• Die japanische Regierung pumpt erneut Milliarden in die Volkswirtschaft des Landes, um aus der aktuellen Flaute herauszukommen. (Symbolbild Shibuya, Tokio)
    Die japanische Regierung pumpt erneut Milliarden in die Volkswirtschaft des Landes, um aus der aktuellen Flaute herauszukommen. (Symbolbild Shibuya, Tokio)  (KEYSTONE/AP/Kiichiro Sato)

Japan legt bei den Milliardenhilfen nach

Japan erwägt einen weiteren Nachtragshaushalt von mehr als 100 Billionen Yen, also umgerechnet rund 900 Milliarden Franken, zur Eindämmung der Folgen der Coronavirus-Krise. Dies geht aus einem Medienbericht vom Montag hervor.
Tokio. 

In der Budgeterhöhung seien rund 60 Billionen Yen für Niedrigzinskredite für Unternehmen enthalten, die stark von den Coronavirus-Folgen betroffen seien, berichtete die normalerweise gut informierte japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Montag. Es werde erwartet, dass das Vorhaben am Mittwoch auf einer Kabinettssitzung seinen Segen erhalte, hiess es weiter.

Im April war bereits ein Konjunkturprogramm im Rekordvolumen von umgerechnet rund 1000 Millionen Franken geschnürt worden.

Die weltweit drittgrösste Volkswirtschaft steht wegen der Coronavirus-Krise ebenso wie viele andere Länder vor einer tiefen Rezession. Die Regierung hatte die Bürger angesichts der Pandemie gebeten, zu Hause zu bleiben. Zudem wurden Firmen aufgefordert, ihre Werkstore geschlossen zu halten. Analysten erwarten, dass die Wirtschaftsleistung im laufenden Quartal in prozentual zweistelliger Höhe schrumpft. (sda/reu)

25. Mai 2020 / 00:25
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