In einer Art Finale um die Meisterschaft empfängt Vaduz heute (20.15 Uhr) Aarau. Mit einem Sieg kann der FCV den Meistertitel und den Aufstieg feiern.
Turnier: Challenge League
Austragungsort: Vaduz
Austragungsstätte: Rheinpark Stadion
Zuschauerzahl:
Schiedsrichter: Urs Schnyder
11.05.2026, um 18:59 Uhr, von Fabrizio Bühler
Nach dem aktuellen Stand würde der Verlierer in dieser heutigen Partie mit höchster Wahrscheinlichkeit auf den Grasshoppersclub Zürich treffen. Nach einer durchwachsenen Saison liegt GC bereits elf Punkte hinter dem Stadtrivalen FC Zürich und vier Punkte vor dem FC Winterthur.
Mit einem Sieg gegen den zweitplatzierten FC Aarau könnte der FC Vaduz den Aufstieg in die Super League endgültig sichern und die Aargauer in die Barrage verweisen.
Heute prallen auch Auswärtsstärke auf Heimmacht. Vaduz wurde in dieser Saison im Rheinpark Stadion noch nicht bezwungen. Nur zweimal gab es ein Unentschieden und somit 15 Siege. Saisonübergreifend ist der FCV seit 21-DCL-Heimspielen unbesiegt. Der FC Aarau ist derzeit auswärts so lange ungeschlagen, wie kein aktueller Challengeligist. Drei Siege und drei Unentschieden gab es für die Aargauer.
Mit 78 Punkten hat der FC Vaduz bereits jetzt einen neuen Vereinsrekord für eine gesamte Challenge-League-Saison aufgestellt, nur drei Teams verzeichneten nach 34 DCL-Spielen bisher so viele beziehungsweise mehr Punkte: Neuchâtel Xamax 2017/18, der FC Zürich 2016/17 und 2005/06 der FC Luzern (alle 79).
Das Schiedsrichterteam wird heute von Urs Schnyder angeführt. Er wird an den Seiten von Marco Zürcher und Benjamin Zürcher unterstützt. Als Vierter Offizieller fungiert Hüseyin Sanli.
Bereits 49 Duelle gab es zwischen Vaduz und Aarau. Die Bilanz ist dabei recht ausgeglichen. Vaduz feierte 20 Siege und musste sich 21 Mal geschlagen geben. Zudem gab es acht Unentschieden. Die Torbilanz fällt mit 78:84 knapp zugunsten der Aarauer aus.
Vor kurzem veröffentlichte der FC Aarau noch eine Medienmitteilung auf der eigenen Vereinsseite. Der Geschäftsführer Sandro Burki bleibt, wie er den Verwaltungsrat und die Mitarbeitenden wissen liess. Der Verwaltungsrat des FC Aarau und Geschäftsführer Burki befinden sich aktuell in einem intensiven Austausch über die zukünftige Führungs- und Organisationsstruktur des Clubs. Burki könnte zum Präsidenten aufsteigen. In den letzten Tagen und Wochen wurde er demnach vom FC Basel umworben. Dort hätte er die Stelle des Sportchefs übernehmen sollen.
Der Ex-Trainer des FC Vaduz hatte es bereits im Verlauf der Saison prophezeit. Vaduz wird aufstiegen. Alles sechs Jahre. Nach 2008, 2014 und 2020 ist dies gemäss dem Rekord-Internationalen Liechtensteins nur logisch.
Im Moment regnet es und hat es auch schon den ganzen Tag. Weint der Himmel über Vaduz? Kann man so sehen. Da die Regenfront vom Westen kommt, könnte der Himmel aber auch über Aarau weinen.
Das Spiel ist übrigens restlos ausverkauft. Es wird auch keine Abendkasse geben. Der Ticketschalter wird daher nur für hinterlegte Tickets und Akkreditierungen geöffnet haben.
Dass es heute um viel geht, zeigte auch das Abschlusstraining der Aarauer gestern. Rund 200 Fans verfolgten das Training und sorgten mit Gesängen für Matchatmosphäre.
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Vor etwa zwei Stunden setzte sich der Bus der Spieler von Aarau Richtung Vaduz in Bewegung. Dies lässt sich aus dem Instagram-Profil der Schweizer ablesen.
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Selbst Vaduz spielte sich schon als Spielverderber auf. Vor vier Jahren ging Aarau als Tabellenführer mit drei Punkten Vorsprung auf Winterthur und Schaffhausen in den letzten Spieltag. Vaduz war der Gegner und mutierte zum Spielverderber. Aarau verlor 1:2 und Winterthur und Schaffhausen zogen in der Tabelle noch vorbei.
2018/19: Aarau gewinnt das Barrage-Hinspiel auswärts bei Xamax mit 4:0, die Rückkehr ins Oberhaus ist zum Greifen nah. Doch im Rückspiel platzt der Traum. Die Neuenburger machen die Hypothek wett und setzen sich schliesslich im Penaltyschiessen durch.
Aarau gehört seit Jahren zu den absoluten Spitzenteams der Challenge League. Gleich mehrfach gab es die Chancen auf den Aufstieg. Doch in der jüngeren Vergangenheit schwächelten die Schweizer in den entscheidenden Momenten. Es folgt ein kleiner Auszug: