Kirchenrat sortiert sich neu
An seiner letzten Sitzung im Oktober hat sich der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen neu konstruiert, wie es am Mittwoch in einer Medienmitteilung heisst. «Unser Ziel war es, die Aufgaben konsequent nach inhaltlichen Zusammenhängen zu bündeln. Themen, die zusammengehören, sind nun im gleichen Ressort», sagt Martin Schmidt, Präsident des Kirchenrates. Insgesamt führe die neue Struktur zu weniger Schnittstellen und klareren Verantwortlichkeiten.
Diakonie und Seelsorge seien etwa zu einem Ressort zusammengeführt worden, da die Mitarbeitenden in beiden Bereichen Menschen in belastenden Lebenssituationen beraten. Auch die Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung gehöre neu dazu. Alle Bildungsaufgaben seien nun im Ressort «Bildung und Theologie» gebündelt und die generationenbezogene Arbeit finde im Ressort «Generationen» ihren Platz. Neu sei die Kommunikation dem Präsidium zugeordnet, denn: «Wer die Kirche nach aussen vertritt, verantwortet auch, wie sie kommuniziert.»
Kirchenratspräsident Martin Schmidt führt neben den präsidialen Aufgaben das Ressort «Kommunikation». Sven Hopisch ist neu Vizepräsident des Kirchenrates und führt das Ressort «Bildung und Theologie». Heiner Graf ist für die Finanzen und Liegenschaften zuständig, Urs Noser für das Ressort «Generationen». Christina Hegelbach leitet das Ressort «Gemeindeentwicklung und kirchliches Leben», Heinz Fäh das Ressort «Weltweite Kirche». Annina Policante steht schliesslich dem Ressort «Diakonie und Seelsorge» vor.
Verschiedene Querschnittsaufgaben wie Personaladministration, IT, Rechtsfragen oder die Meldestelle für Persönlichkeitsschutz sind neu bei der Kanzlei zusammengefasst. Das schaffe eine einheitliche Anlaufstelle und entlaste den Kirchenrat.
Schliesslich ist der Rat bei den Ausschüssen über die Bücher gegangen, deren Aufgabe es ist, thematisch abgegrenzte, wiederkehrende Entscheidungsaufgaben zu übernehmen. Der bisherige Ausschuss für Verwaltung und Kommunikation teilt sich nun in «Personal und Geschäftsführung» und «Finanzen und Liegenschaften» auf. Der dritte Ausschuss heisst «Unterstützungsgelder Inland». (kid/ack)
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