• Sport Montenegro GSSE Kleinstaatenspiele
    Die Beachvolleyballer Maximilian von Deichmann (links) und Manuel Gahr (rechts) mit ihrem Plankner Trainer Ralf Petzold.  (Eddy Risch)

«Abschalten nach der Ortstafel»

Ralf Petzold war der einzige Plankner, der letzte Woche an den Kleinstaatenspielen in Montenegro im Einsatz stand. Der Trainer der Beachvolleyballer war mit dem sportlichen Abschneiden aber nicht zufrieden.
Planken. 

Einen Strand gibt’s in Planken nicht, einen Beachvolleyballer aber schon – respektive den Beachvolleyballtrainer der Liechtensteiner Herren Manuel Gahr und Maximilian von Deichmann. Ralf Petzold wohnt mit seiner Frau bereits seit sieben Jahren in Planken und nach den Kleinstaatenspielen in Montenegro freute er sich auch wieder auf das Nachhausekommen. «Ich bin in Norddeutschland in der Natur aufgewachsen und lebe jetzt auch wieder in der Natur. Nach der Ortstafel kann man abschalten», erklärt Petzold. Er relativiert aber: «Meine Frau und ich sind gut vernetzt in Planken. Wenn man Kontakt will, hat man diesen auch. Wenn man seine Ruhe will, dann geht das auch.»  

Keine Medaille wegen Auslosung
Der Volleyballsport war der Grund, weshalb Petzold nach Liechtenstein kam. Zuvor spielte er in der zweiten deutschen Bundesliga, dann in Österreichs Bundesliga, drei Jahre in der Schweizer NLA. In Liechtenstein war er Juniorentrainer, Galina-Spielertrainer und seit den Kleinstaatenspielen 2007 durchgehend Trainer der Beachvolleyballer. Und dies mit grossem Erfolg. Manuel Gahr und Maximilian von Deichmann gewannen in Monaco Silber. Vier Jahre später bei den Lie-Games gab’s Bronze. Es folgte der Höhepunkt mit Gold bei den Rekordspielen von Luxemburg und anschliessend jeweils Silber in San Marino und Island. Letzte Woche in Montenegro gingen die Liechtensteiner Beachvolleyballer allerdings leer aus. Es ging extrem knapp zu und her und nur wenige Punkte fehlten für den Einzug ins Halbfinale. Was den Plankner Petzold ärgerte, war die Gruppeneinteilung der Teams. «Es geht nicht, dass drei Medaillenanwärter in eine Gruppe kommen. Für mich ist das irregulär. Aber jetzt ist es halt so. Es ist ärgerlich, aber man kann es nicht mehr ändern», so Petzold. (kop)

03. Jun 2019 / 06:00
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