Die katholische Kirchgemeinde Alttoggenburg hat wieder einen Pfarrer
Der neue Pfarrer der katholischen Kirchgemeinde Alttoggenburg ist gewählt. 139 Stimmberechtigte besuchten am Montagabend in der Kirchberger Pfarrkirche die ausserordentliche Kirchbürgerversammlung und wählten Lukas Hidber einstimmig zum neuen Seelsorger.
Die Wahl wurde nötig, weil Bischof Beat Grögli den bisherigen Pfarrer, Mathai Ottappally, als Dompfarrer nach St.Gallen berufen hatte. Der neue Seelsorger der katholischen Kirchgemeinde Alttoggenburg, zu ihr zählen die Pfarreien Bazenheid, Gähwil und Kirchberg, wird sein Amt am 1. Oktober antreten. Wohnsitz wird er im Kirchberger Pfarrhaus nehmen.
Ein Interview vor der Wahl
Vor der Wahl führte Marius Ammann, VR-Präsident der katholischen Kirchgemeinde Alttoggenburg ein Interview mit Lukas Hidber, um ihn den Menschen näherzubringen. So war etwa zu hören, dass Hidber die Region bekannt ist, war er doch von 1995 bis 2001 als Diakon und Kaplan in Wil tätig. Zum Wechsel als Standespfarrer von Appenzell ins Toggenburg sagte er: «Ich werde in diesem Jahr 55, dann ergibt ein Wechsel noch Sinn.» Er war seit 2015 in Appenzell und hätte auch bleiben können. Er habe aber bewusst eine neue Herausforderung gesucht.

Er wolle mithelfen, die Kirchgemeinde Alttoggenburg weiter voranzubringen. Die Kirchgemeinde existiert seit Januar 2024. Nach diversen Gesprächen mit dem Pastoralteam hatte er ein positives Bauchgefühl: «Ich treffe hier viele bekannte Gesichter an.»
Die Anwesenden erfuhren, dass sie ein pflichtbewusster, zuverlässiger und entscheidungsfreudiger Pfarrer erwartet. Er sei gewohnt, mit Menschen zusammenzuarbeiten. Das Bild einer Kirche, in der der Pfarrer allein arbeitet, gelte bei ihm nicht. Er habe die grösste Achtung vor jeder Aufgabe im Pastoralteam und schätze auch die vielen freiwilligen Mitarbeitenden: «Ich wäre blöd, wenn ich nicht auf deren Ratschläge hören würde.»
Zeit für sich nehmen
Zugleich schätzt Lukas Hidber die Momente des Rückzugs. So geniesst er jeweils den Pfarrsonntag am Montag. In seiner Freizeit kocht er, lernt andere Kulturen kennen und hält sich bevorzugt in der Natur auf. Wahrscheinlich ist das mit ein Grund, weshalb er als Pfarrer das Land der Stadt vorzieht: «Die Herausforderungen sind die gleichen.»

Auf die neue Aufgabe freut er sich. Nach seiner Wahl sagte er zu den Anwesenden: «Ich finde es grossartig, dass ihr heute Abend hier seid und Interesse zeigt. Schön, dass euch die Kirche nicht gleichgültig ist und ihr euch engagiert.» Bevor Lukas Hidber den Wechsel von Appenzell ins Toggenburg vollzieht, wird er noch einen Bildungsurlaub einziehen.
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