Markthalle Toggenburg mit hoher Auslastung und einem Gewinn
«Die Zahlen zeigen eine sehr gute Auslastung. 2025 wird diesbezüglich als eines der besten Jahre in die Markthallen-Geschichte eingehen.» Reto Meile, Präsident der Genossenschaft Markthalle Toggenburg, wusste an der Versammlung vom Freitagabend Positives zu berichten.
Nebst den zahlreichen Veranstaltungen – von Konzerten über verschiedene Märkte – seien die landwirtschaftlichen Anlässe wichtig. Für diese wurde die Halle in Wattwil ursprünglich gebaut. «Ob Stiere, Kühe, Geissen, Schafe oder bäuerliche Märkte, diese Nutzung der Markthalle freut uns jedes Jahr aufs Neue», sagte der Genossenschaftspräsident.
Gegen 300 der insgesamt 1900 Markthalle-Genossenschafterinnen und Genossenschafter nahmen an der 22. Jahreszusammenkunft teil. Nebst den statutarischen Geschäften und dem präsidialen Rückblick blieb auch Zeit für musikalische und kulinarische Genüsse.

Positive Zahlen und gute Aussichten
Weil Roman Frische, 2012 in den Vorstand der Genossenschaft gewählt, seinen Rücktritt angekündigt hatte, wurde an der Versammlung eine Ersatzwahl vorgenommen. Neu im Vorstand Einsitz nimmt der ursprünglich aus Alt St.Johann stammende Landwirt mit Zusatzausbildung Meisterlandwirt, Jürg Huber. Der 44-Jährige bewirtschaftet zusammen mit seiner Ehefrau einen Milchwirtschaftsbetrieb mit Ackerbau in Kaltbrunn.
Investitionen aus eigener Kraft, eine solide Eigenkapitalbasis, Abschreibungen von gut 98'000 Franken und ein Jahresgewinn in der Höhe von knapp 33'500 Franken, so präsentierte Elisabeth Scherrer einige Kennzahlen aus der Jahresrechnung. Der Ausblick von Jörg Wittenwiler auf die Veranstaltungen der zweiten Jahreshälfte lässt hoffen, dass die Markthalle auch 2026 ein positives Jahresergebnis erreichen wird. Auf dem Programm stehen landwirtschaftliche und nicht-landwirtschaftliche Anlässe.
Langjähriger Hallenchef wird pensioniert
Ernst Schläpfer, in Volksmusikkreisen auch als «Örgeli-Ernst» bekannt, wird nach zehnjähriger Tätigkeit als Hallenchef auf Ende Jahr pensioniert. Die Nachfolgeregelung läuft, wie Reto Meile bekanntgab. Auf die Frage, wie der Hallenchef die Übernahme der Aufgabe vor zehn Jahren erlebt hat, war zu hören: «Ich habe seinerzeit eine vielseitige Aufgabe, bei der ich meine Erfahrungen einbringen konnte, gesucht. Wer wie ich aus einem landwirtschaftlichen Umfeld stammt, als Schreiner und im Aussendienst gearbeitet hat, bringt die nötigen Voraussetzungen mit, um die Aufgabe in der Markthalle zu übernehmen.»
Während eines Jahrzehnts habe er, immer in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Genossenschaft, viele Verbesserungen realisieren können. «Es gab immer ein offenes Ohr für notwendige Investitionen, und insbesondere die ganze Situation rund um die Lautsprecheranlage konnte markant verbessert werden», berichtete Ernst Schläpfer. Die Frage nach der Zeit der Pensionierung wurde mit einem fröhlichen Lachen quittiert. «Auf mich warten vielfältige Aufgaben, sei es im Zusammenhang mit der Musik oder dem Unterhalt der privaten Liegenschaft, mir wird ganz sicher nie langweilig.»
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