Der FC Bütschwil und FF Toggenburg melden sich stark zurück
So haben sich die Toggenburger am Wochenende geschlagen:
FF Toggenburg schlägt den Tabellenzweiten
Die Frauen von FF Toggenburg (1. Liga) zeigen auch vor Top-Teams keinen Respekt und schlagen am Sonntag den Tabellenzweiten Sempach mit 1:0. Das goldene Tor erzielte nach gut einer halben Stunde Diana Brändle, die nach einem Eckball von Siri Bucherini am schnellsten reagierte. Erstmals im neuen Outfit unterwegs, fühlten sich die Toggenburger Frauen pudelwohl und kehrten nach der unglücklichen Niederlage in Schwyz auf die Erfolgsstrasse zurück.
Die drei Punkte haben eine positive Wirkung auf die Tabelle. Bei noch drei ausstehenden Spielen beträgt der Vorsprung auf den Strich unverändert sechs Zähler. Eine lange Verschnaufpause bleibt dem Team um Trainer Vitor Domgjoni nicht. Am Mittwochabend geht’s zum Tabellenvierten Eschenbach.
Bazenheid kehrt zum Siegen zurück
Der FC Bazenheid (2. Liga) hat sich von den jüngsten zwei Niederlagen gut erholt und kehrt mit einem 4:1 gegen Steinach zum Erfolg zurück. Die Einheimischen hatten ihr Pulver nach 20 Minuten durch Tore von Adis Mamuti, Yannic Porchet und einem Doppelpack von Niclas Rupf bereits verschossen. Dabei wäre gegen den harmlosen Gegner ein Kantersieg problemlos möglich gewesen.

Es war teilweise zum Haareraufen, wie fahrlässig mit den Chancen umgegangen wurde, vor allem nach dem Seitenwechsel. Gefahr, es könnte noch etwas anbrennen, kam aber keine auf, weil Steinach das 4:1 erst in der 88. Minute gelang. In der Rangliste belegen die Alttoggenburger weiterhin Platz 5. Steinach dagegen verbleibt nach der 22. Runde und der elften Niederlage auf einem Abstiegsplatz.
Bütschwil trotzt Frauenfeld einen Punkt ab

Nach den zwei zuletzt vermeidbaren Niederlagen war man gespannt, wie es um die Moral der Bütschwiler Spieler steht. Das Fazit lautet: Das Team ist bereit für die Schlussphase der Meisterschaft. Wer Aufsteiger Frauenfeld ein 1:1 abtrotzt, der muss sich vor niemandem fürchten. Klar, waren die Thurgauer, die ein Jahr nach dem Abstieg wieder in die 2. Liga Inter zurückkehren, den Toggenburgern spielerisch und technisch überlegen. Dieses Manko machten die Bütschwiler mit ihrem Kampfgeist wett und wurden dafür belohnt.

Als sie in der 95. Minute einen Eckball zugesprochen erhielten, sagte der Unparteiische für alle hörbar: «Es ist die letzte Aktion des Spiels.» Diese nutzten die Bütschwiler zum Ausgleich, wobei Abwehrspieler Gian Andrin Pfister beim vielen Verkehr vor dem gegnerischen Tor den Ball ins Gehäuse drosch. Der Jubel auf und neben dem Platz war unbeschreiblich.
In der Tabelle beträgt die Reserve auf den Strich vier Punkte – vier Runden sich noch ausstehend. Am Samstag gastiert Bütschwil nun beim Tabellensiebten Tobel-Affeltrangen.
Ebnat-Kappel und Kirchberg teilen die Punkte
Der FC Kirchberg kann einfach nicht mehr gewinnen. Auch nach dem sechsten Spiel und dem 1:1 am Samstag im Drittliga-Derby in Ebnat-Kappel wartet das Team in diesem Jahr weiterhin auf den ersten Sieg. Trainer Dave Obrist sagte nach dem kampfbetonten Spiel: «Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, aber auch heute wäre es möglich gewesen, drei Punkte zu holen.» Auf der Gegenseite sagte Co-Trainer Stefan Hinterberger: «Am Schluss hätte es auf beide Seiten kippen können. Alles in allem ist die Punkteteilung gerecht und nützt uns sicher mehr als Kirchberg.»

Die Gäste gingen schon in der Startphase in Führung, als Aaron Schweizer nach einem Freistoss am schnellsten reagierte und den Abpraller mit dem Kopf zum 0:1 verwertete. Es war dann Marius Schwabe, der mit seinem fünften Saisontor den Ausgleich erzielte. Trotz Chancen auf beiden Seiten, darunter ein Lattenschuss von Kirchberg, blieb es beim 1:1. Für Kirchberg zusätzlich bitter: Routinier Patrik Brändle schied kurz vor dem Ende mit einer Knieverletzung aus, die nichts Gutes erahnen lässt.
Wattwil Bunt ohne Erfolgserlebnis in Rapperswil
«Man hat heute gesehen, warum Rapperswil in der Tabelle auf Platz 2 steht», sagte Wattwils Co-Trainer Sanin Muric nach der 1:3-Niederlage. Der Gegner sei in den entscheidenden Momenten einfach cleverer gewesen. Sie hätten aus den sich bietenden Chancen hingegen zu wenig gemacht.
Das Heimteam ging schon in der Startviertelstunde in Führung und baute diese praktisch mit dem Pausenpfiff aus. Die definitive Entscheidung fiel gut 15 Minuten vor Abpfiff mit dem 3:0. Mehr als das 3:1 von Elias Schönenberger gelang Drittligist Wattwil Bunt nicht mehr. «Schade», sagte Muric. Und weiter: «Trotz Niederlage haben wir in der Rückrunde eines der besseren Spiele abgeliefert.»
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