• Nach einer Fahrt ohne seinen bei einem Sturz verletzten Lenker legte sich das Motorrad ins Gras.
    Nach einer Fahrt ohne seinen bei einem Sturz verletzten Lenker legte sich das Motorrad ins Gras.  (Kantonspolizei Fideris)

Führerloses Motorrad fuhr 200 Meter weit

Zu einem ungewöhnlichen Unfall ist es am Samstag im bündnerischen Fideris gekommen. Ein führerloses Motorrad legte nach einem Selbstunfall eine Strecke von fast 200 Metern zurück. Der abgeworfene 80-jährige Lenker wurde leicht verletzt.
Fideris GR. 

Der Motorradfahrer aus Deutschland war um 16.00 Uhr auf der Nationalstrasse A28 von Küblis kommend in Richtung Schiers unterwegs, wie aus einer Mitteilung der Kantonspolizei Graubünden vom Sonntag hervorgeht. Bei der Einmündung Arieschbach sei er an den unmittelbaren rechten Fahrbahnrand geraten und mit der rechtsseitigen Leitplanke kollidiert.

Der Lenker stürzte, das führerlose Motorrad aber stabilisierte sich und setzte seine Fahrt auf der abfallenden Fahrbahn selbstständig fort. Es legte eine Distanz von insgesamt 190 Metern in einer Rechtskurvenbewegung, was auch der Streckenführung entspricht, eigenständig zurück. Letztlich kam es auf dem angrenzenden Bahntrassee der Rhätischen Bahn zum Stillstand. (sda)

05. Jul 2020 / 10:55
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