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Jetzt im Liveticker: Die Zeltstadt nimmt langsam Form an +++ Kampf um Schattenplätze

Wir nehmen Sie in unserem Liveticker vier Tage lang mit ins Sittertobel. Hier finden Sie Stimmen, Bilder und Musikrezensionen vom 48. Open Air St.Gallen.
von Redaktion
(Bild: Stefan Marolf)
(Bild: Benjamin Manser)
(Bild: Manuel Fässler)
(Bild: Manuel Fässler)
(Bild: Manuel Fässler)
(Bild: Manuel Fässler)
(Bild: Judith Schönenberger)
(Bild: Gian-Luca Fedi)
Michel nutzt dieses Angebot gerne. (Bild: Manuel Fässler)
(Bild: Stefan Marolf)
(Bild: Judith Schönenberger)
(Bild: Judith Schönenberger)
(Bild: Judith Schönenberger)
(Bild: Judith Schönenberger)
(Bild: Stefan Marolf)
(Bild: Stefan Marolf)
(Bild: Gian-Luca Fedi)
(Bild: Manuel Fässler)
(Bild: Manuel Fässler)
(Bild: Gian-Luca Fedi)
(Bild: Manuel Fässler)
(Bild: Manuel Fässler)
(Bild: Gina-Soraya Ruffino)
(Bild: Judith Schönenberger)
(Bild: Gian-Luca Fedi)
(Bild: Stefan Marolf)
So sieht die neue Vega-Bar aus. (Bild: Manuel Fässler)
Hier tanzen und trinken bald Tausende Menschen. (Bild: Lorena La Spada)
Von wegen «Schlammgallen»: Im Tobel ist es staubig und trocken. (Bild: Lorena La Spada)
Joel Praudisch legte mit anderen DJs bis in die frühen Morgenstunden auf. (Bild: Alexandra Pavlović)
David Möckli und sein Open-Air-Bollerwagen. (Bild: Alexandra Pavlović)

14:45 Uhr

Erfrischend: Im Tobel ist es zwar heiss, aber wenigstens geht ein sanfter Wind.

14:28 Uhr

Lars, 32, und seine Freunde kommen jedes Jahr verkleidet ans Open Air. Vor zwei Jahren waren sie Meerschweinchen, letztes Jahr Jesus – und jetzt Früchte und Gemüse. Lars hat sich ins Erdbeeren-Kostüm geworfen und wartet auf den Rest der Gruppe – die Kiwi und der Salat stecken noch im Wartebereich fest.

(Bild: Stefan Marolf)

13:32 Uhr

In den nächsten Stunden heisst es: Zelt aufbauen und Pavillon einrichten.

(Bild: Benjamin Manser)

Das Grün der Wiese ist definitiv noch zu sehen.

(Bild: Manuel Fässler)
(Bild: Manuel Fässler)

13:15 Uhr

Nicht allen Verkäufern spielt das Wetter in die Karten

(Bild: Manuel Fässler)

Ivan und Ralf verkaufen am Open Air Strohballen. Ihnen spielt das Wetter nicht in die Karten. «Förs Gschäft isches schlecht», sagt Ivan. In besonders regenreichen Jahren haben sie bis zu 1000 Strohballen verkauft. In diesem Jahr rechnen sie nur mit 100-200. Die Alteingesessenen würden aber auch ohne Schlamm auf eine Strohballe zurückgreifen, meint Ivan.

(Bild: Manuel Fässler)

Dieser Festivalgast hat sich am Stroh bedient – und gleich ein Päuschen eingelegt.

13:05 Uhr

Die Hitze macht erfinderisch

Die Wasserkanonen stossen auf Begeisterung: «So geil», ruft ein Besucher mit Grüntonne. Cyrill Stadler von der Festivalleitung sagt dem Mann, der die letzten Handgriffe an der Kanone vornimmt: «Ihr könnt sie dann bald mal einschalten.»

(Bild: Judith Schönenberger)

Andere Festivalgäste nehmen das mit der Abkühlung gleich selbst in die Hand: Silvan besprüht mit einem Wassernebel die sprintenden Camperinnen und Camper und verschafft ihnen so kurzzeitig eine willkommene Abkühlung.

(Bild: Gian-Luca Fedi)
Michel nutzt dieses Angebot gerne. (Bild: Manuel Fässler)

13:00 Uhr

Der Livestream vom Einlass zum Nachschauen

12:45 Uhr

Musikalische Begleitung zum Zeltaufbau

(Bild: Stefan Marolf)

Marco begleitet den Ansturm aufs Gelände musikalisch auf seinem Posthorn.

