Superkolonie der Tapinoma-Ameise in Rebstein entdeckt
In der Gemeinde Rebstein hat sich eine Superkolonie invasiver Tapinoma-Ameisen etabliert. Wie die Gemeinde in einer Medienmitteilung schreibt, erstreckt sich der Befall nach aktuellem Kenntnisstand über rund 2,6 Hektaren. Gemeinde und Kanton haben deshalb umgehend Massnahmen eingeleitet. Sie planen eine koordinierte Bekämpfung, um eine weitere Ausbreitung der invasiven Ameisenart zu verhindern.
Heisswasserdampf gegen die Ameisen
Auf Wiesland und bei Hecken werden zunächst Löcher in die betroffenen Flächen gebohrt. Anschliessend werden die Stellen mit Heisswasserdampf behandelt. Die hohe Temperatur soll die Ameisenpopulation unmittelbar reduzieren. Zudem können mit dieser Methode auch schwer zugängliche Bereiche erreicht und die Aktivität der Ameisen eingedämmt werden.
In einem weiteren Schritt kommt ein Schädlingsbekämpfer zum Einsatz. Die Massnahmen sollen koordiniert erfolgen, damit die Ameisenpopulation möglichst umfassend bekämpft und eine weitere Ausbreitung verhindert werden kann. (pd/ame)
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