• Altes Rathaus Triesenberg
    Das Dorfzentrum, der Walserdialekt und der Ausblick ins Tal sind einige Dinge, worauf die «Bärgerinnen» und «Bärger» stolz sind.  (Daniel Schwendener)

Triesenberg: «Lebensqualität auf hohem Niveau»

Weshalb leben die Einwohnerinnen und Einwohner gerne in der höchstgelegenen Gemeinde des Landes, was schätzen sie an ihrer Heimatgemeinde und wo befindet sich in Triesenberg ihr Lieblingsplatz? Das «Liechtensteiner Vaterland» hat nachgefragt.
Triesenberg. 

Christoph Bühler: «Da ich in Triesenberg aufgewachsen bin, ist es sehr naheliegend, dass es mir in dieser Gemeinde einfach am besten gefällt. Ich hatte eine sehr tolle, glückliche und aktive Kindheit in Triesenberg und von daher kenne ich die Gemeinde wie meine Westentasche. Sehr toll ist es auch, im Frühjahr und vor allem Herbst über der Nebeldecke zu sein und die Sonnenstrahlen zu geniessen, wenn die Tal-Menschen im Nebel langsam den ‹grauen Koller› bekommen. Aber auch im Sommer und im Winter kann man jeden Tag die grenzenlose Aussicht geniessen. Als begeisterter Wintersportler ist die Nähe zum Skigebiet Malbun zudem ein wichtiger Grund, weshalb ich sehr gerne in der höchstgelegenen Gemeinde lebe. Zudem sind die Menschen in Triesenberg auf eine positive Art einfach speziell und der Zusammenhalt ist stark.»

Marlies Bätschi-Beck: «Mein Lieblingsort in Triesenberg ist das ‹Erbi› in Rotenboden. Dort setze ich mich gerne aufs Bänkli und geniesse einfach die Ruhe und den Blick ins Tal hinunter.»

Franz Gassner: «Ich bin gebürtiger Triesenberger und fühle mich in der Walsergemeinde rundum wohl. Obwohl ich während meiner Tätigkeit als Servicetechniker viele Länder bereist habe, bin ich immer wieder gerne nach Triesenberg zurückgekehrt. Am ‹Bärg› sagt man einander Du, man kennt sich und hilft einander. Das ergibt einen grossen sozialen Zusammenhalt. Wenn ich an das einmalige Dorfzentrum, den herrlichen Ausblick ins Rheintal und die wunderschönen Kulturlandschaften vor und ‹hinder am Kulm› denke, komme ich ins Schwärmen. Lieblingsorte gibt es einige. Wenn ich aber einen herausheben soll, dann wäre das der Weiler ‹Hinderprutatscheng›. Eine Oase der Ruhe mit einem überraschend schönen Weitblick ins nördliche Rheintal und die umliegenden Berge der Alvierkette und des Alpsteins. ‹Äns de scho›!» 

Nadja Beck-Nigg: «In Triesenberg zu wohnen, war schon vor vielen Jahren ein Traum von mir, um der Hektik im Land zu entfliehen. An der höchstgelegenen Gemeinde schätze ich die Nähe zu der Natur. Es ermöglicht mir komfortables, ruhiges und naturnahes Wohnen. Die Vorteile sind, dass man durch die Kleinheit des Landes alle anderen Orte in Liechtenstein in kürzester Zeit gut erreichen kann. Mein Lieblingsort ist schwer definierbar. Ob Wald, Wiesen, an Bächen oder auf den Spuren des WalserSagenWegs – die Natur ist mein Lieblingsort. Heimat ist für mich ein Ort, an dem ich einfach ich selbst sein kann und mich die anderen so kennen.»

Noah Schädler: «Ich lebe sehr gerne in Triesenberg, da meine Familie und auch meine Freunde hier leben und ich hier aufgewachsen bin. Ich schätze den unkomplizierten Umgang und das grosse Angebot an Sport und Kultur. Auch der einzigartige Dialekt liegt mir an Herzen. Zu meinen Lieblingsplätzen zähle ich den ‹Guggerboda› und das ‹Prufatscheng›.»

Adriana Nentwich-Tomasoni: «Ich bin ein Kind der Berge und die Walsergemeinde ist meine Heimat. Da bin ich gross geworden, zur Schule gegangen und habe mir mit einem Trachtengeschäft mitten im Herzen von Triesenberg meinen Lebenstraum erfüllt. Jeden Tag, wenn ich aufstehe, geniesse ich die schöne Aussicht ins Tal und bin dankbar, dass ich an so einem schönen Ort leben darf. Ich schätze unseren Walserdialekt, das gute Essen, die Kultur und das Brauchtum, die Geselligkeit der Bewohner, das Glockengeläut unserer schönen Pfarrkirche sowie das Alpengebiet mit seinen Bergkapellen. Ich geniesse das Skifahren und Wandern in den Bergen, das Pfeifen der Murmeltiere sowie das Läuten der Kuhglocken. Im ‹Hinterprufatscheng› ist die Welt noch wie anno dazumal, man spürt Ruhe und Erholung. Man hat einen sehr schönen Ausblick ins Rheintal und auf die umliegenden Berge. Was mir besonders gefällt, ist der alte Stall aus dem Jahr 1793 im ‹Oberguad› sowie das denkmalgeschützte Wohnhaus.»