12:30 Uhr

Nach dem Anstehen ist vor dem Anstehen

Kaum haben sie es aufs Gelände geschafft, stellen sich einige wieder in die Schlange, dieses Mal vor dem Aldi-Festivalshop.

(Bild: Judith Schönenberger)

Kühlboxen, Antipasti und trotz Hitze auch Regenpelerinen gibt es hier: Die ersten decken sich mit allem Nötigen ein. Etwa einem Pavillon.

(Bild: Judith Schönenberger)

12:22 Uhr

Beim Stars & Stripes hat's noch Platz

(Noch) ziemlich unbeliebt als Zeltplatz scheint der Hang unterhalb der Bar Stars & Stripes zu sein: Er ist noch völlig leer. Verständlich: In Schieflage und mit lauter Musik zu schlafen, ist wohl bei niemandem die erste Wahl.

(Bild: Judith Schönenberger)

Das Stars & Stripes bietet aber eine schöne Aussicht: hinten der Säntis, vorne das Open Air. Bei diesem Anblick schlagen Ostschweizer Herzen höher.

(Bild: Judith Schönenberger)

12:15 Uhr

Keine zehn Minuten nach Türöffnung sind die guten Plätze vergriffen.

(Bild: Stefan Marolf)

Wer der Platzreservation mit Absperrband nicht über den Weg traut, markiert sein Revier zusätzlich mit Kleidungsstücken.

(Bild: Stefan Marolf)

12:08 Uhr

Zeltplätze werden abgesteckt

Das Aufstellen der Zelte braucht seine Zeit. Um sich dennoch frühzeitig die besten Plätze zu sichern, werden die Bereiche deshalb sofort nach Ankunft mit Absperrband markiert und blockiert.

(Bild: Gian-Luca Fedi)

Angelina und Dario standen bereits gestern Abend an. Ihr Ziel: ein Zeltplatz im Schatten. Das ist ihnen gelungen. Nun müssen auch sie sofort ihr Revier markieren.

(Bild: Manuel Fässler)

Roger und Nico sind seit gestern Abend um 18 Uhr hier. Auch sie haben sich einen der begehrten Baum-Plätze ergattert. Allerdings spendet dieser noch nicht allzu viel Schatten. Zufrieden sind sie dennoch.

(Bild: Manuel Fässler)

12:03 Uhr

Die ersten OASG-Fans sprinten nach der Türöffnung runter ins Tobel. Einer rutscht aus, stürzt fast in den Wald hinunter, fängt sich gerade noch, klettert zurück auf den Weg und rennt weiter. «Du schaffst das, Loris», feuert ihn ein Freund an.

11:59 Uhr

Auf Safari im Sittertobel

Bei dieser Hitze fühlt man sich wie auf Safari. Nur dass man statt Löwen und Elefanten sprintende Festivalbesucherinnen und -besucher beobachten kann.

(Bild: Gian-Luca Fedi)

11:50 Uhr

Bald werden die Tore ins Sittertobel geöffnet. Die Besucherinnen und Besucher sind schon ungeduldig.

(Bild: Manuel Fässler)

11:44 Uhr

Die Ruhe vor dem (An)sturm

Während draussen Tausende ungeduldig auf Einlass warten, ist es auf dem Gelände noch ruhig.

(Bild: Manuel Fässler)

11:30 Uhr

Sonnenschirm statt Gummistiefel

(Bild: Gina-Soraya Ruffino)

Noch eine halbe Stunde, dann öffnet das Open Air seine Tore. Wer ansteht, kämpft mit der Hitze – die ersten Sonnenschirme sind aufgespannt.

11:23 Uhr

Flucht in die Sitter

(Bild: Judith Schönenberger)

Wer sein Zelt bereits aufgestellt hat, für den gibt es bis zu den ersten Konzerten nur eine sinnvolle Beschäftigung: ein Bad in der Sitter. Das gehört zum Open Air St.Gallen einfach dazu. Neben der willkommenen Abkühlung hat der Schwumm zu Beginn des Festivals noch einen weiteren Vorteil: Noch ist die Sitter sauber – am Sonntagabend wird das anders aussehen.

