• Baustelle Birkahus, Mauren
    Momentan laufen die Arbeiten für den Innenausbau des «Birkahus» in Mauren.  (Tatjana Schnalzger)

«Wir sind trotz kleinen Pannen gut im Plan»

Der Neubau «Birkahus» in Mauren ist im vollen Gange. Mit dem Bezug des HPZ-Wohnheims wird im Februar 2020 gerechnet.

Der Spatenstich für das neue Wohnheim «Birkahus» erfolgte am 24. Januar nach mehrjähriger Planungsphase. Der Neubau war dringend nötig, da die Räumlichkeiten des alten Wohnheims «Birkahof» weder zeitgemäss sind noch den geforderten Normen für Menschen mit verschiedensten Beeinträchtigungen entsprechen. 

«Heimeliges» Wohnen hat hohe Priorität
Im alten zweistöckigen beengten Haus , wo derzeit 13 Bewohner untergebracht sind, gibt es keinen Lift und viele Schwellen. «Die sanitären Anlagen sind veraltet und mit lediglich drei Bädern ist eine fachgerechte Betreuung und Begleitung nur erschwert umsetzbar», sagt Rebecca Marxer Näscher, Bereichsleiterin Wohnen und Mitglied der HPZ-Geschäftsleitung, auf Nachfrage. Ausserdem müssten täglich drei betreute Mitarbeitende in der Hauswirtschaft in einer veralteten kleinen Küche und in unpraktischen Wirtschaftsräumen arbeiten. «Allerdings wurde die heimelige Atmosphäre im alten Holzhaus von allen Bewohnern und Betreuungspersonen sehr geschätzt», so Rebecca Marxer Näscher. Deshalb hatte der Anspruch an ein «heimeliges» Wohnen hohe Priorität bei der Planung des Neubaus, welche bereits 2001 mit Architekt Hansjörg Hilti aus Schaan begonnen hatte. Das neue «Birkahus» werde daher komplett in Holzbauweise gefertigt und bietet zukünftig 24 Wohneinheiten für alle bisherigen Bewohner des «Birkahofs» sowie weitere Personen. 

«Das erweitere Angebot soll den langfristigen Bedarf sicherstellen», sagt die Bereichsleiterin Wohnen. Es werde damit den Bedürfnissen von Menschen mit leichten bis schweren geistigen, psychischen und Mehrfachbehinderungen sowie pflegebedürftigen Menschen mit Behinderung Rechnung getragen. Die Zimmer und Bäder werden nach den Invalidennormen des schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA) gestaltet. 

Umzug wird organisiert und behutsam geschehen
«Wir sind trotz kleineren Pannen zeitlich gut im Plan mit dem Neubau und sind sehr zufrieden mit der Umsetzung unserer Ideen», sagt Rebecca Marxer Näscher. Diese konnten dank der jahrelangen Planungszeit stetig angepasst und verbessert werden.» Momentan laufen die Arbeiten für den Innenausbau der Einzelzimmer, Küchen sowie Ess- und Wohnzimmer auf Hochtouren. «Wir rechnen damit, dass die Bewohner des alten Birkahofs den Neubau ab Februar beziehen können», verrät sie. Um für diese einen guten Zügelprozess zu gewährleisten und Überforderungen vorzubeugen, würde das organisiert und behutsam geschehen. 

«Später folgen dann weitere Eintritte von HPZ-Klienten und Neuaufnahmen.» Der alte Birkahof wird nach dem Auszug der Bewohner komplett renoviert. Das Erdgeschoss werde für die Bewohner der «Intensiv Betreuung» barrierefrei umgebaut. «Diese wohnen derzeit im alten Pächterhaus des Birkahof-Areals», erklärt Rebecca Marxer Näscher. Das Haus wurde damals beim Einzug zwar mit einem Treppenlift ausgestattet, biete aber keine ideale Wohnform für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Geplant seien auch Wirtschaftsräume für die betreuten Mitarbeitenden der Hauswirtschaft, ein ­Sitzungszimmer, ein Therapieraum und Büroräumlichkeiten für Verwaltung und Administration. (bc)

10. Nov 2019 / 21:18
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