Toggenburger Huldrych Zwingli (1484-1531) war im 16. Jahrhundert zehn Jahre lang Pfarrer in Glarus. Im 19. Jahrhundert stammen zwei Vorkämpfer der queeren Bewegung aus den beiden Ostschweizer Regionen. Der 1853 im Toggenburg geborene Jakob-Rudolf Forster war der erste Mann in der Schweiz, der es wagte, sich offen als «Urning» zu bekennen – so nannte man damals Homosexuelle. Rund 20 Jahre vor seiner Geburt spielte ein Glarner eine wichtige Rolle bei der Gleichstellung der Liebe in allen ihren Facetten: Heinrich Hoessli publizierte 1836 und 1838 als erster Autor im deutschsprachigen Raum mit «Eros, die Männerliebe der Griechen» ein Werk über die Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Liebe. (pd)
10:17 Uhr
Montag, 20. April
Neue Präsidentin für Verkehrsverein Hemberg-Bächli
Am Freitag, 17. April, fand im Restaurant Löwen die 130. Hauptversammlung des Verkehrsverein Hemberg-Bächli statt, zugleich die letzte unter der Leitung von Präsidentin Maria Raschle.
Die Präsidentin führte gewohnt souverän durch den Abend. In ihrem Jahresbericht blickte sie auf die Aktivitäten und Erfolge des vergangenen Vereinsjahres zurück und gewährte den anwesenden Mitgliedern und Gästen einen Einblick in die vielfältige Arbeit des Verkehrsvereins.
Sämtliche Traktanden wurden von den zahlreich erschienenen Mitgliedern, Helferinnen und Helfern sowie Interessierten aus Bächli und Hemberg einstimmig angenommen.
Maya Gehring wurde zur neuen Präsidentin gewählt. Ebenfalls neu in den Vorstand gewählt wurde Clemens Weber, der das Amt des Kassiers von Mirjam Zürcher übernimmt.
Mit grossem Dank wurde die langjährige Präsidentin Maria Raschle verabschiedet. Während 17 Jahren Vorstandsarbeit, davon 14 Jahre als Präsidentin, hat sie den Verein mit grossem Engagement und Herzblut geprägt. Aktuelle und ehemalige Vorstandsmitglieder würdigten ihren Einsatz mit besonderen Auszeichnungen für jedes einzelne Amtsjahr. Auch Mirjam Zürcher wurde für ihren wertvollen Einsatz in den vergangenen sechs Jahren herzlich verdankt. (pd)
09:28 Uhr
Montag, 20. April
Bazenheider ist bester St.Galler Sportkegler
Die acht besten Keglerinnen und Kegler des vergangenen Jahres im Kanton St.Gallen trafen sich am Wochenende im Hotel Kreuz, Haag, zum Masters-Wettkampf. In zwei Gruppen eingeteilt erkämpften sich je die beiden Erstplatzierten die Finalteilnahme, schreiben die Veranstalter in einer Mitteilung.
In der ersten Gruppe siegte Rolf Hagen, Bazenheid, vor Marcel Büsser, Salez. In der zweiten Gruppe klassierte sich Ursula Eilinger, Andwil, vor Ivo Meier, Kaltbrunn. Nach 120 Würfen in der Vorrunde absolvierten die Finalisten nochmals ein 80-er Programm. Im Finale gewann der Toggenburger Rolf Hagen (590 Holz) den Wettkampf mit 43 Holz Vorsprung. Der Sieger wird den Sportkegler-Verband St.Gallen am schweizerischen Einzelcupsieger-Final in Luzern am 12./13. September 2026 vertreten. (pd)
18:51 Uhr
Sonntag, 19. April
Verein St.Galler Wanderwege: Monika Scherrer ersetzt Willi Haag
An der Generalversammlung des Vereins St.Galler Wanderwege standen am Samstag Wahlen an. Vizepräsident und Finanzchef Willi Haag aus Wittenbach trat zurück. Es war vor zehn Jahren in den Vorstand gewählt worden und hatte sich schon als Regierungsrat mit den Wanderwegen befasst. Zu seiner Nachfolgerin wurde einstimmig Monika Scherrer aus Degersheim gewählt. Die ehemalige Gemeindepräsidentin und Kantonsrätin ist eine passionierte Wanderin.