11:15 Uhr

Neue Campo-Stage lockt schon vor der Eröffnung Besucher an

(Bild: Gian-Luca Fedi)

Obwohl der Musiker Ramon Clau die neue Campo-Stage erst heute Abend einweiht, haben es sich bereits jetzt Menschen rund um die neue Akustikbühne des Open Air St.Gallen gemütlich gemacht. Kein Wunder: Vor der überdachten Bühne ist es angenehm kühl.

Die Campo-Stage befindet sich mitten im Crew-Zeltplatz und soll kleineren Schweizer Singer-Songwriterinnen und Singer-Songwritern eine neue Auftrittsmöglichkeit bieten. Während der vier Festivaltage stehen dort insgesamt zehn Acts auf der Bühne. Die Hälfte davon kommt aus der Ostschweiz: die St.Galler Singer-Songwriterin Ana Lou, die aus Rapperswil-Jona stammenden Aaron Asteria und Lhanzom Lhasam, der Walensee-Musiker Cossmo sowie die St.Galler Musikerin Tibelya.

11:05 Uhr

Abkühlung wird installiert

Neuheit am OASG: Arbeiter installieren Wassernebelkanonen auf den WC-Containern, um den Besucherinnen und Besuchern eine Abkühlung zu bieten. Wir werden sie brauchen.

(Bild: Stefan Marolf)

11:00 Uhr

So war das OASG 2025: Ein Rückblick in Bildern

Stöbern Sie zum Zeitvertreib nochmals durch unsere grosse Bildergalerie vom letztjährigen Festival:

10:44 Uhr

So feierte das Sittertobel den Sieg der Schweizer Nati

Am Mittwochabend standen bereits zahlreiche Fans fürs Open Air an. Dank des Sieges der Schweizer Nati konnten sie schon vor Festivalstart feiern. Wie ausgelassen die Stimmung vor dem ersten Konzert war, zeigt unser Video.

10:30 Uhr

Sneak peek der neuen Vega-Bar

Wir Medienschaffenden haben das Glück, schon zwei Stunden vor der offiziellen Eröffnung aufs Gelände zu dürfen. Deshalb hier ein kleiner sneak peek von der neuen Vega-Bar bei der Sternenbühne für alle, die noch anstehen müssen:

So sieht die neue Vega-Bar aus. (Bild: Manuel Fässler)

10:15 Uhr

«36 Grad und es wird noch heisser»

Gestern um 14 Uhr haben einige unserer Redaktorinnen und Redaktoren geschaut, wie heiss es an verschiedenen Orten des Landes ist. Einer davon, Bruno Knellwolf, war auf dem Open-Air-Gelände.

Hier tanzen und trinken bald Tausende Menschen. (Bild: Lorena La Spada)

36 Grad zeigte das Thermometer vor der grossen Sitterbühne. Es sei staubig wie in der afrikanischen Steppe, schreibt Knellwolf. Vor der Bühne stapfen die Helfer statt im Schlamm leichtfüssig über eine ungemähte Wiese. Schwitzende Bauarbeiter trugen Pfosten und Latten zu den Bühnen, bei den Bars wurden Soundchecks durchgeführt und Getränkehersteller lieferten die Flüssigkeiten ab, die sehr bald sehr gefragt sein werden.

Ein Helfer, der schon zwanzig Jahre dabei ist, erzählte, dass es ansonsten in den Open-Air-Nächten jeweils kalt werde im Tobel. Diesmal werde der Schlafsack wohl zum Accessoire, die Gummistiefel bleiben zu Hause. Viel wichtiger ist dieses Jahr guter Sonnenschutz.

10:00 Uhr

Wassernebelkanonen zur Abkühlung

Von wegen «Schlammgallen»: Im Tobel ist es staubig und trocken. (Bild: Lorena La Spada)

Wir befinden uns mitten in einer Hitzewelle, und genau so geht es die kommenden Tage weiter. «Es wird ein sehr, sehr heisses OASG», sagte Daniela Schmuki, Meteorologin bei Meteo Schweiz, auf Anfrage am Montag. Laut Wetterprognose sind heute und morgen bis zu 33 Grad zu erwarten, am Samstag gar 34. Am Sonntag nimmt dann das Gewitterrisiko zu.

Nach Sonnenuntergang ist mit mässiger Abkühlung zu rechnen. Die Besucherinnen und Besucher dürften weiterhin schwitzen. Fallen die Temperaturen in den ersten zwei Nächten unter 20 Grad, bleiben sie gemäss Schmuki am Wochenende bei um die 20 Grad. Es könnte also sogar Tropennächte geben. Die Lage des Open Air St.Gallen habe immerhin den Vorteil, dass sich in der Nacht kältere Luft im Tobel sammle, auf einem Hügel wäre es wärmer.

