Sogar eine Teilnehmerin von Olympischen Spielen ist am Start
Die 50. Ausgabe der Kreuzegg Classic übertrifft alles bisher Dagewesene. Stand Mittwoch haben sich über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet. Somit erfüllt sich der Wunsch von OK-Präsident Magnus Gmür, den er vor vier Jahren bei seinem Amtsantritt geäussert hatte. Damals sagte er: «Wir wollen innerhalb von drei Jahren die 1000er-Marke knacken.»

Nun hat es ein Jahr länger gedauert. Das trübt seine Freude aber keineswegs, fällt die Rekordbeteiligung doch auf die Jubiläumsausgabe, was den Anlass noch spezieller macht. Beim Blick auf das Teilnehmerfeld fällt auf, dass nicht nur die Quantität des Teilnehmerfeldes in neue Dimensionen vorgestossen ist. Auch bei der Qualität muss sich die Kreuzegg Classic nicht verstecken. Mehrere Top-Läufer aus dem In- und Ausland gehen am Samstag kurz vor 11.30 Uhr ins Rennen.
Verdopplung der Teilnehmerzahl
Vor zwölf Monaten überquerten in den Kategorien 10 Kilometer, 16 Kilometer sowie beim klassischen Berglauf über die Halbmarathon-Distanz 331 Läuferinnen und Läufer die Ziellinie. «Nun erwarten wir über 600», sagt Gmür. «Wahnsinn, wir konnten die Zahl praktisch verdoppeln.» Die übrigen gut 400 Teilnehmenden verteilen sich auf die Bike-Rennen und Schülerkategorien.
Über die gut 21 Kilometer von Bütschwil hinauf zum Underälpli strebt die Zürcherin Pascale Rebsamen ihren vierten Sieg in Folge an. Ihr in die Quere kommen könnten gleich mehrere Läuferinnen. Da wäre Luna Sommerfeld aus Stäfa, Rookie des Jahres 2025 im Duathlon. Mitfavoritin ist auch die Deutsche Laura Hottenrott. Die Mittel- und Langstreckenläuferin startete bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris. Ihre Bestzeit über die Marathon-Distanz liegt bei starken 2,23 Stunden.
Bei den Herren ist mit Mekonen Tefera, Nidau, der Vorjahressieger erneut dabei. Ihm gefährlich werden könnte Armin Flückiger, Rapperswil-Jona, Sieger beim 100 Kilometer von Biel im Jahr 2024. Nicht ausser Acht lassen sollte man Arnold Aemisegger, Triesenberg, Sieger des letztjährigen Transviamala Trail und Erster beim Berglauf Hoher Kasten 2025.
Gespannt darf man auch auf das Abschneiden von Raphael Josef aus Bronschhofen sein, der den diesjährigen Zürich Marathon als schnellster Schweizer beendete. Und ganz speziell anfeuern dürften die Zuschauerinnen und Zuschauer an der Strecke den Wattwiler Lokalmatador Stefan Richle. Dem 43-Jährigen, vor zwölf Monaten Dritter, ist auch am Samstag ein absoluter Spitzenplatz zuzutrauen. Für OK-Präsident Magnus Gmür ist klar: «Wir dürfen uns auf spannende Rennen freuen.»
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