«SonnenPlatz» Triesen: «Es läuft alles nach Plan»

Im Oktober soll mit dem Bau vom «SonnenPlatz – Leben und Einkaufen» gestartet werden.

Es war ein langer und zäher Weg, den die CMHE Fami­lienstiftung Heidegger gehen musste, um ihre Idee des «SonnenPlatzes» umzusetzen. Die Lawine losgetreten hatte im Jahr 2013 der Triesner Gemeinderat, als er den Gestaltungsplan und damit die Sonderbauvorschriften genehmigte. Gegen diese kämpften die Gegner mit harten Bandagen. Den Durchblick hatte bei all den Beschwerden, Gutachten und Gerichtsentscheiden, die danach folgten, kaum noch jemand. Und irgendwann glaubte ohnehin keiner mehr, dass ein Dienstleistungszentrum ge­baut werden würde. Doch dann folgte im Oktober 2017 die Überraschung, als Gegner und Befürworter sich miteinander an einen Tisch setzten, die Vergangenheit ruhen liessen und gemeinsam zu einer Lösung, mit der alle Seiten gut leben konnten, gelangten. Aus einem langen Streit wurde Einvernehmen – und aus dem ehemaligen «DLZ Sonne» der «SonnenPlatz». 

Die Baubewilligung sollte bald eintreffen
Und nun warten die Triesnerinnen und Triesner gespannt, wann denn mit dem Bau gestartet wird, denn die Bauvisiere auf dem Sonnenareal stehen seit Mai. Seither ist aber nichts weiter passiert. Ausser, dass das Amt für Bau und Infrastruktur (ABI) mit der Sanierung und dem Umbau der Landstrasse – vom Sonnenkreisel bis zum Restaurant Adler – gestartet hat. Dieser wird laut Vorsteherin Daniela Wellenzohn-Erne bis Ende Jahr fertiggestellt. Das eine habe aber mit dem anderen nichts zu tun, erklärt sie auf Anfrage. Nur, dass die Dorfstrasse, die ein Projekt der Gemeinde Triesen ist, dann in Abstim­mung mit der Überbauung «SonnenPlatz» ausgebaut wird. Und laut Nicola Sanzo, der stellvertretend für die Bauherr-schaft Auskunft gab, soll der Startschuss dafür schon bald fallen: «Die Baueingabe wurde vor einiger Zeit gemacht und befindet sich noch in Abklärung.» Dass diese einige Zeit beansprucht, sei aber nichts Aussergewöhnliches. «Es verläuft alles nach Plan und wir sind guter Dinge, sie bald zu erhalten, um mit dem Bau los­zulegen.» Ein Datum für den Spatenstich sei noch nicht festgelegt, man gehe aber von Oktober aus. 

«Gewerberäume sind bereits alle vermietet»
Entstehen wird eine Überbauung, die aus drei kubischen Baukörpern besteht, die durch ihre versetzte Anordnung Be­zug auf die jeweils prägenden Kontexte wie Landstrasse, Sonnenkreisel und Dorfstrasse nehmen und auf einem verbindenden Sockelgeschoss ruhen. In ersterem sind hauptsächlich Geschäfte, wie eine Migros-Filiale, geplant. Auch ein Café oder Restaurant soll auf dem Sonnenareal seinen Platz bekommen. 

Welche Anbieter dies sind, will die Bauherrschaft noch nicht sagen, nur so viel: «Die Gewerbe- und allgemeinen Räume im Sockelgeschoss sind bereits alle vermietet.» Die darüberliegenden Gebäude werden mit den Grünflächen einen Wohnpark bilden. Mit der Vermietung der Wohnungen wird die Bauherrschaft aber noch warten. Sie ist aber davon überzeugt, dass die Verkaufsgeschäfte, Dienstleister wie auch das Gastgewerbe und die Wohnungen das Ortszentrum rund um den «SonnenPlatz» aufwerten werden. (bc)

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