• Zahlreiche Helfer haben fleissig an den Hindernissen für den ersten Hindernislauf in Liechtenstein gearbeitet.

Schlussspurt vor Hindernislauf-Premiere

Am 14. September findet in Ruggell und Schellenberg der «LieMudRun» statt. Noch gibt es für die Organisatoren einiges zu tun.

Vor einigen Monaten ist der Verein Hindernislauf Liechtenstein mit seinem Vorhaben, einen Hindernislauf in Liechtenstein zu organisieren, an die Öffentlichkeit gegangen.  Der Name der Veranstaltung, «LieMudRun» lässt erahnen, was auf die Läuferinnen und Läufer zukommt. Man muss Hindernisse überwinden oder, wie der Name schon verrät, eben auch einmal durch den Schlamm robben.

Hindernisläufe wie jener, der am 14. September in Ruggell und Schellenberg stattfinden wird, sind anderswo schon längst populär. Der Verein Hindernislauf Liechtenstein hat sich dazu entschieden, hier etwas auf die Beine zu stellen, weil es in der Nähe bisher nichts Ähnliches gab. Und das Angebot soll dabei möglichst jeden abholen. Es kann über 8, 12 oder 20 Kilometer gelaufen werden – je nachdem, wie fit man sich fühlt. Um nicht nur «angefressene» Hindernisläufer zur Teilnahme zu motivieren, wird beim Lauf in Ruggell und Schellenberg bewusst auf eine Zeitmessung und Ranglisten verzichtet. Zum einen wird dadurch das Angebot auch für Hobbyläufer attraktiver,zm anderen wird damit aber auch der Grundgedanke des Sports gefördert. Laut den Mitgliedern des organisierenden Vereins geht es bei ihrem Sport nämlich um das Miteinander. Es sei beispielsweise ganz normal, dass man einander helfe, sollte man ein Hindernis nicht alleine bewältigen können.

Grosses Interesse am «LieMudRun»

Die Organisatoren haben sich bezüglich Teilnehmerzahl ein für eine Erstausführung ehrgeiziges Ziel gesteckt. Die maximale Teilnehmerzahl wurde auf 600 Läuferinnen und Läufer festgelegt. Viel mehr sei organisatorisch nicht zu stemmen, hiess es noch im März. Und wirklich gewusst, wie viele Leute sich schlussendlich für den Lauf interessieren, hat man damals auch noch nicht. Nun, da die Organisation vorangeschritten und die Anmeldungen schon länger laufen, ist klar geworden: Das Interesse am «LieMudRun» ist gross. «Wir haben vor ein paar Wochen schon bei den Gemeinden Schellenberg und Ruggell angefragt, ob wir auch 700 Teilnehmer starten lassen können», erklärte Sandra Wögerer vom Verein Hindernislauf Liechtenstein. Die Erhöhung des Kontingents war auch nötig, denn mittlerweile haben sich laut Wögerer mehr als 650 Läuferinnen und Läufer angemeldet. Noch genug freie Startplätze gibt es laut Wögerer für den «Little MudRun», dem integrierten Hindernislauf für Kinder rund um das Zielgelände bei der Sportanlage Widau.

Organisation läuft auf Hochtouren

Gerade weil der Lauf in Liechtenstein zum ersten Mal durchgeführt wird, war den Organisatoren schon bei der Ankündigung klar, dass der Anlass mit viel Aufwand verbunden sein würde.  Die Hürden, die es zu bewältigen gab und noch immer gibt, sind dabei verschiedener Natur. Man ist sehr bemüht, einen nachhaltigen Anlass auf die Beine zu stellen. Weil die Natur so wenig wie möglich  in Mitleidenschaft gezogen werden soll, wurde etwa die Streckenführung genau geplant und mit verschiedenen Parteien abgesprochen. Neben solchen Aufgaben ging es aber auch im wörtlichen Sinn darum, die «Hürden» bzw. die Hindernisse zu bauen. Etwa 40 davon warten auf dem Rundkurs. Einige davon sind bereits natürlich vorhanden, andere mussten selbst gebaut werden. «Die Hindernisse, die wir selbst bauen, sind fertig. Am kommenden Samstag werden noch kleinere Arbeiten ausgeführt wie etwa das farbige Markieren oder das Bekleben mit unseren Logos», klärte Wögerer auf.

Auch wenn die Hindernisse so gut wie fertig sind, haben die Organisatoren noch viel zu tun. Letzte Woche etwa habe man mit Sanitätern, der Wasserrettung und dem Zivilschutz die Strecke angeschaut, damit man sich gut auf den Hindernislauf vorbereiten könne. «Wir arbeiten auch noch an den Aufbauplänen. Das heisst, wann wir welches Hindernis auf die Strecke bringen und von wem es aufgebaut wird. Das ist etwas schwierig, da wirklich sehr viele Leute zusammenarbeiten und aufeinander abgestimmt werden müssen. Aber wir sind guter Dinge und freuen uns schon darauf, wenn es endlich losgeht», sagte Sandra Wögerer. Obwohl schon vieles fix ist, bleibt für die Teilnehmer ein Überraschungsfaktor. Der genaue Streckenplan und welche Hindernisse warten, wird nämlich erst am Tag des Laufs bekannt gegeben. Das sei immer so.

Los geht es tatsächlich schon bald, nämlich am 14. September. Und die Vorfreude ist nicht nur bei den Organisatoren gross, sondern auch die Rückmeldungen aus der Bevölkerung seien erfreulich gewesen. «Es haben uns viele Leute aus der Bevölkerung E-Mails geschrieben, dass sie es eine super tolle Sache finden. Auch persönlich werden wir öfters angesprochen. Die Rückmeldungen sind zu 95 % positiv. Natürlich haben mit dem ‹LieMudrun› nicht alle dieselbe Freude  wie wir, aber wir versuche,n auch Kritik und Verbesserungsvorschläge aufzunehmen», sagt Wögerer. (sb)

27. Aug 2019 / 07:00
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