Ebenfalls aus dem Vorstand verabschiedet wurde Adrian Scherrer aus Bütschwil, der nach fünf Jahren zurücktrat, jedoch weiterhin als Regionsleiter für das Alttoggenburg tätig bleibt. Als Nachfolger für das Ressort Material und Projekte wurde Hanspeter Wiprächtiger aus Bütschwil gewählt. Nach 22 Jahren trat zudem Paul Gmür aus Nesslau aus der Geschäftsprüfungskommission zurück. Sein Amt übernimmt Urs Moser aus Bronschhofen. Für ihr langjähriges Engagement wurde unter anderem Franz Zweifel aus Schwarzenbach zum Ehrenmitglied ernannt. Er war während 17 Jahren als Regionsleiter im Untertoggenburg tätig und wird nun von Andreas Hildebrand aus Uzwil abgelöst. (pd)
14:26 Uhr
Sonntag, 19. April
Radball: Dieses Mal ein Remis im Mosliger Derby
Im NLA-Radball kam es schon zum dritten Mal in dieser Saison zu einem Mosnanger Derby. Nachdem sich zuvor beide Teams je einen Sieg in dieser Affiche erspielt hatten, gab es dieses Mal ein 4:4-Unentschieden – und das bei der Heimrunde in Mosnang. Zur Pause führte Mosnang 2 mit Roger Artho und Manuel Mutti mit 3:2. Doch in der Folge konnte Mosnang 1 mit Rafael Artho und Björn Vogel die Niederlage noch abwenden und auf 4:4 stellen. Beide Teams waren mit Offensivdrang, aber auch mit Fehlern im Aufbau gestartet. Am Ende konnten beide mit der Punkteteilung leben, da die Partie auf beide Seiten hätte kippen können.
Neben diesem Unentschieden trug Mosnang 1 noch vier weitere Spiele aus – und kam zu drei Siegen und einer Niederlage. Die Erfolge gegen Oftringen (8:2), Möhlin 1 (8:3) und Möhlin 2 (6:2) waren alle deutlich. Bei der 3:5-Niederlage gegen Winterthur musste ein schwacher Start korrigiert werden. Schon nach einer Minute lag Mosnang 1 mit 0:2 zurück. Diese Hypothek war zwar bis zur Pause wettgemacht. Doch in der zweiten Halbzeit konnten die Eulachstädter die Zweitoreführung wieder herstellen und 5:3 gewinnen.
Mosnang 2 hatte nach dem Derby noch drei weitere Partien zu bestreiten. Es gab Siege gegen Möhlin 1 und 2 sowie eine Niederlage gegen Oftringen. Der 4:3-Sieg gegen Schlusslicht Möhlin 1 musste erlitten werden. Erst in der Schlussminute fiel der Siegtreffer. Auch gegen Aufsteiger Möhlin 2 musste Mosnang einem Rückstand hinterherfahren, siegte aber schliesslich mit 6:4. Bei der 1:3-Niederlage gegen Oftringen fiel die Entscheidung nach der Pause, als die Toggenburger zwei Gegentore kassierten.
