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Sonderseite - Bauen+Wohnen

Klebend oder schwimmend?

Wer einen Parkettboden will, muss sich entscheiden, wie er verlegt wird.
Open fire chimney in a cosy apartment
Parkettboden wirkt gemütlich und sehr modern. (Bild: iStock)

Der wahrscheinlich wichtigste Grund für die Wahl eines Parkettbodens ist, dass es sich um ein Naturprodukt handelt. Parkett bringt ein Stück Natur in die eigenen vier Wände. Dass es sich um ein nachhaltiges und natürliches Produkt handelt, ist sogar deutlich zu fühlen und zu sehen. Die hölzerne Oberfläche ist angenehm und verleiht einem ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man barfuss über den Boden geht.

Auch die Optik des Parketts ist sehr authentisch und mit günstigeren Imitationen nicht zu vergleichen. Zudem bieten Parkettböden ein angenehmes Raumklima. Dies liegt vor allem an der Tatsache, dass Holz «atmet» und dabei (je nach Holzart) ätherische Öle in die Raumluft gelangen. 

Neben diesen Aspekten bestehen zahlreiche weitere Vorteile von Parkett, denn diese Art von Fussboden ist sehr strapazierfähig und langlebig. Makel oder gar Kratzer können durch professionelles Abschleifen der obersten Schicht problemlos entfernt werden. Und nach einem Abschliff sieht der Parkettboden wieder wie neu aus. Ein weiteres gewichtiges Plus bei Bodenbelägen aus Holz ist, dass sie angenehm warm für die Füsse sind. Ein Holzboden in Kombination mit Fussbodenheizungen ist heutzutage kein Problem mehr – ganz im Gegenteil. Aus diesem Grund eignet sich Parkettboden ideal für Schlafzimmer, Kinderzimmer oder Wohnzimmer. 


Wie soll das Parkett verlegt werden?


Bei der schwimmenden Verlegung kommt im Gegensatz zu der vollflächigen Verklebung weitestgehend kein Kleber zum Einsatz. Sie verbinden lediglich die einzelnen Parkettdielen durch ein Klick-System miteinander, sodass die Verlegung in der Regel schnell von der Hand geht. Sollte Parkett mit einem Nut-und-Feder-System verwendet werden, können zusätzlich noch die Verbindungsstellen der einzelnen Parkettdielen verleimt werden, um die Verbindungsstellen zu stabilisie-ren. Möchte man den Parkettboden in einer Mietwohnung verlegen oder aber planen, den Parkettboden nach einiger Zeit wieder zu entfernen, ist es die beste Variante, das Parkett schwimmend verlegen zu lassen. Denn ein schwimmender Parkettboden lässt sich bei Bedarf leicht wieder entfernen.

 

Das Parkett klebend verlegen


Durch die vollflächige Verklebung entstehen beim Klebeparkett keine oder weniger Schwingungen und die Geräuschbelastung fällt damit deutlich geringer aus. Ursächlich hierfür ist die feste Verbindung mit dem Untergrund, die dafür sorgt, dass das verklebte Parkett nicht in Schwingung gerät. Darüber hinaus neigt verklebtes Parkett durch seine feste Verbindung mit dem Untergrund nicht zur Materialermüdung und Fugenbildung bei den Verbindungsstellen der einzelnen Parkettdielen.

Klebeparkett erfordert beim Verlegen jedoch einen höheren Zeitaufwand und ist dementsprechend kostenintensiver. Zudem lassen sich die verklebten Parkettdielen in der Regel nicht ohne Beschädigungen entfernen. 
Die entsprechende Beratung dazu, welcher Parkettboden jeweils infrage kommt, erhalten Bauherren jederzeit beim regionalen Parketthändler. (red)

Lesen Sie die ganze Sonderseite Bauen+Wohnen vom 8. Februar als Pdf:

Sonderseite Bauen+Wohnen
Dateiname : Sonderseite Bauen+Wohnen
Datum : 08.02.2024
Download : jetzt herunterladen

 

Weitere Infos:
www.holzpark.com
www.gassnerbau.li

 
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