• Vor allem im Januar und Februar herrschten in Malbun tolle Wetter- und Pistenverhältnisse.  (Daniel Schwendener)

Überwiegend «top Verhältnisse»

Das Skigebiet Malbun hat die Skisaison am Sonntag beendet – die Bergbahnen Malbun ziehen eine positive Bilanz. Ein Umsatz von 2,42 Mio. Franken und über 100 000 Gäste sind das Ergebnis eines mehrheitlich tollen Winters mit viel Schnee und Sonne.

Der Start und das Ende verliefen zwar etwas holprig, wie die Bilanz der Bergbahnen Malbun zeigt – doch am Ende kann die Wintersaison 2018/2019 doch als gut bezeichnet werden. Ein Umsatzplus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, eine leichte Abnahme von 1,9 Prozen tbei den Gästen und mit 618 cm Schnee leicht unter den Ergebnissen des Vorjahres – doch die Anzahl der Fahrten hat um 0,43 Prozent zugenommen und liegt bei 1 068 796. Leider haben aber auch die Unfälle von 69 auf 71 leicht zugenommen.

Zittern um das Weihnachtsgeschäft
Erstmals so richtig kalt war es am 18. November 2018, so dass die Schneeanlage ihren Betrieb aufnehmen konnte. An diesem Tag fielen auch einige Zentimeter Neuschnee – doch die Wetterlage hielt nicht lange an. Wie die Bergbahnen Malbun in ihrem Steckbrief aufzeigen, sollte es – nachdem es wieder mild und regnerisch wurde – noch bis zum 8. Dezember dauern, bis es wieder kälter wurde. So konnte ab dem 10. bis zum 16. Dezember gut beschneit werden. Das führte dazu, dass am 15. Dezember der Betrieb in der Schneeflucht, der Malbi-Park und die Sesselbahn Sareis für Fussgänger und Rodelbetrieb aufgenommen werden konnte. Doch dann nach einem neuerlichen Wetterumschwung musste schliesslich um das «Weihnachtsgeschäft» gezittert werden – bis zum 24. Dezember war es wieder mild und regnerisch. Am 25. Dezember folgt endlich der erhoffte Schnee – 21 Zentimer insgesamt. Wo kann noch an Weihnachten die Turna-Piste eröffnet werden. Die Sesselbahn Hchegg wird schliesslich am 29. Dezember in Betrieb genommen. «Zwischen Weihnachten und Neujahr herrschte traumhaftes Winterwetter und wir durften uns über einen sehr guten Betrieb freuen», heisst es von Seiten der Bergbahnen Malbun.

Lawinengefahr im Januar, Sturm im Februar
Im Januar folgte schliesslich der grosse Schneefall. Wunderschön, aber eben auch gefährlich. In Malbun führten die grossen Schneemengen zu einer verschärften Lawinensituation, so dass der Betrieb mehrmals eingestellt werden musste. So musste die Sesselbahn Täli am 6. und 7. Januar sowie am 9. und 10. Januar gesperrt werden. Und nachdem in den folgenden Tagen weitere 1.70 Meter Neuschnee gefallen sind, herrschte eine Woche später erneut Lawinengefahr. Bis Ende Monat verlief der Betrieb dann ruhig, die Pistenverhältnisse waren gut. Und dann kam der Februar – und mit ihm ein Sturm. So mussten am 10. Februar alle Bahnen geschlossen werden – einzig die Schneeflucht konnte betrieben werden. Anschliessend herrschte bis Ende Februar aber strahlender Sonnenschein und beste Pistenverhältnisse – «entsprechend gut lief auch der Betrieb», heisst es bei den Bergbahnen. Der März verlief wiederum wechselhaft, bereits in der Mitte des Monats herschte aber spürbar weniger Betrieb, «das Tagesgeschäft war für die top Verhältnisse relativ schwach». Auch bis zum Saisonschluss am 7. April herrschte – abgesehen von den FIS-Rennen sowie dem Abschluss des Brillen-Federer-Cups – schwacher Betrieb. Fazit der Bergbahnen über die gesamte Saison gesehen: «Es war insgesamt wieder ein sehr guter Winter, wie auch im vergangenen Jahr.» (dv)
 

09. Apr 2019 / 07:00
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