Nach dem Einbruch gegen Zürich muss sich Vaduz wieder aufrichten. Die Schneider-Elf fordert heute (14 Uhr) im Rheinpark Stadion den amtierenden Meister Thun.
Turnier: Super League, 9. Runde
Austragungsort: Vaduz
Austragungsstätte: Rheinpark Stadion
Zuschauerzahl:
Schiedsrichter: Zrinko Prskalo
4’
Die Flanke von Schwizer kann aber geklärt werden. Dann kommt Schwizer erneut zur Flanke, aber er verhaut die Kugel komplett.
Der Schwachpunkt bei Thun ist die eigene Defensive. Vor dem Spieltag kassierten sie mit 22 die meisten Gegentore der Liga. Und das Vaduz Tore schiessen kann, haben sie bereits mehrfach bewiesen. Wir hoffen also auf das Beste.
Besonders bitter ist, dass Vaduz sehr viele Punkte abgegeben hat. Bereits zwölf Punkte liessen sie nach Führung liegen. Gegen Zürich kassierten sie zudem den entscheidenden Treffer zur Niederlage erst in der Nachspielzeit. Dies war schon gegen Luzern der Fall. Diese verschenkten Punkte tun weh und müssen abgestellt werden.
Der FC Vaduz hat keines seiner zwölf Spiele gegen den FC Thun in der Super League gewonnen, bei fünf Unentschieden und sieben Niederlagen, und ist damit der einzige Gegner, gegen den der Klub aus Liechtenstein in diesem Wettbewerb angetreten ist, ohne jemals einen Sieg zu erzielen.
Die Thuner tun sich etwas schwer in dieser Saison, obwohl sie der amtierende Meister sind. Im Sommer mussten sie nach dem überragenden Erfolg einiges an Qualität abgeben. Unter anderem ging Trainer Mauro Lustrinelli zu Union Berlin.
Vaduz hat erst sechs Punkte in dieser Saison geholt. Allerdings gab es beide Siege im Rheinpark Stadion. Die Serie könnte sich heute also auf drei Heimspielsiege ausbauen.
Nach dieser Partie geht es für die Teams erstmal in die Länderspielpause. Die 10. Runde der Super League steht erst ab 10. Oktober an. Diese Länderspielpause ist eine längere, da zwei Week of Footballs zu einer zusammengelegt wurden.
Gestern liefen ja schon drei Partien in der Super League. Hier noch die Ergebnisse, falls sie diese verpasst haben sollten. Luzern - GC 5:1; Young Boys - Servette 3:2; Sion - Zürich 1:1.
Das Wetter zeigt sich heute von seiner schönsten Seite. Es soll 20 Grad haben, wobei sich dies in der Sonne deutlich wärmer anfühlt. Wind geht aktuell keiner, vielleicht deshalb. Der Schiedsrichter muss sich jedenfalls schon bei lockeren Aufwärmübungen den Schweiss von der Stirn wischen.
Auf dem Papier sieht es so aus, als ob die Thuner in einem klassischen 4-4-2-System auflaufen. Die beiden offensiven Aussenbahnspieler Reichmuth und Saiz dürften allerdings vermehrt ins Zentrum rücken und den Aussenverteidigern die Seitenlinie überlassen. So bereitete sich der FC Vaduz zumindest beim Abschlusstraining auf die Schweizer vor.
Spannend ist bei Thun auch, dass Zoukit in der Innenverteidigung beginnt. Der Neuzugang von Aarau ist eigentlich im zentralen Mittelfeld beheimatet und spielte am Mittwoch auch noch auf dieser Position.
Die Partie ging übrigens mit 2:4 für Thun verloren. Das Selbstvertrauen dürfte daher nicht riesig sein bei ihnen. Sie stehen mit einem Punkt mehr als Vaduz in der Tabelle direkt vor den Liechtensteinern.
Die Thuner mussten unter der Woche gegen Servette spielen und haben deshalb ein paar Änderungen in der Startelf vorgenommen. Fehr, Bürgy und Christoffersson spielten noch am Mittwoch. Dafür sind nun neu Dähler, Käit und Dursun in der ersten Elf.