Nach 27 Jahren ist Schluss für Bernsteiner – Wechsel in der Stadler Chefetage
Es kommt zum Chefwechsel bei dem von Peter Spuhler kontrollierten Unternehmen Stadler: Ab 2027 übernimmt Philipp Brunner den CEO-Posten. Er folgt auf Markus Bernsteiner, der die Stadler-Gruppe seit 2023 operativ geführt hat und sich mit 60 Jahren und «nach 27 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit mit Peter Spuhler auf Verwaltungsratsmandate konzentrieren» wolle. Das teilt Stadler am Dienstag mit. Der Wechsel sei «von langer Hand geplant» gewesen.

Markus Bernsteiner startete 1999 als Maschinenmechaniker bei Stadler. Er kenne die Werkhalle so gut wie die Chefetage, schreibt das Unternehmen. Bernsteiner leitete die Division Schweiz sowie die Schweizer Werke in Bussnang und St.Margrethen. «Mehr als ein Vierteljahrhundert» lenkte Bernsteiner das Unternehmen durch stürmische Zeiten. «Die Pandemie, der Ukrainekrieg mit unterbrochenen Lieferketten sowie die drei Überschwemmungen 2024 haben Stadler hart getroffen», schreibt Stadler. Jetzt sei das Unternehmen dank Markus Bernsteiner wieder auf der Erfolgsschiene.

Dabei setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben auf Kontinuität: Der 42-jährige Philipp Brunner arbeitet seit über 16 Jahren für Stadler und leitet derzeit die Division Zentraleuropa mit drei Standorten und über 2600 Stadler-Mitarbeitenden sowie seit Januar des laufenden Jahres ad interim die Division Deutschland. Brunner, der an der Universität St.Gallen Betriebswirtschaft studiert hat, ist zudem seit 2021 Mitglied der Konzernleitung. «Ich arbeite seit Jahren hervorragend mit Philipp Brunner zusammen», sagt Spuhler. «Er hat sich in zahlreichen wichtigen Funktionen innerhalb der Stadler-Gruppe hochgearbeitet und mehrfach auch international bewiesen, dass er im operativen Geschäft exzellente Resultate erzielt.» Zu Stadler stiess Brunner 2010 als Projektleiter in Indien, koordinierte Projekte in Algerien und baute den Werkstandort in Minsk mit auf. Diesen machte er zu einem der erfolgreichsten Unternehmen der Stadler Group.
«Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe als Group CEO, auf die Zusammenarbeit mit Peter Spuhler und dem ganzen Verwaltungsrat, sowie auf die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen in der Konzernleitung sowie mit 18'000 Mitarbeitenden», so Brunner. Seine neue Tätigkeit beginnt er am 1. Januar 2027. Die Nachfolgeplanung für die Leitung der Divisionen Zentraleuropa und Deutschland ist in vollem Gange. Die neue Divisionsleitung wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. (pd/ebu)
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben






Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.