• «Nach vielen Jahren Deltafliegen habe ich das Fliegerparadies gefunden», schrieb Toni Mähr nach seinem Besuch in Namibia.  (pd)

Nächstes Abenteuer steht bevor

Toni Mähr hat in seiner Zeit als Deltaflieger schon viel gesehen und erlebt. Obwohl er bei seinem letzten Besuch in Namibia sagte, dass er dorthin nicht mehr zum Fliegen zurückkehrt, tut er genau das Ende Jahr.
Afrika. 

Seit über 40 Jahren ist Toni Mähr über den Köpfen der «Anderen» unterwegs. Was im Jahr 1974 mit einem Fallschirmsprung in Südafrika begann, hat auch heute noch eine grosse Bedeutung in seinem Leben. Aus seinem Hobby, dem Deltafliegen, wurde eine Leidenschaft, die ihn fast um die ganze Welt führte. Ein Gastauftritt als Stuntman in einem Actionfilm, die Unterstützung von Hilfsprojekten, Reisen auf alle Kontinente und vieles mehr hat Mähr, der in Planken wohnt, erlebt.

Vor drei Jahren feierte der Deltaclub Vaduz, der zwei Jahre nach Mährs erstem Fallschirmsprung gegründet wurde, 40-jähriges Jubiläum. Für Toni Mähr selbst war es das 42. Jahr in der Luft. Vor gut neun Jahren hat ihn eines seiner vielen Abenteuer, die er gerne auch mit der Kamera festhält, nach Namibia geführt. «Damals habe ich mir gesagt, dass ich nicht mehr zum Fliegen dorthin zurückkehre», sagte Mähr. Doch in diesem Jahr soll es genau wieder nach Afrika gehen. «Nun werde ich halt rückfällig.» In Afrika hat Mähr unter anderem schon an Forschungsprojekten mitgearbeitet. Mit seinem Deltaflieger wurde untersucht, was für ein Verhalten Löwen an den Tag legen, wenn sich grosse Objekte von oben nähern. In Namibia hat Mähr damals versucht, einen Weltrekord für den längsten Dreiecksflug aufzustellen. Aufgrund eines Gewitters musste er den Rekordversuch aber abbrechen. Er egalisierte nach über acht Stunden in der Luft den Rekord zwar, brach ihn aber nicht. In seinem Bericht der Namibia-Reise vor neun Jahren schrieb Mähr: «Nach vielen Jahren Deltafliegen habe ich das Fliegerparadies gefunden. Es liegt irgendwo zwischen der Namib-Wüste und der Kalahari.»

In diesem Jahr ist es das Projekt «In the sky over africa», das ihn nach Namibia zieht. «Es geht vom Norden in Namibia nach Süden. Zuerst mit Gyrocopter, Trike und Microlite für Filmaufnahmen über der tierreichen Savanne», erklärte er. Weiter im Süden sollen Fallschirmsprünge über der «Mondlandschaft» zwischen Wüste und Atlantik, Heissluftballonfahrten über der Namib-Wüste und «zum Plausch» noch Delta- und Segelflüge über der Kalahari folgen. «Ausser dem Ballon steuere ich alles selbst. Fallschirmspringer war ich früher auch», sagte Mähr. Zwischen den jeweiligen Flugorten bewegt sich Mähr im Safari-Style mit dem Allradfahrzeug von einer Lodge oder einem Buschcamp zum nächsten.

Bis Toni Mähr gegen Ende Jahr nach Namibia reist, ist aber noch einiges los. Momentan will der begeisterte Deltaflieger die schönen Sommertage nutzen, um so viel wie möglich in die Luft zu kommen. Im Sommer wird er nämlich am linken Knie operiert. «Ich bekomme ein neues Scharnier», sagte er mit seinem gewohnten Humor. Dann folgt ein strenges Aufbautraining, um gut vorbereitet ins nächste Abenteuer zu gehen. Für Namibia, so sagt Mähr, will er topfit sein. (sb)

08. Jun 2019 / 06:00
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