In der Rangliste grüsst Mosnang 1 neu als Leader. Der Vorsprung auf den ersten Verfolger Altdorf 1 beträgt acht Punkte – täuscht allerdings. Denn Mosnang 1 hat schon fünf Partien mehr ausgetragen als die Urner. Mosnang 2 liegt weiterhin im Liga-Mittelfeld auf Platz fünf. Als nächster Höhepunkt steht am 9. Mai der Radball Worldcup in Baj in Ungaren auf dem Programm. (pd/sdu)
09:08 Uhr
Sonntag, 19. April
Mogelsberg: Übermüdeter Autofahrer sorgt für Frontalcrash
Am Samstagmorgen ist auf der Hauptstrasse in Mogelsberg ein Auto frontal mit einem Traktor kollidiert. Ein 21-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Hauptstrasse von Ganterschwil Richtung Necker. Aufgrund Übermüdung geriet er mit dem Auto auf Höhe Egelten kontinuierlich auf die Gegenfahrbahn. Zur gleichen Zeit fuhr ein 57-jähriger Mann mit seinem Traktor mit geringer Geschwindigkeit in die entgegenkommende Richtung. Er nahm das Auto des 21-Jährigen wahr und versuchte, mit seinem Traktor auszuweichen, konnte eine Frontalkollision zwischen den beiden Fahrzeugen jedoch nicht mehr verhindern.
Der 21-Jährige wurde durch den Unfall leicht, der 57-Jährige unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte Letzteren ins Spital. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Strasse teilweise gesperrt werden. Die Feuerwehr war laut Polizeiangaben mit 17 Angehörigen vor Ort und richtete eine Umleitung ein. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von rund 30'000 Franken. (kapo)
12:01 Uhr
Samstag, 18. April
Wildhaus: Behinderungen auf der Strasse zum Klanghaus
In der Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann wird die Hydrantenleitung Höchi-Forenmoos ersetzt. Deshalb kommt es zu Behinderungen auf der «Vordere Schwendistrasse», welche in Wildhaus von der Talstation der Oberdorfbahn hinauf zum Klanghaus beim Schwendisee führt. Wie die Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann mitteilt, kommt es von kommendem Mittwoch (22. April) bis im Sommer zu Behinderungen. (pd/red)
17:08 Uhr
Freitag, 17. APril
Wolf aus Gamserrugg-Rudel in Liechtenstein entdeckt
DNA-Proben haben ergeben, dass sich das Männchen M411 mindestens im März im Fürstentum aufgehalten hat. Seit Ende Januar häufen sich in Liechtenstein die Nachweise von Wölfen. Im Gegensatz zu den Nachweisen in den Vorjahren seien bislang zehnmal zwei Wölfe gleichzeitig mit Fotos oder Videos nachgewiesen worden, schreibt die Regierung. In Kotproben vom 21. Februar und 8. März konnte nun mit einer DNA-Analyse das Tier Individuum M686 identifiziert werden. Dabei handelt es sich um einen männlichen Wolf, der ein Nachkomme aus der italienischen Ursprungspopulation ist. Die meisten der heute in den Alpenländern vorkommenden Wölfe haben diese Abstammung. Aus welchem Rudel M686 abstammt beziehungsweise woher er genau nach Liechtenstein zugewandert ist, bleibe aber unbekannt.
Proben vom 17., 19. und 22. März führten dann zu einer besonderen Erkenntnis: Sie identifizierten den Rüden M411 und das Weibchen F369. Ersterer wurde zwischen 2023 und Anfang März 2026 im Raum Walenstadt-Toggenburg-Werdenberg nachgewiesen. Im Jahr 2024 hatte er dort mit der Wölfin F180 ein Rudel mit Nachwuchs gebildet – das Gamserrugg-Rudel. Wie sich dieses Rudel seither entwickelt hat und weshalb M411 nun in Liechtenstein in Erscheinung tritt, ist laut Regierung nicht bekannt. F369 wurde erstmals in der Schweiz und Liechtenstein nachgewiesen und stammt aus der italienischen Ursprungspopulation.
Wie viele Wölfe halten sich noch im Land auf?
