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Höhenflug im Toggenburg hält an – fünf von sieben Teams holen drei Punkte

Der August 2026 geht als erfolgreicher Monat in die Geschichte ein. Drei von sieben 1. Mannschaften stehen in ihren Ligen an der Tabellenspitze.
Alban Pali, rechts, gehörte zu den Bazenheider Torschützen beim knappen 3:2-Sieg gegen Brühl 2. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Für Flavia Schaufelberger, links, und ihre Mitspielerinnen von FF Toggenburg setzte es in Bühler eine herbe Enttäuschung ab. (Bild: Archivbild: Beat Lanzendorfer)
Beim FC Bütschwil konnte in dieser Saison erstmals gejubelt werden. Rechts Matthias Rüegg, dem das Siegtor in Wängi gelang. (Bild: Archivbild: Beat Lanzendorfer)
Aaron Schweizer, rechts, liess sich gegen Frauenfeld 2b als zweifacher Torschütze feiern. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Neckertal-Degersheim hätte in Bazenheid locker drei Punkte holen können, aber allein Levin Bürkler, rechts, sündigte mehrfach im Abschluss. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Bilanz der Toggenburger Teams vom Wochenende schaut gut aus. So haben sie gespielt:

Alban Pali, rechts, gehörte zu den Bazenheider Torschützen beim knappen 3:2-Sieg gegen Brühl 2. (Bild: Beat Lanzendorfer)

FF Toggenburg: Niederlage beim Aufsteiger

Die Enttäuschung war Trainer Vitor Domgjoni nach der 2:3-Niederlage in Bühler deutlich anzumerken. «Wir waren drückend überlegen und kassieren dann zwei Tore nach Standards.» Wie schon in den vergangenen Jahren auch, ist das 1.-Liga-Team mit den engen Platzverhältnissen nicht zurechtgekommen. «Dabei haben wir das unter der Woche im Training noch geübt.»

Für Flavia Schaufelberger, links, und ihre Mitspielerinnen von FF Toggenburg setzte es in Bühler eine herbe Enttäuschung ab. (Bild: Archivbild: Beat Lanzendorfer)

Erschwerend kam hinzu, dass Torhüterin Michaela Clerc in der ersten Halbzeit mit dem Kopf an den Pfosten prallte und im Verlauf der zweiten Halbzeit durch Feldspielerin Lara Gabathuler ersetzt werden musste, weil FF Toggenburg keine zweite Torhüterin auf der Bank hatte. «Obwohl alles gegen uns gelaufen ist, hätten wir hier nie und nimmer verlieren dürfen», sagte Domgjoni. Das erste Tor von FF Toggenburg war ein Eigengoal, das zweite schoss Fabienne Brändle.

FC Bazenheid: Dritter Sieg im dritten Spiel

Abhaken und nach vorn schauen. Zweitligist Bazenheid zeigte am Samstag zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. Zuerst spielte das Team wie aus einem Guss und führte nach 37 Minuten durch Tore von Adis Mamuti, Alban Pali und Yannic Porchet verdient mit 3:0. Ein Zuschauer am Spielfeldrand sagte dazu: «Da wäre sogar noch ein höheres Resultat möglich gewesen.»

Was danach passierte, ist unerklärlich. Die Bazenheider stellten den Spielbetrieb mehr oder weniger ein und liessen Brühl 2 bis zur 68. Minute auf 3:2 herankommen. Dabei blieb es, obwohl die Gäste dem Ausgleich in der Schlussphase sehr nahe kamen. Mit dem Punktemaximum nach drei Runden führt Bazenheid die Tabelle der Gruppe 2 zusammen mit Uzwil 2 an.

FC Bütschwil: Wichtige Punkte in Wängi

Aufatmen in Bütschwil: Nach dem 2:1-Sieg in Wängi sind die ersten Saisonpunkte im Trockenen. Somit verabschiedet sich das Team von den Abstiegsplätzen. Nach einem guten Start gerieten die Bütschwiler in Rückstand, der trotz Chancen bis zur Pause nicht wettgemacht werden konnte.

