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«Vor ein paar Jahren hat er besser geschwungen»: Nöldi Forrers Kritik am ersten offiziellen Profischwinger

Der Schwinger Samuel Giger hat sich zum Profitum bekannt. Vom Toggenburger Schwingerkönig Nöldi Forrer gibt es dafür Kritik.
Samuel Giger steht dazu, dass er vom Schwingen und sonstigen damit verbundenen Einnahmen lebt. (Bild: Donato Caspari)
Nöldi Forrer empfiehlt Samuel Giger, zumindest teilweise wieder zu arbeiten. (Bild: Michel Canonica)

Im Podcast GanzLanz hat der Thurgauer Samuel Giger als erster Schwinger offen gesagt, dass er derzeit nur vom Sport und damit verbundenen Einnahmen lebt. Seinen Beruf als Lastwagenchauffeur habe er aufgegeben. Giger ist damit der erste offizielle Profischwinger.

In einem Beitrag von TVO gibt es dafür jetzt Kritik vom Toggenburger Schwingerkönig Nöldi Forrer – nicht für das «Outing», aber für die Entscheidung für das Profitum. Forrer gewann 2001 das Eidgenössische in Nyon und insgesamt über 151 Kränze. Nebenbei arbeitete er immer als Käser.

Nöldi Forrer empfiehlt Samuel Giger, zumindest teilweise wieder zu arbeiten. (Bild: Michel Canonica)

Ihm macht die Entwicklung zum Profitum Sorgen. «Bei manchen geht es auf, aber es kann ja nicht bei allen aufgehen», sagt Forrer im TVO-Beitrag. «Es kann nicht jeder Schwingerkönig werden.» Auch für das Leben nach dem Sport sei es wichtig, berufstätig zu bleiben.

Zu Samuel Giger sagt er: «Er hat vor ein paar Jahren besser geschwungen, als er nebenbei noch gearbeitet hat.» Er rät Giger, die Entscheidung zu überdenken und «eher wieder retour» zu gehen, «zurück zu den Wurzeln». (tvo/rop)

Artikel: http://www.vaterland.li/regional/ostschweiz/samuel-giger-ist-der-erste-offizielle-profischwinger-forrer-kritisiert-art-749360

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