Die Zahl der Wölfe, die sich derzeit in Liechtenstein aufhalten, lasse sich auf Grundlage der vorliegenden Daten nicht mit Sicherheit bestimmen. Nach aktuellem Kenntnisstand ist sowohl möglich, dass sich alle drei nachgewiesenen Tiere noch im Land aufhalten, oder aber, dass M686 abgewandert ist. Das Amt für Umwelt verfolge die weitere Entwicklung aufmerksam. Weitere Resultate aus zusätzlichen DNA-Proben werden bis Ende April erwartet. Die Bevölkerung wird gebeten, Beobachtungen sowie insbesondere Fotos und Videos von Wölfen umgehend dem Amt für Umwelt zu melden. (wo/pd)
15:40 Uhr
Freitag, 17. April
Wattwiler in Vorstand der Milchbauern Ost gewählt
Kürzlich fand in Mörschwil die 21. Delegiertenversammlung des Vereins Vereinigte Milchbauern Mitte-Ost (VMMO) statt. Der Verein feierte sein 20-jähriges Bestehen. An die Versammlung waren 166 Delegierte aus neun Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein sowie zahlreiche Gäste erschienen.
Eines der Traktanden an der Versammlung war die Wahl des Vorstands. Acht Vorstandsmitglieder, darunter Urs Werder aus Ganterschwil, wurden bestätigt, sechs Mitglieder wurden neu in den Vorstand gewählt. Eines der neuen Vorstandsmitglieder ist Heiri Tschumper, der im Wattwiler Büel einen Bio-Rinderbetrieb führt.
Vizepräsident Urs Werder zeigte sich an der Versammlung erfreut, dass es gelungen sei, junge motivierte Milchproduzenten für das Amt zu gewinnen und auch, dass sich immer mehr Milchbäuerinnen in Ämtern innerhalb der Organisation engagieren. Weniger erfreut äusserte sich Werder darüber, wie sich der Milchmarkt in den letzten Monaten entwickelt habe.
Der Milchmarkt, die Politik und die Gesellschaft würden sich verändern, die Genossenschaft müsse dabei eine aktive Rolle einnehmen um die Interessen ihrer Mitglieder zu wahren. In den letzten 20 Jahren sei hierfür ein starkes Fundament gelegt worden. Urs Werder sagte: «An der heutigen Versammlung haben die Wahlberechtigten nun die Möglichkeit die ‹nächste Generation› in die Verantwortung zu holen, die mit Mut und Tatendrang die gemeinsamen Ziele anpackt.» (pd)
15:03 Uhr
Freitag, 17. April
Gams: Nach Unfall mit Motorrad schwer verletzt
Am Freitagmorgen ist ein 62-jähriger Mann mit seinem Motorrad von der Strasse abgekommen und gestürzt. Wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt, flog ihn die Rega schwer verletzt ins Spital.
Der 62-Jährige fuhr mit seinem Motorrad, an welchem ein Seitenwagen montiert war, kurz nach 9 Uhr auf der Wildhauserstrasse von Wildhaus Richtung Gams. Nach der Bushaltestelle Schutzgunten verlor der Mann die Kontrolle über das Motorrad. Es geriet in der Folge auf die Gegenfahrbahn und anschliessend auf das linke, angrenzende hügelige Wiesland.
Dort hob das Motorrad ab und kam einige Meter weiter vorne auf der Strasse wieder zum Stillstand. Durch den Aufprall wurde der Mann vom Motorrad auf die Strasse geschleudert und schwer verletzt. Am Motorrad entstand Totalschaden. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde der betroffene Strassenabschnitt teilweise gesperrt. (kapo)
11:20 Uhr
Freitag, 17. April
SVP Kirchberg fordert bauliche Massnahmen statt Tempo 40
Die SVP Kirchberg hat am kantonalen Mitwirkungsverfahren zum Lärmsanierungsprojekt, Kantonsstrasse Kirchberg Dorf, teilgenommen und eine Stellungnahme eingereicht. Das Projekt sieht zwei Hauptansätze zur Lärmreduktion vor: eine Erweiterung der Tempo-40-Zone oder bauliche Massnahmen in Form einer Lärmschutzwand. Die SVP Kirchberg lehnt die Temporeduktion ab und spricht sich klar für bauliche Massnahmen entlang der Strasse aus. Dies schreibt sie in einer Mitteilung.
