• Mit viel Liebe zum Detail macht die 29-Jährige jeden Anlass zum «Glücksmoment».

Von Ideen zu unvergesslichen Momenten

Larissa Mächler-Gassner schafft «Glücksmomente» und erfüllt sich nächstes Jahr mit einem Hochzeitsball in Vaduz einen grossen Traum.

Momente erzählen Geschichten. Jede davon ist einzigartig und individuell – jedoch sind die Vorstellungen davon, was Momente einzigartig macht, ganz unterschiedlich. Dessen war sich auch Larissa Mächler-Gassner bewusst, als sie sich 2015 mit ihrem Mann Dominik verlobte. Über ein Jahr lang habe sie dann Ideen und Bilder gesammelt, um «ihren» Tag  bis ins letzte Detail zu planen. «Ich wollte für uns und unsere Gäste einen Tag voll einzigartiger Momente schaffen.» Schritt für Schritt verwandelte die Triesnerin ihre Ideen und Visionen in echte Momente, sodass der Tag zu einem stimmigen Ganzen und somit zu einer unvergesslichen Erinnerung wurde. Es war jenes Erlebnis, das ihre Leidenschaft für die Liebe zum Detail entflammte. Denn das Planen und Organisieren waren Tätigkeiten, die sie seit Langem interessierten und faszinierten. «Bereits während meiner beruflichen Laufbahn durfte ich Erfahrungen in der Eventbranche sammeln.» Und ehe sie sich versah, erhielt sie nach ihrer Hochzeit von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten weitere Anfragen, um allerlei Anlässe zu organisieren. 

Das Hobby zum Beruf gemacht
Larissa Mächler-Gassner be-trieb ihre Leidenschaft bisher als Hobby. Sie feierte zusammen mit ihren Freundinnen eine Baby-Party, bevor ihr Sohn Lio im Juni 2018 zur Welt kam, plante Feiern für Bekannte, setzte einen 50. Geburtstag mit einem «Sommernachtsfest» um und organisierte eine freie Taufe unter dem Motto «Willkommensfest». Auch die Hochzeit ihrer Freundin, wo sie als Trauzeugin agierte, organisierte sie von A bis Z. Doch egal, was sie managte, stets wurden Stimmen laut, sie solle ihr Hobby zum Beruf machen – sie habe das besondere «Händchen» dafür. Darüber nachgedacht hat sie einige Male, aber erst im Mai dieses Jahres hat sie sichentschlossen, dass der Weg in die Selbstständigkeit einen Versuch wert ist und dass ihre Firma «Glücksmomente» heissen soll. 

«Glücksmomente» für andere schaffen
Seither sind ein paar Monate vergangen. Zwischenzeitlich hat sie nicht nur ihren Job gekündigt, sondern ist auch mit ihrer Homepage sowie einem Facebookauftritt online gegangen. Wer diese besucht, bekommt einen Einblick davon, was die 29-Jährige bisher umgesetzt hat, aber auch, was sie noch alles vorhat. Sie will Anlässe jeglicher Art, in die sie jeweils viel Herzblut steckt, organisieren und für ihre Klienten ein massgeschneidertes Konzept, individuell abgestimmt auf ihre Wünsche und Vorstellungen, erarbeiten: «Ich will sie genau dort unterstützen, wo sie mich brauchen.» Dafür übernimmt sie die Gesamtorganisation eines Anlasses, oder auch einfach einen Teilbereich oder tritt als Koordinatorin vor Ort auf. «Mein grösster Wunsch ist es, mit meiner Arbeit ein maximales Glücksgefühl zu vermitteln, damit meine Kunden voller Vorfreude und Entspannung ihre ‹Glücksmomente› geniessen können.» 
Einen «Glücksmoment» wird sie sich nächste Jahr selbst mit der Planung und Organisation eines ganz besonderen Events erfüllen. Die Idee, einen Hochzeitsball in Liechtenstein zu veranstalten, hatten sie und ihre Freundin schon seit eini-gen Jahren. Man sei monate-lang am Vorbereiten und investiere viel Zeit, Liebe, Nerven und Geld für seine eigene Hochzeit, aber dann gehe dieser Tag viel zu schnell vorbei. «Man denkt später manchmal daran zurück und wünscht sich, das alles noch einmal zu erleben.» Mit diesem Hochzeitsball sei eine Wiederholung zwar nicht möglich, aber man könne den Tag nochmals aufleben lassen. «Jedoch dieses Mal ganz ohne Stress, ohne im Mittelpunkt zu stehen und sich um 
etwas kümmern zu müssen.»  

Erster «Hochzeitsball» in Liechtenstein 
«Du und Ich – der Hochzeitsball» ist ein Grossanlass, den die Triesnerin zusammen mit Helferinnen seit einigen Monaten plant. Solche Bälle kenne man zwar über der Grenze schon, doch hierzulande sei es der erste, der veranstaltet werde. «Ziel ist es, die eigene Liebe zu feiern, erneut in das geliebte Brautkleid oder den Anzug zu schlüpfen, feines Essen zu geniessen und die ganze Nacht zu tanzen und zu feiern.» 
Nicht nur das Datum am Valentinstag am 14. Februar 2020 ist fixiert, sondern auch die Location im Ballenlager Vaduz ist gebucht und einige Partner sind mit an Bord. «Es wird ein Dreigangmenü geben, eine Hochzeitstorte, eine Liveband und einen DJ sowie einen Shuttledienst und Limousinenservice.» Besonders stolz ist die 29-Jährige darauf, dass sie mit dem Eintrittsticket, das seit Montag erhältlich ist, eine Partnerbroschüre mit Angeboten versenden darf. «Wer beispielsweise meint, das Hochzeitskleid sitze nicht mehr gut, kann dieses bei einer Änderungsschneiderei anpassen lassen.» Es gibt zudem Spezialangebote für Make-up, Haarstyling, eine Hotelübernachtung oder eine Ehering-Aufbereitung. 
Die 29-Jährige wird mit ihren Helferinnen unentgeltlich für den Ball arbeiten. «Wir werden knapp kalkulieren, aber auch eine kleine Notfallreserve in der Budgetplanung mit einberechnen.» Sie hätten sich dazu entschieden, einen allfälligen Überschuss vollumfänglich einer sozialen Institution in Liechtenstein zukommen zu lassen. (bc)

Weitere Infos und Tickets
www.gluecksmomente.li, www.duundich.li

16. Okt 2019 / 21:15
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