• Medienapero der Wirtschaftskammer
    Edi Zorc, Liechtensteinische Landesbank, Wirtschaftskammer-Geschäftsführer Jürgen Nigg, Stefan Eisenring von der ibW, Wirtschaftskammer-Vizepräsident Mario Zandanell, Jürg Michel, Direktor des Bünder Gewerbeverbands, und Wirtschaftskammer-Präsident und Rainer Ritter (v. l.).  (Daniel Schwendener)

WKL rüstet sich für die Zukunft

Am gestrigen Medienapéro informierte der grösste Wirtschaftsverband Liechtensteins über seine Ziele im neuen Jahr. Dabei werden auch verschiedene Projekte angestossen – eines sogar in Rumänien.
Schaan. 

Liechtensteins Wirtschaft geht es im Grossen und Ganzen gut, doch die Wirtschaftskammer will sich weiter für die Zukunft rüsten, wie die Vertreter gestern am Medienapéro klarstellten. Neben einem kurzen Rückblick von Wirtschaftskammerpräsident Rainer Ritter blickten die Vertreter des Vorstandes und der Geschäftsführung vor allem in die Zukunft. Denn für das kommende Jahr hat man sich im Gewerbe viel vorgenommen.

Unter dem Titel «Zukunft Werkplatz Liechtenstein» verkündete die Wirtschaftskammer bereits vergangenes Jahr, dass man eine Arbeitsgruppe einsetzen werde, welche sich mit den zentralen Herausforderungen für das Gewerbe auseinandersetze. Ein Jahr später  haben sich der Arbeitsgruppe drei Zielbilder herauskristallisiert. Auf der einen Seite sollen neue Methoden initiiert werden, um die Produktivität in Unternehmen zu steigern. Dazu sollen Unternehmer besser untereinander vernetzt und mögliche Synergien optimal genutzt werden.  Unter dem Stichwort «Talentieren» sollen die individuellen Stärken und Talente der Kinder noch besser gefördert werden, um sie so noch besser auf die Lehre vorzubereiten. Gleichzeitig will die Kammer auch die eigenen Mitglieder stärker in die Pflicht nehmen, indem sie die berufliche Weiterbildung der Mitarbeiter im eigenen Betrieb fördern. Der dritte Punkt «Aktivieren» setzt vor allem auf neue und flexible Arbeitszeitmodelle. Diese sollen flexibel ausgestaltet werden können. «Im Laufe der nächsten Monate werden nun die einzelnen Massnahmen weiterbearbeitet», erklärte Geschäftsführer Jürgen Nigg das weitere Vorgehen. Die Mitglieder werden über die weiteren Fortschritte und inhaltlichen Vorschläge im Verlauf des Frühlings informiert.

Einen «Höhepunkt des Jahres» nannte Rainer Ritter das Lehrlingslager. Dieses wird im Herbst in Rumänien stattfinden. Rund 30 Lehrlinge werden eine alte Schreinerei in einem 350-Seelen-Dorf sanieren. Das Gebäude ist derzeit in einem sehr schlechten Zustand. Ausserdem sollen die Lehrlinge den Bewohnern vor Ort die tradtionellen Arbeitstechniken näherbringen. So sollen die Roma nachhaltig lernen und davon profitieren. (ags)

Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» vom Donnerstag, 17. Januar 2018.

16. Jan 2018 / 21:01
Geteilt: x
KOMMENTARE

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

KOMMENTAR HINZUFÜGEN

Überschrift (max. 70 Zeichen)
Meine Meinung (Noch  Zeichen verfügbar)
Lesertrend
Meistgelesen
17. Oktober 2018 / 07:59
16. Oktober 2018 / 19:44
17. Oktober 2018 / 07:00
Meistkommentiert
10. Oktober 2018 / 10:07
Aktuell
17. Oktober 2018 / 12:01
17. Oktober 2018 / 11:02
17. Oktober 2018 / 10:53
17. Oktober 2018 / 10:39
17. Oktober 2018 / 10:33
UMFRAGE DER WOCHE
Lade TED
Ted wird geladen, bitte warten...
Wettbewerb
caviezel
Zu gewinnen 2 x 2 Karten für Kabarett und Musik aus dem Bündnerland, Beginn 20 Uhr
06.09.2018
Facebook
Top