«Mein Ziel war es, nicht in der ersten Runde rauszufliegen», sagt die Mosliger Siegerin
Erika Breitenmoser vom Militärschützenverein Wiesen wurde am vergangenen Wochenende am eidgenössischen Schützenfest in Chur die Schützenkrone aufgesetzt. Mit knappen 0,9 Punkten Vorsprung im Königsausstich, dem entscheidenden Finalschiessen, gewinnt sie in der Kategorie Gewehr 300 Meter Ordonnanz E.
Breitenmoser ist mit diesem Sport aufgewachsen und übt ihn nun schon seit 33 Jahren aus. Was sie am meisten schätzt, ist der Austausch zwischen Jung und Alt, sagt die Mosligerin auf Anfrage: «Es könnte ein 80-Jähriger neben einem 10-Jährigen stehen und beide schiessen genau gleich.»
Sie hatte sich keinen Druck gemacht
Mit dem Verein habe sie regelmässig an Wettbewerben teilgenommen. Der Erfolg am eidgenössischen Schiessfest sei für sie trotz langjähriger Erfahrung unglaublich gewesen.
Den Sieg erreicht hätte Breitenmoser mit einem ruhigen Kopf und Konzentration. «Ich habe mir keinen Druck gemacht, weil ich mein Ziel schon erreicht hatte», sagt Breitenmoser. Ihr Ziel sei nur gewesen, nicht in der ersten Runde auszuscheiden. Bis sie realisierte, dass sie Schützenkönigin ist, habe es eine Weile gedauert.

Der Titelgewinn sei nicht nur für Breitenmoser persönlich ein Meilenstein, sondern auch eine grosse Ehre für den MSV Wiesen, wie es in einer Mitteilung des Vereins heisst. Am Sonntagabend wurde Breitenmoser feierlich von ihren Kolleginnen und Kollegen des Vereins, sowie dem Gemeindepräsidenten in Empfang genommen. Nachdem Breitenmoser mit ihnen auf ihren Sieg anstossen konnte, begann für sie bald wieder der Arbeitsalltag und sie begriff immer mehr, dass sie Schützenkönigin ist.
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