Seit der vergangenen Länderspielpause holten die Gäste aus dem Wallis lediglich fünf Punkte. Vaduz wittert hier seine Chance und will die Heimbilanz aufrecht erhalten.
Turnier: Super League, Runde 13
Austragungsort: Vaduz
Austragungsstätte: Rheinpark Stadion
Zuschauerzahl:
Schiedsrichter: Mirel Turkes
11’
Nivokazi bringt die Gäste aus dem Nichts in Führung. Das Tor wird aber auf eine mögliche Abseitsstellung geprüft.
Geleitet wird die heutige Partie von Mirel Turkes und wir dabei von Jonas Erni und Silvano Giulini von der Seitenlinie aus unterstützt. Vierter Offizieller ist Luca Piccolo. Aus Volketswil schalten sich im Zweifelsfall die VARs Fedayi San und Michèle Schmölzer ein.
Der Sittener Shootingstar Winsley Boteli steht heute nicht im Aufgebot. Der Stürmer wird sehr wahrscheinlich für die anstehenden Länderspiele der Schweiz geschont.
Wenn die Partie auf die Zielgerade biegt, dreht Sion auf. Neun Treffer glückten den Wallisern bereits in der Schlussviertelstunde (nur Lugano traf mit elf Toren öfter). Vaduz hingegen wackelt spät: Mit acht Gegentoren in den letzten 15 Minuten teilen sich die Liechtensteiner den Liga-Negativwert mit Luzern.
Mit 24 Toren hat Vaduz schon jetzt seine beste Offensivausbeute einer ersten Super-League-Saisonhälfte aufgestellt. Trifft der Aufsteiger auch gegen Sion, stellt er den Rekord des FC Thun aus dem Vorjahr ein, der in den ersten 13 Ligaspielen in Serie treffen konnte.
Defensiv anfällig, offensiv verlässlich: Der FC Vaduz traf in allen bisherigen zwölf Saisonpartien stets mindestens einmal. Ein Kunststück, das ansonsten nur den Spitzenteams Lugano und Young Boys gelang.
Drei der vergangenen vier Partien im Rheinpark entschied der FCV für sich (bei einer Niederlage). Gelingt gegen Sion der vierte Heimsieg der Saison, egalisiert Vaduz bereits seine klubinterne Super-League-Bestmarke aus den Spielzeiten 2008/09 und 2020/21.