Der Rücktritt des letzten Gründungsmitglieds - und 1000 Botschafter für den Klang
Vor mittlerweile 20 Jahren wurde der Förderverein Klangwelt gegründet. Auch heute ist die regelmässige finanzielle und ideelle Unterstützung unverzichtbar, wie an der Hauptversammlung am Samstag in Alt St.Johann betont wurde. Sowohl Stiftungsratspräsident Mathias Müller als auch CEO Mirjam Hadorn betonten den Wert der rund 1000 Botschafterinnen und Botschafter, wie die Mitglieder des Fördervereins bezeichnet werden.
Hadorn liess in ihrem Rückblick das Jahr seit der Eröffnung des Klanghauses Revue passieren. «Dank der Kursteilnehmenden und der Konzertbesuchenden wird das Haus mit Leben gefüllt. Aber auch dank zahlreichen Menschen, die einen Blick ins Innere werfen wollen.» Hadorn streifte die Aktivitäten von der Klangschmiede über das Klanghaus, das Peter-Roth-Resonanzzentrum und den Klangweg. Die Eigenwirtschaftlichkeit des Klanghauses liege bei 74 Prozent und somit über dem Durchschnitt anderer Kulturprojekte, die 66 Prozent erreichen», sagte Hadorn. Der alljährlich geleistete Beitrag des Fördervereins bezeichnete sie als «sicheren Wert».
Letztes Gründungsmitglied trat zurück
Klangwelt-Stiftungspräsident Mathias Müller stellte in seiner Rede das Bedürfnis der Menschen, miteinander in Kontakt zu sein, ins Zentrum. Basierend auf drei persönlichen Erlebnissen der vergangenen Woche zeigte Müller Beispiele auf, was es für Menschen bedeuten kann, die Natur, den Klang aber auch Gemeinsamkeit zu erleben. «In Resonanz zueinander zu treten bringt Menschen zusammen», sagte Müller.

Der Förderverein hat im vergangenen Jahr Projekte und Aktivitäten der Klangwelt mit Beiträgen in der Höhe von 39'000 Franken unterstützt, wie Vereinspräsidentin Martina Schlumpf erläuterte. Auch im laufenden Jahr ist ein namhafter Betrag budgetiert. Sozusagen als «Mann der ersten Stunde» und als letztes noch im Vorstand tätiges Gründungsmitglied trat Philipp Kamm zurück «Er hat die Idee von Anfang an mitgetragen und war mit Leib und Seele dabei,» sagte Schlumpf. Auch wenn Kamm nun nicht mehr Teil des Vorstands ist, bleibt er der Klangwelt erhalten, war zu vernehmen. Als Nachfolgerin wurde Andrea Allmann aus Wildhaus ins Führungsgremium des Fördervereins gewählt.
Zuerst die Versammlung, dann der Klang
Die jährliche Hauptversammlung ist für die Vereinsmitglieder jeweils Teil des Klangfestivals, dieses Jahr Klangfest genannt. Diverse Anwesende genossen nach der Versammlung das Beisammensein unter freiem Himmel, bevor sie mit dem Programmpunkt «Reise, Weite und Poesie» ins Klangfest eintauchten.
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