Eine funktionsfähige Kantonsstrasse sei für Kirchberg als Wohn-, Arbeits- und Gewerbestandort unverzichtbar. «Geschwindigkeitsreduktionen auf verkehrsorientierten Strassen sollen gemäss dem politischen Willen von Kantonsrat und Regierung nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen», schreibt die SVP Kirchberg.
Die Motion «Kein Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen» werde aktuell im Strassengesetz verankert und setze die Richtung unmissverständlich. Ortsparteipräsident Marc Keller betont: «Lärmsanierungen dürfen nicht auf dem Rücken des Verkehrs gelöst werden. Wir brauchen sachgerechte Lösungen – keine pauschalen Temporeduktionen, die den Verkehrsfluss auf einer wichtigen Verbindungsachse behindern.»
Die SVP Kirchberg fordert stattdessen die Umsetzung der technisch geprüften Lärmschutzwand an der Neudorfstrasse 20 und 22. Eine Wand mit 1.8 m Höhe wurde im Projektbericht als beste Variante beurteilt und schützt die betroffenen Wohnungen – ohne die Kantonsstrasse als leistungsfähige Verbindungsachse zu beeinträchtigen.
Ergänzend dazu sieht das Projekt den Einbau lärmarmer Beläge vor, um den Strassenlärm zu reduzieren. Die SVP Kirchberg nimmt diese Massnahme zur Kenntnis, plädiert aber dafür, den Belagsersatz mit ohnehin anstehenden Unterhaltsarbeiten zu koordinieren, um Steuergelder haushälterisch einzusetzen. (pd)
10:57 Uhr
Freitag, 17. April
Wattwil: Fahrunfähig in Wiesland geraten
Im Zeitraum zwischen Donnerstag- und Freitagmorgen führte die Kantonspolizei St.Gallen Verkehrskontrollen durch und hielt dabei sieben fahrunfähige oder alkoholisierte Verkehrsteilnehmer an – darunter auch in Wattwil.
Am Donnerstagnachmittag, kurz nach 17:30 Uhr, erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale die Meldung, dass sich an der Hembergerstrasse in Wattwil ein Selbstunfall ereignet habe. Die ausgerückte Polizeipatrouille traf vor Ort auf einen 30-jährigen Autofahrer, der zuvor auf der Hembergerstrasse in Richtung Wattwil unterwegs war.
Auf Höhe der Verzweigung zur Eschenbergstrasse geriet er mit seinem Auto ins rechtsseitige Wiesland, überfuhr dabei einen Randleitpfosten und prallte anschliessend mit der rechten Fahrzeugfront gegen eine Steinmauer. Der Autofahrer blieb unverletzt, jedoch wurde er als fahrunfähig eingestuft. Bei ihm wurde eine Blut- und Urinprobe verfügt und er musste den Führerausweis auf der Stelle abgeben. (kapo)
17:38 Uhr
Donnerstag, 16. April
Codia führt die Websparte von Siebenberge weiter
Die Codia GmbH übernimmt per 16. April die Websparte der Siebenberge GmbH. Dazu zählen bestehende Webprojekte, Hosting, Wartung, Support, Domains, E-Mail-Hosting sowie die laufende Betreuung der Kundschaft. Mit diesem Schritt stellen die beiden Toggenburger Unternehmen sicher, dass langjährig aufgebaute Kundenbeziehungen verlässlich weitergeführt werden, heisst es in einer gemeinsamen Medienmitteilung. Gleichzeitig entsteht Raum, damit sich die Siebenberge GmbH künftig verstärkt auf eigene Projekte und Softwareprodukte konzentrieren kann.
Die Firma Siebenberge mit Sitz in Neu St.Johann entwickelt digitale Produkte, wie die Zahlungsplattform zahls.ch, und wurde 2020 von Adrian Brügger und Ivan Louis gegründet. Die Firma Codia, eine junge Agentur, hat ihren Sitz in Alt St.Johann und entwickelt digitale Auftritte, etwa für den Chäserrugg. Sie wurde von Manuel Lusti und Philipp Brügger gegründet. Codia baut mit der Übernahme ihre bestehende Websparte gezielt weiter aus.