Felix Beck: «Warum ich gerne in Triesenberg wohne, beantworten mir die Talbewohner: Unsere Gemeinde ist das Naherholungsgebiet des Landes. Die schönsten Wanderungen habe ich stets vor der Haustür gestartet – sei dies über die Drei Schwestern oder auf den Falknis. Auch leichte Wanderungen wie zum Wildschloss oder ins Tal – ‹dr Bärger› kann von zu Hause aus starten. Auch kulinarisch sind wir gesegnet, denn welche andere Gemeinde bietet so eine Auswahl an Gastronomiebetrieben wie Triesenberg inklusive dem Alpengebiet? Triesenberg ist eine vielseitige Gemeinde, die sehr viel bietet und wo das Dorfleben funktioniert. Trotz der bescheidenen Einwohnerzahl und der Weitläufigkeit haben wir vermutlich das schönste Dorfzentrum mit Einkaufsmöglichkeit, einer Arztpraxis für Kinder und Erwachsene, dem Pflegeheim und Rathaus sowie vielem mehr in unmittelbarer Nähe.»

Doris Pichler: «In Triesenberg bin ich aufgewachsen, hier lebt meine Familie und hier fühle ich mich zu Hause. Es ist einfach schön, am ‹Bärg› zu wohnen und dass man einander kennt. Wenn man spazieren oder einkaufen geht, plaudert man, was ich sehr schätze. Ausserdem haben wir eine wunderschöne Aussicht ins Tal und einen einzigartigen Dialekt, welchen man unbedingt beibehalten sollte. Meine Lieblingsorte sind ‹Prufatscheng›, ‹Üelischboda› und unsere wunderschöne Bergwelt.»

Michael Gätzi: «Triesenberg ist für mich Heimat. Das sind meine Familie, das Dorfleben, die Menschen, der Walserdialekt und noch vieles mehr. Ich bin hier aufgewachsen und geniesse es, dass ich nur ein paar Minuten gehen muss und schon inmitten der schönsten Natur bin. Einer meiner Lieblingsplätze ist der Steg. Als Kind verbrachte ich dort so manche Ferien mit meinen Grosseltern. Ich finde den Steg ein ruhiges und malerisches Stück Erde, wo ich mich auch heute noch in meiner Freizeit sehr gut erholen kann.»

Jessica Kressig: «In Triesenberg, der Sonnentereasse Liechtensteins, zu wohnen, bedeutet für mich Lebensqualität auf hohem Niveau. Ich bin täglich fasziniert von dem wunderschönen Blick ins Tal, egal zu welcher Jahreszeit. Ich schätze an Triesenberg die Zusammengehörigkeit, das freundliche ‹Guata Morga› auf dem Dorfplatz, aber auch den einzigartigen Dialekt. Mein Lieblingsplatz ist auf ‹Gnalp› – ich mag dort die Ruhe, Natur und den weiten Blick ins Tal!»

Christoph Beck: «Ich habe nicht nur einen Lieblingsplatz, sondern etliche. Welchen ich aufsuche, kommt immer auf die jeweilige Situation an. Es gibt Plätze, um alleine zu sein, einige, um mit der Familie Zeit zu verbringen, andere, um sich zu treffen und solche, um einfach zu sein. Diese Plätze sind einfach zu finden, zum Beispiel in Malbun, Steg oder im rheintalseitigen Gemeindegebiet – inmitten der tollen Natur, im Dorf und bei den Sportanlagen, wo Jung und Alt sich trifft. Triesenberg ist mein Platz und ich bin stolz, ‹än Bärger zsi›. Die Einzigartigkeit, die Vielfalt und der Zusammenhalt gefallen mir am ‹Bärg› besonders gut.»

Manuela Schädler-Kindle: «Ich wohne gerne in Triesenberg, weil es mir einfach unheimlich gut gefällt und auch die meisten meiner Freunde dort zu Hause sind. Seit zirka 15 Jahren lebe ich am ‹Bärg›, habe mich vom ersten Tag an zu Hause gefühlt und möchte nicht mehr runter ins Tal. Ich bin immer noch Bürgerin von Triesen, aber in meinem Herzen schon lange eine Triesenbergerin. Einen speziellen Lieblingsort habe ich nicht, aber ich geniesse die Momente in der Natur, wenn ich mit meiner Freundin spazieren gehe – ob über Rizlina nach Masescha, den WalserSagenWeg oder einfach quer durchs Dorf – es ist überall schön.»

