«Vor ein paar Jahren hat er besser geschwungen»: Nöldi Forrers Kritik am ersten offiziellen Profischwinger
Im Podcast GanzLanz hat der Thurgauer Samuel Giger als erster Schwinger offen gesagt, dass er derzeit nur vom Sport und damit verbundenen Einnahmen lebt. Seinen Beruf als Lastwagenchauffeur habe er aufgegeben. Giger ist damit der erste offizielle Profischwinger.
In einem Beitrag von TVO gibt es dafür jetzt Kritik vom Toggenburger Schwingerkönig Nöldi Forrer – nicht für das «Outing», aber für die Entscheidung für das Profitum. Forrer gewann 2001 das Eidgenössische in Nyon und insgesamt über 151 Kränze. Nebenbei arbeitete er immer als Käser.

Ihm macht die Entwicklung zum Profitum Sorgen. «Bei manchen geht es auf, aber es kann ja nicht bei allen aufgehen», sagt Forrer im TVO-Beitrag. «Es kann nicht jeder Schwingerkönig werden.» Auch für das Leben nach dem Sport sei es wichtig, berufstätig zu bleiben.
Zu Samuel Giger sagt er: «Er hat vor ein paar Jahren besser geschwungen, als er nebenbei noch gearbeitet hat.» Er rät Giger, die Entscheidung zu überdenken und «eher wieder retour» zu gehen, «zurück zu den Wurzeln». (tvo/rop)
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben






Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.