Aufgrund der hohen Temperaturen seien auf dem Gelände diverse Massnahmen ergriffen worden, teilen die Organisatoren mit. Es wurden mehrere Wassernebelkanonen zur Abkühlung des Publikums verteilt und zusätzliche Klimageräte und Ventilatoren installiert. Im Bühnengraben werde Wasser abgegeben. Zudem habe das Wasser an allen Wasserstellen und Lavabos bei Toiletten Trinkwasserqualität (getestet), sodass die Besucherinnen und Besucher dort ihre Trinkflaschen füllen können. Unabhängig von der Wettervorhersage gebe es dieses Jahr mehr überdeckte Sitzplätze.

09:45 Uhr

Der erste inoffizielle Act am OASG

Joel Praudisch legte mit anderen DJs bis in die frühen Morgenstunden auf. (Bild: Alexandra Pavlović)

Wer am Mittwoch bereits anstand, kam schon vor Festivalbeginn auf seine Kosten. Ab 19 Uhr sorgte Joel Praudisch zusammen mit sechs weiteren DJs direkt in der Warteschlange für Stimmung. Bis 3 Uhr morgens wurde aufgelegt.

Sein Equipment hat Praudisch selbst ins Sittertobel geschleppt und den Auftritt eigenständig organisiert. Bereits zum dritten Mal verkürzt er den OASG-Fans damit die Wartezeit – und liefert ihnen das erste musikalische Highlight des Wochenendes.

Kreativ ist Praudisch aber nicht nur hinter den Turntables: Jedes Jahr entwirft er eigens fürs Festival einen «The Bollerwagen»-Foulard. Dieses Jahr dominieren Gelb, Orange und Herzen das Design. Wer sich eines sichern möchte, kann direkt beim DJ-Pult vorbeischauen – bezahlt wird ganz unkompliziert per Twint.

09:30 Uhr

Rheintaler OASG-Inventar

David Möckli und sein Open-Air-Bollerwagen. (Bild: Alexandra Pavlović)

Der Rheintaler David Möckli gehört mit seiner Truppe fast schon zum Inventar des Open Air St.Gallen. Seit 21 Jahren reisen sie mindestens einen Tag vor der offiziellen Öffnung ins Sittertobel. Der Plan für dieses Jahr steht bereits fest: ein Zeltplatz beim «toten Baum» nahe der Plaza-Bühne. Wer dort einen Platz ergattern will, muss früh dran sein.

Auf dem Warteplatz wird nichts dem Zufall überlassen. Gerade bei Temperaturen von über 30 Grad hat die Gruppe ihren Elektrolythaushalt im Blick und gönnt sich auch mal eine Gurke mit Aromat. Für den Rest ist ebenfalls gesorgt: Ein Pavillon spendet Schatten, Würste stillen den Hunger, und an Getränken gegen den Durst mangelt es genauso wenig. Festivalerfahrung zahlt sich eben aus.

Wie viel Erfahrung sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten angesammelt hat, zeigt auch ihr Bollerwagen. Unzählige Erinnerungsstücke schmücken das Gefährt und erzählen die Geschichte vergangener OASG-Besuche. Im Innern offenbart sich die Routine der langjährigen OASG-Gänger: Alles hat seinen festen Platz, Kisten und Material sind fein säuberlich beschriftet und eingeräumt. Während andere noch überlegen, wo sie ihre Campingstühle verstauen, wirkt bei Möckli und seiner Truppe alles wie das Ergebnis eines über Jahre perfektionierten Systems.

09:15 Uhr

Donnerstag, 25. Juni

Tag 1 am Open Air St.Gallen

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser, willkommen zu unserem Ticker der 48. Ausgabe des Open Air St.Gallen! Tausende Festivalbesucherinnen und -besucher warten bereits vor dem Haupteingang auf Einlass. Um Punkt 12 Uhr werden die Tore geöffnet.

Doch bis dahin müssen Sie sich noch etwas gedulden. Etwa so wie die OASG-Fans, die bereits seit Dienstagmorgen anstehen. Unser Social-Media-Team hat sie besucht:

Artikel: http://www.vaterland.li/regional/ostschweiz/oasg-2026-live-ticker-aus-dem-sittertobel-art-741164

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