Der FC Vaduz trifft heute auswärts auf das erstarkte Servette Genf. Beide Mannschaften haben zuletzt mit 3:0 klar gewinnen können. Vaduz gegen Basel, Servette gegen Sion. Eine spannende Ausgangslage.
Und jetzt läuft eine Licht-Show mit Technomusik. Das sollte in Vaduz auch bald möglich sein mit den neuen Lichtern, die am Stadiondach angebracht worden sind.
Zum Gegner: Kingstone Mutandwa traf in seinen vergangenen vier Super-League-Spielen und könnte nach Xherdan Shaqiri im April/Mai 2025 der zweite Spieler werden, der in den vergangenen drei Jahren in fünf aufeinanderfolgenden Super-League-Partien mindestens ein Tor erzielt hat. Auch Samuel Essende weist vor diesem Wochenende eine laufende Serie von vier Spielen mit Torerfolg auf. Mutandwa wäre zudem nach Chris Bedia im Mai/Juli 2023 und Kastriot Imeri im Oktober/Dezember 2021 der dritte Servette-Spieler, dem eine solche Serie in der Liga gelingt.
Auffallend: Servette gewann gegen Sion mit nur 36 % Ballbesitz. Vaduz ist bekannt für viel Ballbesitz. Eine spannende Ausgangslage. Vaduz will den Ball und das Spiel machen. Servette ist offensiv stark besetzt und kann aus wenigen Chancen viele Tore erzielen. Zudem erhalten sie auch nur wenige. 13 Gegentreffer haben die Genfer auf dem Konto – Vaduz 21. Dafür hat Vaduz schon 21 Treffer erzielt – Servette erst 14 (drei davon im letzten Spiel).
Bei Vaduz fehlen verletzt: Akhalaia, Neelakandan, Seiler, Sorgic. Akhalaia und Sorgic sollen langsam aber sicher zurückkommen. Heute wieder für einen Teileinsatz fit wäre Mischa Eberhard.
Auf dem Platz stehen heute zwei Winner-Teams. Servette hat in der letzten Runde Sion mit 3:0 geschlagen, der FC Vaduz hat den FC Basel mit 3:0 besiegt. Selbstvertrauen ist also bei beiden Mannschaften vorhanden – wer wird mehr draus machen?
Die Mannschaft ist bereits am Freitag angereist und hat in einem Hotel beim Flughafen übernachtet. Damit will man erreichen, dass das Team möglichst frisch und ausgeruht auf den Platz gehen kann.
Für Vaduz und natürlich auch die Fans ist es das weit entfernteste Auswärtsspiel. Rund vier Stunden dauert die Anfahrt. In der vergangenen Saison waren es jeweils die Spiele gegen Etoile Carouge – ebenfalls in Genf.
Und leider sind wir etwas spät. Abfahrt 12 Uhr - und trotzdem hat es nicht gereicht, dank verstopfter Autobahnen, Unfällen und einem Riesenchaos in Genf. Dort wird eingekauft und anschliessend im gleichen Gebiet Fussball gespielt. Stau, Stau, Stau