Premiere für die Talent Days Bodensee: 250 junge Sporttalente aus vier Ländern dabei
Vom 25. bis 27. September finden in Bregenz und Dornbirn erstmals die Talent Days Bodensee statt. Rund 250 Nachwuchssportlerinnen und -sportler im Alter zwischen 12 und 14 Jahren nehmen daran teil, wie die Internationale Bodensee-Konferenz (IBK) in einer Mitteilung schreibt.
Die Jugendlichen stammen aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz. Aus der Schweiz reisen Talente aus den Kantonen St.Gallen, Thurgau, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Schaffhausen und Zürich an. Rund 30 Trainerinnen und Trainer begleiten die Teilnehmenden.
Vier Sportarten im Mittelpunkt
Trainiert wird in den Sportarten Handball, Volleyball, Schwimmen und Klettern. Neben sportartspezifischen Trainings stehen gemeinsame Athletikeinheiten und Workshops auf dem Programm. Am Samstag spricht zudem die deutsche Judoka Anna-Maria Wagner zu den Jugendlichen. Sie wurde zweimal Weltmeisterin und gewann bei den Olympischen Spielen in Tokio zwei Bronzemedaillen.
Die Idee für die Talent Days geht auf die olympischen Organisationen der beteiligten Länder und die Internationale Bodensee-Konferenz zurück. 2024 beschlossen die zehn IBK-Mitglieder, das neue Nachwuchsformat umzusetzen. Künftig sollen die Talent Days alle zwei Jahre stattfinden. Für 2028 ist erneut eine Austragung in Vorarlberg vorgesehen. Ab 2030 sollen auch andere Austragungsorte in der Vierländerregion Bodensee infrage kommen.
Für die Premiere im September suchen die Organisatoren derzeit noch freiwillige Helferinnen und Helfer. (pd/sae)
Das ist die Internationale Bodensee-Konferenz
Die Internationale Bodensee-Konferenz (IBK) ist die gemeinsame Plattform der Regierungen der Länder und Kantone Baden-Württemberg, Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Fürstentum Liechtenstein, Vorarlberg und Bayern. Ziel der IBK ist es, die Bodenseeregion als attraktiven Lebens-, Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum zu erhalten und zu fördern und die regionale Zusammengehörigkeit zu stärken. (pd)
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