Ehemaliger Güterschuppen beim Bahnhof Nesslau abgerissen
Nesslau steckt im Wandel. Vor kurzem durfte das Einwohneramt die viertausendste Einwohnerin am Schalter begrüssen, wie diese Zeitung berichtete. Somit ist die Bevölkerungszahl der Gemeinde in fünf Jahren um genau zehn Prozent angestiegen.
Auch der Bahnhof in Nesslau verändert sich. Dort wird dieser Tage gebaut. Am Donnerstagnachmittag lag der Güterschuppen in Trümmern. Das Holzgebäude am Bahnhof Nesslau-Neu St.Johann wurde abgerissen. Der Grund dafür sei der schlechte Zustand des Schuppens gewesen, wie Tina Laubscher, Mediensprecherin der Schweizerischen Südostbahn AG, auf Anfrage sagt.
Schäden eines Brandes wurden nicht repariert
Die Schweizerische Südostbahn nutzte den Güterschuppen als Stauraum für Infrastruktur. Zusätzlich diente ein Teil der Fläche als Pausenraum für die Lokführerinnen und Lokführer von Thurbo. «Den Thurbo-Lokführerinnen und ‑Lokführern steht nun ein neuer Pausenraum im alten Postgebäude zur Verfügung, das die Südostbahn von der Post übernommen hat», sagt Laubscher.
Den schlechten Zustand des Gebäudes begründet Laubscher auch mit einem Brand an der Fassade auf der Seite in Richtung Wattwil vor einigen Jahren, dessen Schäden nie repariert wurden. Da der Güterschuppen ohnehin grösstenteils leer stand, wurde er nun abgerissen. «Längerfristig plant die Schweizerische Südostbahn, das Areal zu entwickeln, und hat dafür eine Studie in Auftrag gegeben», sagt Laubscher. Die ersten Ergebnisse erwartet das Bahnunternehmen gegen Ende des Jahres.
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