• Marie Lohmann
    Marie Lohmann

«Der Ausflug in die Wüste war genial»

Die Gamprinerin Marie Lohmann gehörte der 18-köpfigen Liechtensteiner Delegation bei den Special-Olympics-Weltspielen in Abu Dhabi und Dubai an. Stellvertretend für alle erzählt sie vom unvergesslichen Abenteuer.
Special Olympics. 

Mit zwei Medaillen kehrte die 26-jährige Marie Lohmann am Samstag in die Heimat zurück. Über jeweils  zehn Kilometer hatte sich die Gamprinerin Silber (Strassenrennen) und Bronze (Zeitfahren) erkämpft. Stolz wurde das Edelmetall natürlich dann beim Empfang in Nendeln gezeigt. Die Erlebnisse und Eindrücke der letzten beiden Wochen werden Lohmann sicher ihr Leben lang in Erinnerung bleiben. Dabei hat die bei Agra HPZ Anstalt, Biologischer Gemüseanbau, arbeitende Lohmann bereits viel Erfahrung mit sportlichen Grossevents. Vor Abu Dhabi durfte sie in früheren Jahren auch nach Griechenland, Südkorea und in die USA reisen. Die jüngsten World Games in den Vereinigten Arabischen Emiraten bezeichnete sie am Samstag aber als die schönsten: «Die Wüste hat es mir angetan. Der Ausflug mit dem Jeep war genial. Dazu kamen die vielen Palmen überall und alles war so schön sauber.»

«Mehrere Filme angeschaut»
Der mehrstündige Flug hat ihr nichts ausgemacht. «Ich bin zwar jeweils schon froh, wenn ich wieder Boden unter den Füssen habe. Man kann sich aber die Zeit beim Fliegen gut vertreiben. Beim Rückflug hab ich mir gleich mehrere Filme angeschaut», so Lohmann, die sich auf die Sommerspiele 2023 in Berlin freut und als weitere Wunschdestinationen die skandinavischen Länder nennt. «2021 finden die Spiele in Schweden statt. Da werde ich auf den Langlaufskiern unterwegs sein. Aber zuerst muss ich mich für diesen Wettkampf noch beweisen.»

«Besser als auf jeder Achterbahn»
Bevor aber die nächsten Wettkämpfe anstehen und sich Marie Lohmann darauf vorbereitet, bleiben die Erinnerungen an Abu Dhabi und Dubai. «Wir waren auch auf dem Burj Khalifa, dem grössten Gebäude der Welt. Allerdings konnten wir nur ungefähr bis zur Mitte des Wolkenkratzers hinauf», erzählt Lohmann begeistert. Dann kommt sie sofort wieder auf den Ausflug in die Wüste zu sprechen. «Mit dem Jeep über die Dünen zu fahren, hat mir sehr gefallen. Das ist besser als Achterbahn fahren.»

Schliesslich blickt Lohmann auch auf die sportlichen Erfolge zurück – die gewonnen Medaillen, die Radrennen auf der Formel-1-Strecke. Die mitgereisten Eltern und die Trainer seien die ersten Gratulanten gewesen. «Am Abend hab ich dann auf Facebook gesehen, wie viele Leute mir sonst noch gratuliert haben. Das hat mich sehr gefreut», so Lohmann, die an den Weltspielen auch neue Freunde gefunden hat. «Mit den Athleten der Schweiz hatten wir am meisten Kontakt, aber auch mit den Sportlern von Burkina Faso», so die Gamprinerin, die trotz der tollen Erlebnisse froh ist, wieder zu Hause zu sein.  In Gamprin schätzt sie nebst dem Badesee Grossabünt auch die Nähe zum Rhein. (kop)

26. Mär 2019 / 11:25
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