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Ostschweizer Cup: Der lange Weg bis zum Traumlos

Der Tradition entsprechend beginnt die neue Saison mit den Cupspielen. Wer sich im Sommer 2027 für die Hauptrunde des Schweizer Cups qualifizieren möchte, muss in den nächsten Monaten allerdings gleich mehrere Gegner aus dem Weg räumen.
von Beat Lanzendorfer
Die Bazenheider, im weissen Trikot, haben im Cup ein Freilos gezogen. Am 15. August empfangen sie dann zum Start der Meisterschaft den FC Bütschwil. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Chancen, im Cup in einem Jahr gegen einen Superligisten spielen zu können, sind verschwindend klein. Trotzdem erfuhr der Ostschweizer Cup in den letzten Jahren eine deutliche Aufwertung, weil sich sowohl der Ostschweizer Cupsieger in der 2. Liga als auch der Triumphator der 3. bis 5. Liga für die Hauptrunde des Schweizer Cups qualifizieren.

Es macht also durchaus Sinn, den Ausscheidungs-Wettbewerb nicht gänzlich auf die leichte Schulter zu nehmen. Die erste Vorrunde wird wie üblich schon eine Woche vor dem offiziellen Meisterschaftsstart gespielt. Im Detail sieht das Programm in der Region Wil/Toggenburg am Wochenende wie folgt aus.

Bazenheid, Bütschwil und Wil 2 mit Freilos

In der 2. Liga hat es die Auslosung gut gemeint mit Bazenheid, Bütschwil und Wil 2. Alle drei geniessen in der 1. Vorrunde ein Freilos. Apropos Wil 2. Weil das Team seit einem Jahr im Breitensport angesiedelt ist, darf es nun im Cup mitwirken. Die Vorstellung scheint zurzeit noch etwas abwegig, es wäre aber möglich, dass es zu einem späteren Zeitpunkt zu einem reinen Wiler Cup-Duell kommen könnte. Hierfür müsste das Breitensport-Team allerdings mindestens Ostschweizer Cupsieger werden und danach bei der Auslosung auf Glücksgöttin Fortuna hoffen, um das Wiler Team aus der Challenge League herausfordern zu können.

Kein Freilos hat Wängi erwischt, das am Samstag um 17 Uhr Chur 97 empfängt. Die Bündner sind letzte Saison aus der 2. Liga Inter abgestiegen. Weniger weit als Chur 97 muss Tobel-Affeltrangen reisen. Die Mannschaft spielt ebenfalls am Samstag um 17 Uhr auf der Rüti gegen Henau. Dieses Duell sieht man auch zwei Wochen später in der Meisterschaft, dann aber mit Tobel-Affeltrangen als Gastgeber.

Flawil, Zuzwil und Wattwil spielen auswärts

Während es in der 2. Liga fünf Siege braucht, um in die Hauptrunde des Schweizer Cups vorzustossen, sind ab der 3. Liga sogar sieben Erfolge nötig. Nachfolgend alle Cupspiele der Teams aus dem Einzugsgebiet dieser Zeitung:

Freitag, 7. August, 20 Uhr: Littenheid (5.) – Aadorf (3.). Samstag, 8. August, 17 Uhr: Landquart (3.) – Dussnang (3.), Thusis/Cazis (4.) – Bronschhofen (3.); 18 Uhr: Kirchberg (4.) – Hota St.Gallen (4.), Haag (4.) – Niederwil (3.); 19 Uhr: Grabs (4.) – Ebnat-Kappel (3.), Münchwilen (3.) – Neckertal-Degersheim(4.). Sonntag, 9. August, 13 Uhr: Urnäsch (4.) – Flawil (3.); 14 Uhr: Celerina (4.) – Zuzwil (3.); 15 Uhr: Rhäzüns (5.) – Niederstetten (4.). Dienstag, 11. August, 20.15 Uhr: Eschlikon (4.) – Wattwil Bunt (3.), Münsterlingen (4.) – Sirnach (3.).

Vorfreude bei Uzwiler und Toggenburger Frauen

Bevor die Uzwiler Frauen aus der 2. Liga am 22. August um 18.15 Uhr die NLB-Frauen aus Wil im Schweizer Cup herausfordern, müssen sie sich heute Freitag um 20 Uhr in Eschlikon (3.) in der Vorrunde des Ostschweizer Cups bewähren. Die Anspannung steigt auch bei den Toggenburger Frauen: Die Mannschaft um Trainer Vitor Domgjoni hat am 22. August um 19 Uhr die Frauen der Grasshoppers zu Gast. Ein echter Knaller. Die Zürcherinnen belegten in der letzten Meisterschaft den starken vierten Schlussrang in der Women’s Super League.

Artikel: http://www.vaterland.li/regional/ostschweiz/ostschweizer-cup-der-weg-in-den-schweizer-cup-art-749870

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