• Stompin' Howie and the Voodoo Train
    Manfred «Little» Konzett mit seiner Band «Stompin' Howie and the Voodoo Train»

Vielleicht die einzige Band ohne Probelokal

Seit zirka drei Jahren spielt Manfred «Little» Konzett mit seiner Band «Stompin’ Howie and the Voodoo Train» immer am letzten Freitag in der Hotelbar des B-Smart in Bendern. Morgen begleiten sie den dort stattfindenden Stammtisch Talk des «Vaterlands».
Gamprin-Bendern. 

«‹Get on the train!› Der Zug ist aufgegleist und startklar. Aufgepasst! Einsteigen kann jeder, aber aussteigen ist nicht mehr möglich. In der Lokomotive sitzt Stompin’ Howie, der den Voodoo Train mit Volldampf Richtung New Orleans steuert. Ein stampfender Fuss, ein rollendes Blues-Piano, eine röhrende Orgel, ein dröhnender Bass, ein Schlagzeuger, der spielt, als ob es um sein Leben geht, sind die Zutaten, mit dem der Voodoo Train sein Publikum verzaubert.» So beschreibt sich die Band «Stompin’ Howie and the Voodoo Train» um Christof Waibel, Lorenzo Wilson und Little Konzett auf ihrer Homepage. Der selbsternannte «stampfende Musikzug» unterhält jeden letzten Freitag im Monat die Gäste im B-Smart in Bendern.

Einmal monatlich ein Jam-Konzert

Doch wie kam es zu dieser Konzertreihe? Seit sieben Jahren betreibt Manfred «Little» Konzett in Eschen das Tonstudio «Little Big Beat Studios». Regelmässig gastieren in seinem Studio internationale Musiker, die untergebracht werden müssen. Dadurch sei eine Zusammenarbeit und mittlerweile auch Freundschaft mit dem B-Smart-Team entstanden, wie Little Konzett erzählt. «Das B-Smart ist auch Partner und Unterstützer der Idee der Live-Studio-Sessions».

Und im Rahmen dieser Live-Aufnahmen sei auch die Idee entstanden, einmal monatlich ein «Jam»-Konzert mit ausgewählten Gastmusikern in der Hotelbar anzubieten. So stellt Studiobetreiber Little Konzert, der auch Schlagzeuger ist, mit seiner Band «Stompin’ Howie and the Voodoo Train» monatlich die Basis für die Jam-Reihe und lädt dazu abwechselnde Gastmusiker ein. Viele der Gastmusiker kennt «Little» persönlich, manche Ideen kommen aber auch von seinen Bandkollegen, wie zum Beispiel der Hinweis auf den jungen Saxofonisten Cenk Dogan. «Die Idee hinter dieser Konzertreihe ist, dass es eine Plattform gibt, wo man sich austauscht», erklärt der Musiker.

Die Auftritte finden alle ohne Proben statt. «Wir sind sicher die einzige Band, die kein Probelokal hat», sagt «Little» Konzett. Durch dieses Konzept soll das Konzertformat auch etwas Spontanes beinhalten: «Durch die wechselnden Gastmusiker weiss man nie, was herauskommt.» Die Zuschauer können sich dadurch auch immer auf etwas Neues freuen. Was zuerst in einem kleinen Rahmen gestartet ist, hat sich mittlerweile etabliert. «Es kommen mittlerweile oft die gleichen Leute, was ein gutes Zeichen ist», so Konzett. Aber natürlich seien auch immer wieder neue Gäste da, was den Vollblutmusiker genauso freut. 

Neben dem Auftritt bei der Live-Übertragung des Stammtisch-Talks der Gemeindewoche Gamprin-Bendern, freut sich Little Konzett auch sehr auf den legendären Musiker Fred Wesley. «Als sein Aufnahmetag genau auf den Musik-Freitag fiel, habe ich ihm gesagt, dass er da auch mitmachen muss», erzählt der Musiker grinsend. (mk)

28. Mär 2019 / 14:13
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