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«Jede unserer Spielerinnen kann ein solches Ereignis in ihr Herz schliessen»

Am Mittwoch bescherte das Los den Frauen von FF Toggenburg im Cup den Traumgegner Grasshoppers aus der Women's Super League. Gespielt wird am Wochenende vom 22./23. August. Die Vorfreude bei Trainer Vitor Domgjoni und den Spielerinnen ist riesig.
Auf Maurine Schnyder, links, und die Frauen von FF Toggenburg wartet Ende August mit dem Cupspiel gegen die Grasshoppers eine echter Leckerbissen. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Vitor Domgjoni, Trainer FF Toggenburg. (Bild: Beat Lazendorfer)

Grasshoppers – allein schon der Name weckt Erinnerungen. Der Lack des einstigen Ruhms weist inzwischen ein paar Kratzer auf, in seinen Bann zieht der Name aber weiterhin.

Deshalb dürfen sich die Frauen von FF Toggenburg schon jetzt auf ein unvergessliches Ereignis freuen. Bei der Cupauslosung am Mittwoch erhielten sie die Grasshoppers zugelost. Gespielt wird am 22. oder am 23. August. Die Zürcherinnen zählen in der Women’s Super League zu den Top-Teams und belegten in der letzten Saison hinter dem Trio Servette, Young Boys und Basel Platz 4.

Ein absolutes Traumlos erwischt

Auf Anfrage zeigt sich Vitor Domgjoni, Trainer von FF Toggenburg, begeistert. Er sagt: «Ich habe die Auslosung live mitverfolgt. Dass wir ausgerechnet die Grasshoppers zugelost erhielten, ist für uns ein absolutes Highlight.» Das Team sei gespickt mit Nationalspielerinnen. «Ein besseres Los hätten wir gar nicht erwischen können.» Sie könnten bei einem solchen Spiel nur profitieren. Und Domgjoni weiter: «Jede unserer Spielerinnen kann ein solches Ereignis in ihr Herz schliessen.»

Vitor Domgjoni, Trainer FF Toggenburg. (Bild: Beat Lazendorfer)

Es sei aber nicht so, dass sie jetzt gleich vor Ehrfurcht erstarren würden. «Wir werden uns zu wehren wissen», sagt Domgjoni, der mit seinem Team zuletzt den Ligaerhalt in der 1. Liga problemlos schaffte.

Und hinter der Aussage des Trainers stecken nicht nur Worthülsen. Im August 2025 trafen die Toggenburger Frauen auf Aarau, das ebenfalls der Women’s Super League angehört. Nach hartem Kampf musste sich das Heimteam auf der Bütschwiler Breite mit 0:3 geschlagen geben. Diana Brändle, Captain von FF Toggenburg, sagte im Vorfeld der Partie: «Wir werden das Herz auf dem Platz lassen.» So ist es gekommen, denn trotz Cup-Aus konnten die Frauen des Aussenseiters kämpferisch überzeugen.

Rückblick in die Vereinsgeschichte

Das Cupspiel der Frauen gegen die Grasshoppers könnte zu keinem besseren Zeitpunkt kommen, denn in diesem Jahr feiert der FC Bütschwil auch sein 75-Jahr-Jubiläum. Und solche Ereignisse bieten immer auch die Gelegenheit, zurückzuschauen. Und war da nicht schon einmal etwas mit den Grasshoppers? Genau. Im Oktober 1987 empfingen die Männer, die damals wie heute der 2. Liga angehörten, im Cup ebenfalls die Grasshoppers. Das Resultat (0:6) war zweitrangig, das Spiel zählt aber noch heute zu den Höhepunkten der Vereinsgeschichte.

Nicht umsonst heisst die Stehrampe auf der Sportanlage Breite, die just 1987 gebaut wurde, noch heute GC-Rampe. Die dürfte an besagtem Wochenende im August gut besetzt sein.

 
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