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Bergbahnen auf Rekordkurs: Flumserberg und Pizol freuen sich über Saisonbilanz

Sowohl die Bergbahnen Flumserberg AG als auch die Pizolbahnen AG verzeichnen positive Saisonbilanzen. Die hohen Besucherzahlen zeichnen sich im Gewinn ab.
Auf dem Flumserberg tummelten sich am Rekordtag des Sommers mehr als 3000 Wander- und Naturfreudige. (Bild: zvg/Bergbahnen Flumserberg AG)

Noch ein letztes Mal die Wanderschuhe an, ab auf den Berg und die Sonne geniessen. Für Wanderfreudige auf dem Flumserberg dauert die Sommersaison noch bis zum 18. Oktober. Schon jetzt zeigt sich: Der diesjährige Sommer steuert auf Besucherrekordzahlen hin. Dies schreibt Bergbahnen Flumserberg AG in einer Medienmitteilung.

Auch für die Pizolbahnen AG hat sich der Sommer erfreulich entwickelt. Nach einem nassen Juli haben laut Medienmitteilung ein Rekord-August und starke Herbstwochenenden zahlreiche Besuchende auf den Berg gebracht. Spitzentag war der 7. September mit 3109 Eintritten an einem Tag. Doch der Rekord gelang den Pizolbahnen schon während des Winters. Mit 270'000 Ersteintritten sei es der beste Winter der Unternehmensgeschichte gewesen.

Dieses positive Ergebnis schlägt sich auch in den Zahlen nieder. Die Flumserberg-Bergbahnen konnten im vergangenen Geschäftsjahr 2025/26 mit den Bahnen, dem Gastro-Betrieb sowie den Sportfachgeschäften einen Betriebsertrag von 37,7 Millionen Franken und einen operativen Gewinn von 7,2 Millionen Franken erzielen. Bei den Pizolbahnen beläuft sich der Betriebsertrag auf 12,46 Millionen Franken – ein Rekord, denn die Schwelle von 12 Millionen Franken knackt das Unternehmen laut Mitteilung zum ersten Mal. Der operative Gewinn beträgt 4,2 Millionen Franken.

Die Beschneiung ist und bleibt wichtig

Für ihren Erfolg machen die Pizolbahnen eine Investition verantwortlich: «Der Ausbau der technischen Beschneiung erwies sich im vergangenen Winter als matchentscheidend», schreibt die Firma. 246 Schneelanzen und 22 Propellermaschinen waren im Einsatz. Ohne sie wäre laut Mitteilung ein Skibetrieb bis Mitte Januar kaum möglich gewesen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026/27 investiert das Unternehmen rund 1,3 Millionen Franken in die Beschneiung. Das Projekt «Beschneiung 4.0» sieht vor, dass die 30 Meter breiten Skipisten von Saisonbeginn bis Saisonende im April stets mit einer rund 60 Zentimeter dicken Auflage aus technischem Schnee bedeckt sind.

Zudem plant das Unternehmen, zu Beginn der Wintersaison Zutritts- und Kassensysteme zu erneuern sowie durch einen neuen Webshop, eine App und kontaktlose Zugänge den Ticketkauf und den Zutritt zum Berg zu erleichtern.

Auch auf dem benachbarten Flumserberg ist die Beschneiung ein Thema. Das Unternehmen plant in den nächsten Jahren, die Beschneiungsanlage zu ersetzen. Weiter will es die Gondelbahn Prodalp-Express ersetzen und die Entwicklung des Tannenboden vorantreiben.

 
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