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Das spezielle Grümpeli im Toggenburg: Wettkampfglück für die Helden der Nacht

Das Ennetbühler Bschöttirohr-Grümpeli zog auch dieses Jahr viel Publikum an. Dass das Turnier mit 24 Teams am Samstag ausverkauft war, überraschte nicht, denn das war bereits in den Jahren zuvor der Fall. Den Titel gewannen die «Helden der Nacht».
Volle Action garantiert: das fünfte Beschöttirohr-Grümpeli war ein kurzweiliges Spektakel. (Bild: Christof Lampart)
Irgendwie nach vorne kicken: In Ennetbühl ging es zur Sache. (Bild: Christof Lampart)

Im Finale kam es zur Neuauflage des 2025er Finals. Die «Helden der Nacht» besiegten den Titelverteidiger von «Branderwärme» mit 8 zu 2 Toren. Es ist bereits der dritte Sieg der «Helden der Nacht».

Der Trostpreis für den letzten Platz, der «Spezli-Cup», der aus einem Kasten Bier besteht, «sicherte» sich «TV Lichtensteig».

Zwei Tore fallen in drei Sekunden

Blauer Himmel, warmes Sommerwetter und viel Volk in Festlaune. Die Musikgesellschaft Ennetbühl, die bereits zum fünften Mal das Bschöttirohr-Grümpeli organisierte, durfte zufrieden sein. Denn der Sportanlass, ein gelungener Mix aus überschaubaren Ambitionen und überschäumenden Emotionen, lockte schon zur Mittagsstunde viele Schaulustige hoch ins Nüsslisbühl. Dorthin, wo auf die Durstigen eine Festwirtschaft, für die Angemeldeten schweisstreibende Kicks und für die Zuschauerinnen und Zuschauer spannende Wettkämpfe warteten.

Und natürlich: Trash-Talk. Denn ein solcher blieb bei den oft unübersichtlichen Aktionen der Akteure nicht aus. Wobei nicht immer der Gegner ins verbale Visier geriet – denn nur allzu oft «flipperte» das Runde nicht ins Eckige, sondern der gut gemeinte, aber schlecht getimte Pass in die Beine der Kontrahenten. Auch zwei Tore in gefühlt drei Sekunden waren möglich – denn der Anstoss erfolgte immer vom Goalie aus. Und wenn der Angreifer den Torhüter sofort wieder attackierte, so war das «Leder» nach einem geglückten Block postwendend wieder im Kasten.

Durchhaltevermögen gefragt, auf und neben dem Platz

Das Abklatschen mit dem Gegner gehörte nach dem Spiel jedoch ebenso zum Ritual wie das spätere, gemeinsame Durstlöschen, was für einen schönen Umsatz in der Festbeiz bis in die frühen Morgenstunden sorgte.

Irgendwie nach vorne kicken: In Ennetbühl ging es zur Sache. (Bild: Christof Lampart)

Entsprechend zog Matthias Wickli, Beschöttirohr-OK-Präsident und Präsident der Musikgesellschaft Ennetbühl in Personalunion, am Sonntag eine positive Bilanz: «Die Stimmung war super – nicht nur am Turnier, sondern auch am Fest danach. Und es gab auch keine schweren Verletzungen. Es lief also auch dieses Jahr alles bestens für uns.»

 
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