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Feuer in Mehrfamilienhaus fordert neun Verletzte – zwei Personen werden vermisst

Am frühen Dienstagmorgen ist in einem Mehrfamilienhaus in St.Gallen ein Brand ausgebrochen. Neun Personen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer. Zwei weitere Personen gelten derzeit als vermisst. Die Ursache des Feuers ist derzeit noch unklar.
In St.Gallen stand am frühen Dienstagmorgen ein Mehrfamilienhaus in Flammen. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Mitten in der Nacht schlugen Flammen aus einem Mehrfamilienhaus an der Heiligkreuzstrasse in St.Gallen. Kurz nach 3.30 Uhr ging bei der Notruf- und Einsatzleitzentrale die Meldung über den Brand ein. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand das Gebäude bereits in Vollbrand, wie die St.Galler Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt.

Insgesamt wurden 19 Bewohnerinnen und Bewohner angetroffen. Sieben Personen erlitten leichte, zwei schwere Verletzungen. Alle Verletzten wurden ins Spital gebracht. Kinder seien keine betroffen, sagt Simon Anderhalden von der Kantonspolizei St.Gallen auf Anfrage. Ob Haustiere zu Schaden gekommen sind, könne er derzeit nicht sagen.

Suche nach Vermissten gestaltet sich schwierig

Noch unklar ist das Schicksal von zwei Personen, die aktuell vermisst werden. Laut Polizei ergaben Abklärungen, dass sie im Haus gemeldet sind. «Aktuell können wir nicht ausschliessen, dass sich die Personen noch im Gebäude befinden», sagt Mediensprecher Anderhalden. Die Suche gestalte sich schwierig: Während der Löscharbeiten stürzte das Gebäude weitgehend ein. «Es liegt sehr viel Schutt im Gebäude. Wir können nicht einfach hineingehen und nach den Personen suchen», sagt Anderhalden. Die Abklärungen zu ihrem Aufenthaltsort laufen.

Der Einsatz dauert weiterhin an. Im Quartier kommt es deshalb zu Verkehrsbehinderungen. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Hunderttausend Franken.

Im Einsatz stehen verschiedene Patrouillen und Fachdienste der Stadtpolizei und der Kantonspolizei St.Gallen, rund 80 Angehörige der Feuerwehr, fünf Rettungswagen sowie weiteres medizinisches Fachpersonal. Die Brandursache wird durch das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen im Auftrag der Staatsanwaltschaft untersucht. (kapo/sae)

 
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