Damals im Toggenburg: Von Autosuggestion und dem berühmtesten Toggenburger Zwingli
Vor 100 Jahren
18. Juni 1926: Wattwil. Jedermann hat ein Interesse daran, sich über Suggestion oder Autosuggestion Aufklärung zu verschaffen. Zu diesem Zwecke veranstaltet die Schweizerische Vereinigung der Freunde Coués demnächst in Wattwil ihre bewährten Sechsstundenkurse zur richtigen Erlernung der bewusst angewandten Autosuggestion in der Gesundheitspflege, Erziehung, im Berufsleben und der Lebensführung überhaupt. – Interessenten sind gebeten, sich zu melden bei den Freunden Coués in Zürich.
Vor 50 Jahren
23. Juni 1976: Ebnat-Kappel. Ski-Mädchen in Ebnat-Kappel. Ebnat-Kappel, das am 2. Januar 1977 erstmals in der Geschichte der Ostschweiz einen Weltcup-Riesenslalom organisieren wird, hat zur Zeit die Damen-Nationalmannschaft zu Gast. Drei ganz bekannte Namen sind dabei, nämlich Lise Marie Morerod, Bernadette Zurbriggen und Marie Theres Nadig. Ebenfalls mit von der Partie ist die junge Marlies Oberholzer aus Goldingen, die sich letzten Winter sehr gut geschlagen hat und an der Olympiade in Innsbruck beachtliche Resultate erzielte. Unter der Leitung von Hans Schweingruber absolvieren die Damen in Ebnat-Kappel das einzige gemeinsame Konditionstraining, bevor es am 12. Juli nach Zermatt zum Sommer-Schneetraining geht.
Vor 20 Jahren
19. Juni 2006: Ebnat-Kappel. Nach der Eröffnung der Ludothek im November 2005 fühlt man sich in Ebnat-Kappel mit der neuen Bibliothek nun komplettiert. Am Samstagnachmittag wurde die Bevölkerung von Jung bis Alt mit einem liebevollen Apéro in die Feier eingeführt. Die neue Bibliothek ist wie die Ludothek im Schulhaus Speer untergebracht und bietet bereits eine vielfältige Multikultur. Die über 6000 Titel starke Bibliothek hat nebst Büchern auch Hörbücher, CDs und DVDs zu bieten, während die Ludothek bereits über 1000 Artikel besitzt.
Vor 10 Jahren
22. Juni 2016: Zürich/Wildhaus. Huldrych Zwingli erneuerte einst die Kirche. Jetzt wird das Leben des wohl berühmtesten Toggenburgers verfilmt. Der Spielfilm, der zum 500-Jahr-Jubiläum der Reformation Premiere feiern soll, stammt aus gutem Hause. Mit einem Budget von sechs Millionen Franken wird «Zwingli» einer der teuersten Schweizer Filme. Wie das kirchliche Newsportal ref.ch schreibt, ist ein historischer Spielfilm mit Fokus auf Zwinglis Zeit in Zürich geplant. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Huldrych Zwinglis Ehefrau Anna, die sich nach seinem Tod an das gemeinsame Leben erinnert. «An ein Leben, das zwischen unendlicher Liebe und gegenseitigem Unverständnis schwankte und von Glück wie von Tragik gekennzeichnet war», wie C-Films dieser Tage bekanntgab. (red)
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