Pascal Gassner: «Ich lebe gerne in Triesenberg, weil es meine Heimat ist. Es ist der Ort, wo ich aufgewachsen bin und auch für immer sein möchte – ‹eimal än Bärgr, albi än Bärgr!› Ich schätze besonders, dass Triesenberg eine bodenständige Gemeinde ist, in der jeder jeden kennt. Natürlich ist auch die Aussicht ins Tal einzigartig. Das Alpengebiet hat es mir besonders angetan. Am liebsten bin ich in Steg und Malbun.»

Karin Schnider: «Ich wohne in Triesenberg, weil ich hier aufgewachsen bin. An der höchstgelegenen Gemeinde schätze ich, das man die Einwohner kennt, sich grüsst und unterhält. Es gibt einige Lieblingsorte, zum Beispiel Gaflei, Silum und Valüna. Mein Favorit ist aber das Malbun – dort kann ich abschalten und geniessen.»

Christian Seger: «Grundsätzlich bin ich nach Triesenberg gezogen, weil ich mit einer ‹Bärgerin› verheiratet bin und wir dort die Möglichkeit hatten zu bauen. Ich hatte aber schon während der Schulzeit gute Freunde in der Gemeinde. Ich lebe sehr gerne dort und geniesse die Aussicht jeden Tag aufs Neue. Mein Lieblingsort ist natürlich bei uns im ‹Winkel› oder das schöne Malbuntal und ‹Prufatscheng›.»

Sonja Schädler: «‹Im Bärg› zu wohnen, ist für mich einfach ein Traum. Ich geniesse täglich die Aussicht übers ganze Rheintal und die Ruhe. Sobald ich zu Hause bin, fühle ich, wie ich mich so richtig vom Alltag erholen kann. Ausserdem liebe ich es, wenn es bei uns so richtig viel Schnee hat oder wenn wir im Herbst über dem Nebelmeeer sind. Auch das Dorf- und Vereinsleben schätze ich in Triesenberg. Man kennt sich und trifft sich an diversen Dorfveranstaltungen. Meinen Lieblingsort verrate ich aber nicht. Der bleibt geheim, damit ich ihn alleine geniessen kann.»

Margrit Schädler: «Ich bin in Triesenberg geboren, hier bin ich zu Hause und hier lebt meine Familie. Ich schätze den Kontakt, dass wir ein Walserdorf sind und uns durch den Dialekt abheben. Und natürlich, dass ich auf einer bevorzugten Sonnenterrasse leben darf und im Herbst das Nebelmeer mit einer unglaublichen Aussicht geniessen kann. Mein Lieblingsplatz ist in unseren Bergen. Da gibt es verschiedene schöne Ziele, die ich regelmässig angehe.»

Patrik Beck: «Ich glaube, die meisten fühlen sich dort am wohlsten, wo sie aufgewachsen sind. Bei mir sind das der Triesenberg und die Berge. Das Gefühl, ‹da oben› zu sein und einfach über alles hinwegblicken zu können, ist sehr befreiend und inspirierend. Zudem empfinde ich unsere Gemeinde als sehr persönlich – man kennt sich. Es gibt viele Plätze und Orte, wo ich gerne bin. Ab und zu nehme ich im Büro mein iPad und fahre an eine grüne Ecke, wo ich ganz anders nachdenken kann. Solche Ecken, mit oder ohne Aussicht, gibt es ganz viele. Ein Lieblingsplatz von mir ist sicherlich Malbun, wo ich auch wohne. Das Schöne dort ist die Kombination aus absoluter Ruhe, fast schon Einsamkeit, beispielsweise im Frühjahr und Spätherbst, und dem aktiveren Leben im Winter und Sommer, wo man Leute aus dem ganzen Land entspannt in ihrer Freizeit trifft und kennenlernt.»

Renate Feger: «Zum dritten Mal wohne ich seit 2013 wieder in Triesenberg, wo ich meine Kindheit verbringen durfte. Aller guten Dinge sind drei und wenn es mir nicht verwehrt bleibt, möchte ich gerne den Rest meines Lebens dort verbringen. Die Nähe zur Bergwelt im Sommer und im Winter, kühle Sommerabende, das Nebelmeer im Herbst, am längsten Sonne im Winter, der Weitblick und nicht zuletzt die ‹Bärger› selbst sind Gründe, weshalb ich gerne dort wohne.» (bc)

25. Jun 2019 / 10:12
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