Viele Teilnehmende und Socken für alle zum Jubiläum
Beim zweiten Versuch klappte es. Beim Start der Kategorie Moslig 8000 (Jogger und Junioren) versuchte sich OK-Präsidentin Rita Hedley erfolglos an der Startschuss-Pistole. Der Knall bleibt aus, sodass Speaker Roman Schmid die Teilnehmenden des Schnebelhorn Panoramatrails auf die Strecke schicken musste.
Fünf Minuten später, beim Start der Nordic-Walker, bewies Rita Hedley dann Nerven und betätigte die Pistole perfekt. Die Erleichterung war gross, so schien es. Die OK-Präsidentin liess es gleich noch einmal knallen.

Dank optimalen Laufwetters herrschte am Samstag in Mosnang eine aufgeräumte, fast schon entschleunigende Stimmung. Letzteres ist bei den Teilnehmenden natürlich nicht das Ziel. Schon lange vor dem Start, um elf Uhr morgens, waren im ganzen Dorf Läuferinnen und Läufer anzutreffen, die sich mit Sprints oder locker joggend aufwärmten.
Andere dehnten ihre Muskeln, denn es gilt wie überall im Sport: Gut aufgewärmt ist halb gewonnen. Zumindest dürfte sich der Muskelkater nach dem Lauf nicht ganz so arg melden, als wenn man «kalt» auf die Strecke geht.

Nachdem alle Läuferinnen und Läufer gestartet waren, sagte Rita Hedley: «Ich bin erleichtert und froh, dass alles reibungslos abgelaufen ist. Die Freude ist riesig, wenn ich an der Startlinie ein so grosses Läuferfeld sehe.»
Mehr Teilnehmende als in den Vorjahren
800 Teilnehmende, 380 davon beim Halbmarathon, starten über zwei Tage verteilt. Eine Zahl, die das OK stolz macht. «Dank dem Wetter haben sich viele noch kurzfristig für einen Start entschieden. So haben wir etwas mehr Teilnehmer als in den Vorjahren», sagt Hedley.
Als Jubiläumsgeschenk gab es für alle Starterinnen und Starter ein Paar weisse Jubiläumssocken. Und die sieben Athleten, die an allen zehn bisherigen Austragungen gelaufen sind, bekamen eine Thermosflasche mit ihrem eingravierten Namen.

Der Panoramatrail wird gemäss Hedley auch in den kommenden Jahren stattfinden. Kleinere Anpassungen wird es geben. «Wir haben Ideen, was wir noch einbauen oder verändern könnten. Auf alle Fälle wollen wir vermehrt auf Nachhaltigkeit setzen und fortan auf die Einwegbecher an den Trinkstationen verzichten», so Hedley.
Und bevor die ersten Teilnehmenden des Halbarathons ins Ziel kommen, sagt sie noch: «Spannend wäre auch, wenn wir einmal die Berglauf-Schweizermeisterschaft zu uns holen könnten.»
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