Für die bestehende Kundschaft bedeutet die Weiterführung vor allem Stabilität, heisst es in der Mitteilung. Die vorhandenen Systeme bleiben bestehen, ein unmittelbarer Handlungsbedarf besteht nicht. Weitere Informationen zu organisatorischen Details erhalten betroffene Kundinnen und Kunden direkt von Codia. (pd)
17:35 Uhr
Donnerstag, 16. April
Gemeinde Mosnang hat ein Alterskonzept erarbeitet
Im Jahr 2024 führte der Mosnanger Gemeinderat gemeinsam mit der Ostschweizer Fachhochschule einen partizipativen Prozess zum Thema «Wie wollen Sie alt werden in Mosnang» durch. Ein wesentlicher Bestandteil davon war eine Bevölkerungsumfrage der Einwohnerinnen und Einwohner über 50 Jahre. In einem anschliessenden Workshop mit betroffenen Stakeholdern aus den Bereichen Pflege, Betreuung, Freiwilligenarbeit wurden konkrete Handlungsempfehlungen geortet.
Diese wurden im nun erarbeiteten Alterskonzept weiterentwickelt und sollen dem Gemeinderat als strategisches Instrument für die künftige Alterspolitik dienen, heisst es im Mitteilungsblatt aus Mosnang. Das Alterskonzept zeigt auf, in welchen Bereichen in den nächsten 10 bis 15 Jahren Handlungsbedarf entsteht, wo Prioritäten gesetzt werden sollen, welche strategischen Grundentscheide langfristige Auswirkungen haben und wie Mosnang seine Rolle innerhalb der regionalen Versorgungslandschaft wahrnehmen kann.
Basierend auf den Grundsätzen der kantonalen Alterspolitik, dem partizipativen Bevölkerungsprozess und unter Berücksichtigung regionaler Aspekte erhält die Gemeinde mit dem Alterskonzept eine umfassende Entscheidungsgrundlage für Investitionen, Projekte und Kooperationen im Altersbereich. Er hat das Alterskonzept nun bis am 17. Mai zur öffentlichen Mitwirkung verabschiedet. (pd)
14:54 Uhr
Donnerstag, 16. April
Imelda Stadler in Wien im Einsatz für Politikerinnen
Bürgermeisterinnen und Gemeindepräsidentinnen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol haben sich kürzlich zur Bürgermeisterinnenkonferenz in Wien getroffen. Der jährliche Anlass unter der Schirmherrschaft der beiden «First Ladies» von Österreich und Deutschland, Doris Schmidauer und Elke Büdenbender, hat vornehmlich zum Ziel, mehr Frauen für die Politik zu gewinnen.
Erstmalig waren bei diesem Anlass auch ehemalige Amtsträgerinnen eingeladen, so auch Imelda Stadler. Die Alt-Gemeindepräsidentin von Lütisburg und Alt-Kantonsratspräsidentin nahm gar am Podium der Veranstaltung teil und durfte dort die Schweizer Gemeindepräsidentinnen vertreten, wie sie dieser Zeitung mitteilt. Die FDP-Politikerin war bis zu ihrem Rücktritt mehr als 14 Jahre lang Gemeindepräsidentin im Toggenburg – und eine der wenigen Frauen in diesem Amt. Zwar traf sie während ihrer Amtszeit in der Region auf einige Amtskolleginnen, doch aktuell werden fast alle Gemeinden in der Umgebung wieder von Männern geführt.
Die diesjährige Bürgermeisterinnenkonferenz stand unter dem Leitsatz «Frau. Macht. Demokratie.». Gerade die Demokratie ist kein Selbstläufer. In einem Pressetext zum Anlass heisst es: «Derzeit erleben wir weltweit, wie demokratische Strukturen unter Druck geraten: Rechte werden eingeschränkt, der öffentliche Diskurs verhärtet sich, statt Lösungen zu erarbeiten, wird Politik mit Schlagwörtern betrieben. Manche Stimmen werden laut, während andere leiser werden oder ganz verstummen. Besonders betroffen sind Frauen und junge Menschen.»
