Der Wohlstand in St.Gallen wächst: Statistisches Jahrbuch liefert Einblicke in den Kanton
Diese Woche hat das St.Galler Amt für Daten und Statistik das statistische Jahrbuch «Kopf und Zahl 2026» publiziert. Darin liefert das Amt einen Überblick über den Kanton St.Gallen in Zahlen. Der statistische Rundumschlag reicht von Politik und Justiz über Umwelt bis zu Wirtschafts- und sozialen Themen. Meist stammen die aktuellsten Zahlen aus dem Jahr 2025.
Aus dem Vergleich zum vorherigen Jahrbuch lässt sich ableiten, wie sich der Kanton entwickelt. Viele Indikatoren zeigen ein konstantes Bild – Waldflächen, Spital- und Psychiatrieaufenthalte oder die Leerwohnungsziffer haben sich nicht verändert. Andere Zahlen steigen: Die Bevölkerung ist um 4000 Personen oder 0,7 Prozent gewachsen. Zugenommen haben aber auch Einbürgerungen (+34 Prozent), Rotfuchs-Abschüsse (+34 Prozent), die Zahl der Elektroautos (+27 Prozent), das Eigenkapital des Kantons (+1,8 Prozent) sowie die Zahl der Stellensuchenden (+14 Prozent).
Die Vermögen werden grösser
Die Statistik zur sozialen Sicherheit ist zwar etwas älter, aber besonders erfreulich: Hier nennt das aktuelle statistische Jahrbuch Zahlen aus dem Jahr 2023. Es weist im Vergleich zum Vorjahr eine positive Entwicklung aus. Obwohl die Zahl der über 24-jährigen Steuerpflichtigen zugenommen hat, hat die Zahl jener mit einem Einkommen unter 40'000 Franken abgenommen. Die Zahl der Gutverdienenden blieb hingegen konstant – 1460 St.Gallerinnen und St.Galler verdienten mehr als 400'000 Franken. 45,3 Prozent aller Steuerpflichtigen hatten ein Reinvermögen von über 150'000 Franken, was ebenfalls mehr waren als im Vorjahr.
Und noch eine gute Nachricht: Die Statistik zeigt seit Jahren eine Abnahme der Personen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind. Wer weiter in den Zahlen schmökern will, findet das statistische Jahrbuch unter berichte.sg.ch/kuz2026.
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