• FC Buchs - FC Triesen
    Trotz starkem Kampf verlor Triesen gegen Buchs in letzter Sekunde und hat daher «erst» drei Punkte auf dem Konto.  (Jürgen Posch)

«Der Unterschied zur Viertliga ist gross»

Der FC Triesen stieg letzte Saison wieder in die Drittliga auf. Trainer Fabian Hutter blickt nun auf den Saisonstart zurück.

Trotz des zweiten Ranges in der letzten Saison schaffte der FC Triesen (FCT) als bestes zweitplatziertes Team den Aufstieg von der Viert- in die Drittliga. Vor der Saison sagte Trainer Fabian Hutter, dass es für den FCT ein spannendes Abenteuer werden wird. Nach den ersten drei Spielen betont er, dass der Unterschied zwischen den beiden Ligen schon deutlich ist. «Viele von uns kannten die Liga schon. Doch der Unterschied zur Viertliga ist schon gross. Einerseits ist die Aufmerksamkeit von Medien und Zuschauer höher. In Buchs waren zum Beispiel fast 300 Zuschauer anwesend. Andererseits ist das Niveau schon höher», so Hutter.

«Dieser Punkt wäre schön gewesen»
Trotz der Unterschiede zwischen den beiden Ligen hielt der Verein auch nach dem Aufstieg an seiner Philosophie fest und agiert weiterhin mit einem jungen Team. Damit will man in Triesen den Klassenerhalt schaffen und sich in der dritten Liga etablieren. Nach den ersten drei Saisonspielen stehen die Triesner nun mit drei Punkten da. «Der Auftaktsieg gegen Landquart war gut und dann haben wir mit Buchs und Chur gleich zwei Aufstiegsfavoriten bekommen», blickt Trainer Hutter zurück und fügt an, «Gegen Buchs haben wir eine sehr gute erste Halbzeit gezeigt. In der zweiten Hälfte sah man dann aber die Qualität von Buchs. Es ist aber bitter, wenn man in der Nachspielzeit verliert. Dieser Punkt wäre schön gewesen.» Ebenfalls ärgerlich ist auch die 2:4-Niederlage gegen Chur. Wiederum hielt Triesen in der ersten Halbzeit gut mit. «Dann haben wir uns mit einer unnötigen roten Karte selbst das Genick gebrochen.»

Triesen nach drei Spielen schon mit 24 Strafpunkten
Diese rote Karte gegen Chur ist auch mitverantworlich, warum Triesen nach nur gerade drei Spielen schon 24 (!) Strafpunkte auf dem Konto hat. Im Vergleich dazu: In der letzten Saison holte Triesen in 18 Spielen 49 Strafpunkte. Daher stellt sich die Frage, ob Triesen plötzlich auf einen aggressiveren Spielstil setzt? «Nein, das will ich nicht so sagen. Wir müssen in der Drittliga sicher viel aufwenden und kämpfen. Doch allein diese dumme rote Karte hat 15 Strafpunkte eingebracht. Zudem kommt noch die eine oder andere unnötige gelbe Karte hinzu. Daher sieht es nach viel aus, aber das hat nichts mit unserem Spielstil zu tun», erklärt Hutter. 
An diesem Wochenende hat der FC Triesen spielfrei. Doch bereis am Mittwoch geht es im Liechtensteiner Cup weiter. Nach dem 0:6-Sieg bei Vaduz III wartet in der zweiten Runde die zweite Mannschaft des FC Balzers auf das Team von Hutter. «Wir wollen natürlich jedes Spiel gewinnen und werden das auch gegen Balzers versuchen. Doch der Cup hat für den FC Triesen nicht die ganz grosse Priorität», erklärt der FCT-Trainer. (rb)

14. Sep 2019 / 12:00
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