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Nach Dieselunfall: Behörden raten vom Baden im Necker ab

In St.Peterzell sind am Dienstag mutmasslich mehrere hundert Liter Diesel in den Necker gelangt. Die Behörden raten deshalb bis Mittwoch vom Baden ab. Es ist bereits die zweite Gewässerverschmutzung im Necker innerhalb weniger Tage.
Nach einer Gewässerverschmutzung werden Proben entnommen. (Bild: Symbolbild: Kantonspolizei St.Gallen)

Am Dienstagvormittag wurde der Notrufzentrale St.Gallen eine Dieselverschmutzung im Chuchibach gemeldet. Ein defekter Dieseltank dürfte dazu geführt haben, dass mutmasslich mehrere hundert Liter Diesel in den Chuchibach und weiter in den Necker gelangten, wie die St.Galler Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt. Die Feuerwehr errichtete umgehend Ölsperren und begann mit dem Abpumpen und Spülen des Gewässers.

Im Einsatz waren die Kantonspolizei St.Gallen, die örtliche Feuerwehr sowie der Umweltschadendienst des Kantons St.Gallen. Auch das Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen war vor Ort. Der Schaden ist derzeit noch nicht abschätzbar.

Die Gemeinden und kantonalen Ämter empfehlen, bis Mittwochmorgen, 1. Juli, im Bereich St.Peterzell bis Lütisburg nicht im Necker zu baden. Für weitere Informationen stehen die Gemeinden Neckertal, Bütschwil-Ganterschwil und Lütisburg zur Verfügung. Das schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Medienmitteilung.

Zweite Verschmutzung innert Tagen

Es ist bereits die zweite Gewässerverschmutzung im Neckertal innerhalb weniger Tage. Erst am Freitag gelangte Milch aus einem Tanklastwagen in den Necker. Die Feuerwehr pumpte das verschmutzte Wasser ab und spülte das Gewässer mit Frischwasser. Der Verursacher, ein 28-jähriger Lastwagenfahrer, konnte ermittelt werden. Nach damaligem Kenntnisstand der Kantonspolizei kamen keine Tiere zu Schaden. (sae)

 
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