Das gemeinsame Erarbeiten von Lösungsansätzen durch Bürgermeisterinnen und Gemeindepräsidentinnen sowie von Führungspersonen in Blaulichtorganisationen und Vereinen soll vor allem dazu beitragen, die Demokratie nachhaltig zu stärken. Demokratie schliesst Macht nicht aus und Macht darf Demokratie nicht ausschliessen. «Umso wichtiger ist es, dass sich Frauen und junge Menschen vermehrt einbringen und den Schritt in politische Ämter wagen», heisst es in der Mitteilung. (pd/lsf)
10:45 Uhr
Donnerstag, 16. April
Die Architekten der Säntis-Bergstation sind tot
Mit Esther (1931–2026) und Rudolf Guyer (1929–2026) verliert die Schweizer Architektur zwei Figuren, deren Werk lange im Schatten stand. Ende März sind sie geplant und selbstbestimmt aus dem Leben geschieden, wie einer Todesanzeige im «Tages-Anzeiger» zu entnehmen ist. In der Ostschweiz haben sie prägnante Spuren hinterlassen. Rudolf Guyer, 1929 in St.Gallen geboren, kehrte mit seinen Bauten immer wieder in die Region zurück.
Im Thurgau bauten sie Anfang der 1970er-Jahre das Lehrerseminar in Kreuzlingen (heute PMS). Mit dem Ausbildungszentrum Wolfsberg in Ermatingen (1975) auf dem Gutshof über dem Bodensee entwarfen Guyer & Guyer ein vielteiliges Ensemble aus Seminar-, Wohn- und Aufenthaltsbereichen – eine Art modernes Landgut des Lernens. Dass dieser Bau vor wenigen Jahren abgebrochen wurde, verweist auf die lange unterschätzte Bedeutung ihres Werks.
In der Kartause Ittingen bei Warth (1978–1983) entwarfen Guyer & Guyer die Neubauten der äusseren Klausur – Gästehäuser, Ökonomie- und Seminarräume. 1988 bauten sie das Seminarzentrum Lilienberg bei Ermatingen um.
Auf dem Säntis realisierte das Architektenpaar ab Mitte der 1970er-Jahre die Bergstation der Schwebebahn sowie Sende- und Infrastrukturbauten. Die Anlage wirkt wie eine gebaute Maschine im Hochgebirge: robust, funktional und von klarer, fast abstrakter Form. (gen)
15:05 Uhr
Mittwoch, 15. April
Gemeinderat Pascal Brändle möchte Lichtensteiger Schulpräsident werden
Gemeinderat Pascal Brändle kandidiert als Schulpräsident der Gemeinde Lichtensteig. Der Polizist und Familienvater stellt sich am 27. September für die Nachfolge von Petra Stump zur Wahl. Die FDP unterstützt die Kandidatur.
Brändle ist in Abtwil aufgewachsen und lebt seit 17 Jahren mit seiner Familie in Lichtensteig. Nach seiner Ausbildung als Automatiker absolvierte er einen Einsatz im Swisscoy-Kontingent 22 im Kosovo und sammelte dort Erfahrungen in Verantwortung, Belastbarkeit und Teamführung. Anschliessend absolvierte er die Polizeischule in Amriswil und steht seit 2011 im Dienst der Kantonspolizei St.Gallen.
Nach mehreren Jahren in verschiedenen operativen Funktionen übernahm er die Führung einer Gruppe bei der Mobilen Polizei. Seit 2024 leitet er die Polizeistation Uznach-Schänis. Als Vater von drei Kindern sowie zweier Pflegekinder ist Brändle mit dem Schulalltag vertraut. Ihm liege eine gute Schule am Herzen. Er stelle sich deshalb mit viel Motivation als Kandidat für das Schulpräsidium zur Verfügung.
