• Medien berichten über Missstände im Generalsekretariat des Waadtländer Raumplanungs- und Umweltdepartements von Jacqueline de Quattro. (Archiv)
    Medien berichten über Missstände im Generalsekretariat des Waadtländer Raumplanungs- und Umweltdepartements von Jacqueline de Quattro. (Archiv)  (Keystone/LAURENT GILLIERON)

Untersuchung gegen de Quattros rechte Hand

Im Kanton Waadt ist nach Vorwürfen über Missstände im Raumplanungs- und Umweltdepartement eine Administrativuntersuchung eröffnet worden. In der Kritik steht Nicolas Chervet, Generalsekretär der Abteilung und rechte Hand von Staatsrätin Jacqueline de Quattro.
Lausanne. 

Die Kantonsregierung bestätigte am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA Berichte der Onlineportale 24heures.ch und rts.ch. Der Entscheid wurde am 30. Oktober getroffen und danach umgesetzt, wie Staatskanzler Vincent Grandjean sagte. Die Untersuchung wird von einer externen Stelle durchgeführt. Ein Bericht wird bis Weihnachten erwartet.

Bereits vor einigen Jahren hatte eine auf Fälle von Mobbing und Belästigung spezialisierte Verwaltungseinheit die Arbeitsweise des Generalsekretariats untersucht. In letzter Zeit gab es erneut Medienberichte über Personalabgänge und ein schlechtes Arbeitsklima.

Die vom Staatsrat angeordnete Untersuchung werde "bestimmte Vorwürfe von Missständen" klären, erklärte die Staatskanzlei weiter. Es gehe darum, Fakten abzuklären und das Management, die Organisation sowie die Prozesse zu analysieren, welche das Arbeitsklima in diesem Departement beeinflussten.

Chervet leitet seit Mai 2013 das Generalsekretariat von de Quattros Abteilung, zunächst im Sicherheitsdepartement und später im Raumplanungsdepartement. Nach Abschluss des Berichts will die Kantonsregierung über mögliche Folgemassnahmen entscheiden. In der Zwischenzeit bleibt Chervet im Amt, er wird nicht suspendiert.

Verstösse gegen Strassenverkehrsgesetz

Als Arbeitgeber wird sich der Staatsrat auch zu einer weiteren Affäre äussern müssen, in die der hohe Beamte verwickelt ist. Am 27. August verurteilte die Staatsanwaltschaft diesen wegen zweier Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz.

Er hatte einer Autofahrerin, deren Fahrzeug er Ende 2018 in Prilly VD gerammt hatte, einen falschen Namen und eine falsche Telefonnummer angegeben. (sda)

19. Nov 2019 / 18:23
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