Lü: Nur noch gen Süden
Zum fünften Mal seit 2019 kam es im Thurgauer Tegelbach zu einer Verschmutzung mit Fischsterben. Andernorts sterben die Fische wegen zu warmem Wasser – am Tegelbach übernehmen das die Anrainerfirmen lieber selber.
«US-Mex eröffnet halb» – Besteck gibt es zwar, aber nichts zu essen.
«Blondgefärbte Braids, ein paar neue Tattoos auf den Armen und auffallende, bunte Kleidung. Das Künstlertum sieht man Noemi Beza an.» – Für Kunst braucht es ja so wenig.
«Wer beim Trinken erwischt wird, riskiert einen Platzverweis» – Endlich aus für die Trinkpause.
US-Präsident Donald Trump erhöht im Handelsstreit mit Kanada den Druck wieder und kündigt neue Zusatzzölle in der Höhe von 50 Prozent an. Betroffen sind unter anderem Eishockeyschläger. Eigentlich erstaunlich, was die Amerikaner alles nicht selber machen können.
«Handschriften wandern in Stiftsbibliothek» – auf wenig befahrenen Nebenstrassen.
Seit Frühling 2025 dürfen Solarpanels auf Einfamilienhäusern im St.Galler Quartier Kammelenberg nicht mehr nach Osten und Westen ausgerichtet werden, wie dies optimal wäre, sondern nur noch nach Süden. Dies auf Wunsch der Denkmalpflege. Hausbesitzer, die im Garten sitzen, haben Stühle und Tische ebenfalls so auszurichten. Zur Förderung des harmonischen Erscheinungsbildes.
«Das Feuerwerk ist kein Kulturgut, wurde von den Chinesen erfunden. Also abschaffen.» – Die Nudeln auch?
Die evangelisch-reformierte Landeskirche beider Appenzell hat im Auftrag des Kantons Appenzell Ausserrhoden Anfang April vorsorglich ein PFAS-Sorgentelefon eingerichtet. Dreimal wöchentlich während zweier Stunden können Bäuerinnen und Bauern dort anrufen und sich ihre Sorgen von der Seele reden. Problem nur: Keiner ruft an. Die Anlaufstelle für Subventionen hat eben eine andere Nummer.
«Mich hat schon eine Frau angeschrien, was mir einfällt meine Kinder frei rumlaufen zu lassen, ihr Hund hätte Angst vor Kindern.» – Genau so muss es sein.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben






Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.