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Männer weinen besser

Es hiess doch einmal, Männer weinen nicht. Von wegen, momentan sind Männertränen allgegenwärtig. Auch Schweizer Politikern würden  mehr Emotionen guttun.
Online - Leben - Kolumnen - Salzkorn (Bild: d)

Gerade wird recht viel geweint. Nicht wegen der Hitze, das sind nur Schweissperlen. Die Rede ist hier von den echten Tränen, den bitteren, die in diesen Tagen auf den Rasen amerikanischer Fussballstadien vergossen werden. Männertränen. Frauen weinen kaum noch. Wann denn auch? Die sind eingedeckt mit Karriere, Haushalt und Kindern. Männer weinen auch besser, mit mehr Pathos. Keine Ahnung, wer ihnen das beigebracht hat. Ihre Mütter?

Sogar Putin soll bei seinem Wahlsieg 2012 eine Träne verdrückt haben. Er hat dann behauptet, der Wind sei schuld gewesen. Und Roger Federer war nicht nur ein grosser Tennisspieler, sondern auch ein veritabler «Weiner». Er hat eigentlich immer geweint, egal, ob er gewonnen oder verloren hat. Meistens hat er gewonnen. Wir sollten auch in der Politik öfter auf grosse Emotionen setzen. Etwa Guy Parmelin bei Trump: Argumente nützen nichts. Feuchte Augen könnten dagegen in die Geschichtsbücher eingehen. san

 
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