Beim FC Bütschwil konnte in dieser Saison erstmals gejubelt werden. Rechts Matthias Rüegg, dem das Siegtor in Wängi gelang. (Bild: Archivbild: Beat Lanzendorfer)

Kaum wieder angefangen, erzielte David Birchler nach starker Vorarbeit von Flavio Gmür den Ausgleich. Nach einem Foul an Matthias Rüegg nahm der Gefoulte gleich selbst Anlauf und schoss die Bütschwiler ins Glück. In der Schlussphase liessen die Gäste aus dem Toggenburg nichts mehr anbrennen.

FC Wattwil Bunt: Die Ungeschlagenheit hält an

Es ist peinlich, was Sirnach nach dem Abstieg auch in der 3. Liga abliefert. Das 1:10 am Samstag gegen Wattwil Bunt war schon die dritte Kanterniederlage in Folge. Dazu sagt der Wattwiler Co-Trainer Sanin Muric: «Nach dem schnellen Rückstand haben wir ein paar Gänge hochgeschaltet, danach war Sirnach kein Gradmesser mehr.» Er ist sich aber bewusst, dass noch härtere Aufgaben auf das Team zukommen.

Die Tore für Wattwil schossen Diego Vazquez (2x), Jeton Seferi (2x) sowie Timo Baumgartner, Silvan Bechtiger, Marek Schällibaum, Christian Solimando, Theo Nilsson und Janick Forrer. Nach drei Runden belegen die Wattwiler mit sieben Punkten in der Gruppe 4 hinter Ebnat-Kappel Platz 2 in der Tabelle.

FC Ebnat-Kappel: Das bisherige Überraschungsteam

«Dieser Saisonstart bereitet Freude. Nach diesem Sieg haben sich die Jungs ein Bier verdient», sagte Ebnat-Kappel-Trainer Stefan Hinterberger nach dem 3:1 gegen Henau 2, das wie die Obertoggenburger nach zwei Runden sechs Punkte auf dem Konto hatte.

«Mann des Wochenendes» war Fabian Schacher, der mit einem Dreierpack glänzte und die Henauer praktisch im Alleingang abgeschossen hat. Erfreulich fiel auch das Debüt der beiden Junioren Livio Alder und Janis Vetsch aus. Dazu der Trainer: «Die beiden haben ihre Sache gut gemacht.» Nun erwartet den Obertoggenburger Drittligisten am nächsten Samstag der schwere Gang nach Dussnang.

FC Kirchberg: Die Mannschaft nimmt Fahrt auf

«Nach der guten Startphase sind wir leider in ein Loch gefallen», sagte Kirchberg-Trainer Dave Obrist nach dem 5:2-Sieg gegen Frauenfeld 2b. Nach der 2:0-Führung, beide Tore schoss Adrian Oberholzer, mussten die Einheimischen den Gästen den Ausgleich zugestehen.

Aaron Schweizer, rechts, liess sich gegen Frauenfeld 2b als zweifacher Torschütze feiern. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Nach dem Wechsel liessen die Kirchberger dann nicht mehr mit sich spassen und feierten letztlich einen klaren Sieg. Mario Kuhn und zweimal Aaron Schweizer sorgten mit ihren Toren für klare Verhältnisse. Mit sechs Punkten aus drei Runden liegt Kirchberg in der Gruppe 8 der 4. Liga aktuell auf Platz 4.

FC Neckertal-Degersheim: Ärgerlicher Punktverlust

So hatte sich Viertligist Neckertal-Degersheim, Leader der Gruppe 8, seinen Ausflug nach Bazenheid kaum vorgestellt. Nach zehn Minuten führte das Team zwar durch Tore von Julian Frischknecht und Marino Burtscher mit 2:0, dann verlor es komplett den Faden und sündigte auch im Abschluss.

Neckertal-Degersheim hätte in Bazenheid locker drei Punkte holen können, aber allein Levin Bürkler, rechts, sündigte mehrfach im Abschluss. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Dies nutzte Bazenheid 2 aus und kam durch zwei verwertete Elfmeter von Ali Gelebek zum unerwarteten 2:2. Bei Neckertal war die krankheitsbedingte Absenz von Mittelfeldmotor Stephen Bosshard offensichtlich. Zu allem Übel kam der Ausfall von Nico Meng hinzu, der sich nach einem Foul wohl ernsthaft an den Bändern verletzt haben dürfte.

 
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