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Nationalrat Michael Götte lobt das Toggenburg und beschwört das Fair Play

Der SVP-Parlamentarier war an der Bundesfeier in der Badi in Ebnat-Kappel der Festredner. Nach seiner Ansprache wurden erfolgreiche einheimische Schützinnen und Schützen geehrt.
Ein Blumenstrauss für den Festredner: SVP-Nationalrat Michael Götte (links) und Patrick Zollinger, Präsident des lokalen Verkehrsvereins. (Bild: Josef Bischof)
Nationalrat Michael Götte sprach sich in Ebnat-Kappel für traditionelle Werte und SVP-Positionen aus. (Bild: Josef Bischof)
Eine Schützin und drei Schützen waren an der Sportlerehrung persönlich anwesend. (Bild: Josef Bischof)
Den musikalischen Hintergrund legte Nevio Haab mit einem Drehörgeli aus dem mechanischen Museum in Lichtensteig. (Bild: Josef Bischof)

Das Toggenburg sei eine der schönsten Gegenden der Schweiz, sagte SVP-Nationalrat Michael Götte eingangs seiner Rede an der Bundesfeier in Ebnat-Kappel. Er sprach von der Heimatverbundenheit der Bevölkerung und von der eigenständigen Kultur des Tals. Modereiert wurde die Feier von Patrick Zollinger, Präsident des durchführenden Verkehrsvereins.

Über den FC St.Gallen, dessen Fan er sei, schlug Götte den Bogen zur Fussballweltmeisterschaft und hob den Kampfgeist, den Zusammenhalt und den Siegeswillen der Schweizer Nationalmannschaft hervor. Die gleichen Eigenschaften hätten 1291 die drei Vertreter der Urkantone beseelt, und sie seien die Grundlage für unser politisches System geworden.

Nationalrat Michael Götte sprach sich in Ebnat-Kappel für traditionelle Werte und SVP-Positionen aus. (Bild: Josef Bischof)

Das Miteinander bezeichnete Götte als Basis für die direkte Demokratie. Der entscheidende Unterschied zum Fussballspiel liege in der Mitwirkung. In der direkten Demokratie genüge es nicht, Zuschauer zu sein. Stimmbürgerinnen und Stimmbürger seien mit ihrem Ja oder Nein spielbestimmend. Wie beim Fussball seien aber Regeln zu beachten. Auch hier gelte das Fair Play, eine sportliche und gesellschaftliche Grundhaltung. Dazu gehörten Ehrlichkeit, Anstand und Respekt.

Uhrzeit und Standort der Feier bewähren sich

«Unsere Demokratie lebt nicht von grossartigen Redeschlachten im Parlament, sondern von der Mitwirkung der  Bürgerinnen und Bürger», sagte Götte abschliessend. Die direkte Demokratie, der Föderalismus und das Milizsystem machten den Sonderfall und das Erfolgsmodell Schweiz aus. Götte nutzte die Festansprache auch, um Positionen seiner Partei zu EU-Politik und Neutralität zu transportieren.

Eine Schützin und drei Schützen waren an der Sportlerehrung persönlich anwesend. (Bild: Josef Bischof)

Nach Göttes Rede wurden sechs Sportschützinnen und Sportschützen geehrt: Larissa Bösch,  Marcel Schilliger, Tamara Menzi, Hanspeter Künzli, Nils Grob und Ueli Kuratli. Sie hatten am Eidgenössischen Schützenfest in Chur oder am Eidgenössischen Armbrustschützenfest in Weesen brilliert. Drei von fünf Ebnat-Kappeler Schützenvereinen waren am Schützenempfang vertreten.

Bereits zum zweiten Mal wurde die Ebnat-Kappeler Bundesfeier schon am Mittag durchgeführt. Auch der neue Standort in der Badi hatte sich bewährt, sodass erneut dort gefeiert wurde. Musikalisch wirkte Nevio Haab an einem Drehörgeli mit, die Nationalhymne begleitete Martin Karrer an der Trompete.

Den musikalischen Hintergrund legte Nevio Haab mit einem Drehörgeli aus dem mechanischen Museum in Lichtensteig. (Bild: Josef Bischof)
 
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