Drei Ecken hintereinander für Litauen und zweimal wurde es gefährlich. Erst wurde ein Schuss von Sirvys wieder zur Ecke abgelenkt, dann konnte Weissenhofer sich in den Schuss von Gineitis werfen.
Litauen führt in diesen Startminuten die feinere Klingle. Die Liechtensteiner sind aber wach und verhindern bisher alles. Entlastung gab es auch einmal kurz mit gutem Spielaufbau. Mehrheitlich ist aber Litauen im Ballbesitz.
Im ewigen Duell führen die Balten klar. Sechs Duelle fanden bisher zwischen den beiden Nationen statt. Das erste 1996 auswärts in Vilnius. Liechtenstein verlor damals mit 1:2 - den Treffer fürs Auswärtsteam erzielte Harry Zech. Insgesamt siegten die Liechtensteiner einmal (2:0, am 3. Juni 2011, Torschützen Philippe Erne und Michele Polverino), spielten einmal 0:0 unentschieden (September 2011) und zogen vier Niederlagen ein. Das Gesamtscore beträgt 3:8 aus Liechtensteiner Sicht.
In der letzten Nations League vor zwei Jahren holte Liechtenstein zwei Punkte (zwei Unentschieden gegen Gibraltar). Dabei wäre aber durchaus mehr möglich gewesen - wir erinnern uns an den verschossenen Penalty von Nicolas Hasler in der 95. Minuten. Hätte er da getroffen, wären es zwei Punkte mehr gewesen.
Der Litauische Nationaltrainer Edgaras Jankauskas zählt als eine wahre Legende im Fussball des baltischen Landes. Er blickt auf eine äusserst erfolgreiche Karriere zurück.
Aufpassen muss die Nati heute auf den Rechten Mittelfeldspieler Gvidas Gineitis. Er ist der teuerste und gefährlichste Mann beim Gegner. Sein Marktwert 8 Millionen Euro.
Dem FL-Team nicht zur Verfügung stehen: Malin (Infekt), Simon Lüchinger und Dennis Salanovic (angeschlagen), Oberwaditzer (Schule), Fabio Wolfinger und Noah Frommelt (verletzt), Philipp Gassner und Jakob Lorenz (Beruf). Für Sandro Wieser würde die Türe offen stehen, beim LFV rechnet man immer noch mit einer Rückkehr. Das scheint aber ein Wunschdenken zu sein. Wieser hat, wie es scheint damit abgeschlossen und ist jetzt im Berufsleben.