Die Parteileitung der FDP Wattwil-Lichtensteig unterstützt die Kandidatur von Pascal Brändle. Sie sei davon überzeugt, dass Brändle als ehemaliges GPK-Mitglied und aktiver Gemeinderat die Geschicke von Lichtensteig und der Schule Lichtensteig bestens kennt und dank seinen beruflichen Erfahrungen ein geeigneter Kandidat für das Schulpräsidium ist. Die Mitglieder der FDP Wattwil-Lichtensteig werden über die Nomination von Pascal Brändle an der Hauptversammlung Mitte Mai entscheiden. (pd)
13:54 Uhr
Mittwoch, 15. April
Ersatzbus zwischen Wil und Wattwil
Im April finden Bauarbeiten auf der Bahnstrecke zwischen Wattwil und Wil statt. Deshalb fällt die S9 der Südostbahn laut Mitteilung zwischen dem 20. und 24. April, jeweils von 8.30 bis 16.30 Uhr, aus. In dieser Zeit fahren Ersatzbusse. Mit geänderten Fahrzeiten und Anschlüssen muss gerechnet werden. Eine vorgängige Prüfung des Online-Fahrplans sei laut Meldung ratsam. (pd)
12:30 Uhr
Mittwoch, 15. April
Selbstunfall am Fusse der Hulftegg – Fahrer und Beifahrer unverletzt
Am späten Dienstagabend, 14. April, hat sich auf der Staatsstrasse Richtung Hulftegg laut Meldung der Kantonspolizei ein Selbstunfall ereignet. Dabei entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Kurz nach 21 Uhr fuhr ein 18-jähriger Mann mit seinem Auto Richtung Passhöhe Hulftegg. Ausgangs des Weilers Unterhulftegg verlor er nach aktuellen Erkenntnissen die Herrschaft über sein Auto und geriet linksseitig über die Fahrbahn. Dort prallte er mit seinem Auto gegen einen Randleitpfosten und einen Holzpolter.
In der Folge kam das Auto auf der rechten Fahrzeugseite liegend zum Stillstand. Durch den Unfall blieben der Autofahrer und seine Mitfahrer unverletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen klärt die genauen Umstände, die zum Unfall geführt haben. (pd)
10:08 Uhr
Mittwoch, 15. April
Ein Jahr nach der Eröffnung des Klanghauses findet ein Klangfest statt
Im Mai 2025 strömten mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher ins Obertoggenburg, um an der Eröffnung des Klanghauses dabei zu sein.
Nun, ein Jahr später, laden die Verantwortlichen vom 22. bis 25. Mai zum Klangfest’26 ein. Angesprochen sind Menschen jeden Alters, die ein verlängertes Wochenende voller Musik, Rhythmus und inspirierender Begegnungen erleben möchten. Während im Klanghaus experimentiert, gesungen und getanzt wird, erfüllen regionale und internationale Formationen die Propstei Alt St.Johann (Katholische Kirche) mit ihren Klängen.
Über drei Tage entsteht ein vielschichtiges Programm aus Workshops, zwei grossen Konzertformaten, einem Filmerlebnis, Führungen sowie offenen Begegnungen. Eingebettet in die Landschaft des Toggenburgs verbindet das Klangfest Tradition und Gegenwart – und schafft Raum für Austausch, Neugier und gemeinsames Erleben. (pd)
08:41 Uhr
Mittwoch, 15. April
Hier stehen Blitzer in der Region Wil und im Neckertal
Die Kantonspolizei St.Gallen veröffentlicht, als Massnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, jeweils die aktuellen Standorte der semistationären Geschwindigkeits-Messanlagen im Kanton St.Gallen.
Zurzeit stehen diese Geräte in der Region Wil in Schwarzenbach, an der Wilerstrasse, sowie in Zuzwil an der Oberdorfstrasse.
Im Neckertal wird im Necker an der Hauptstrasse geblitzt. Im Toggenburg hat die Kantonspolizei St. Gallen gegenwärtig keine semistationären Messanlagen positioniert. (red)
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